Monatsarchiv für Januar 2009

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Ich habe es schon immer gewusst

16. Jan. 2009 · 2.028 mal gelesen | 2 Kommentare »

Ich habe es schon immer gewusst…

Warum und wie auch immer hat das Wallstreet-Journal letzte Woche eine Liste der Besten und schlechtesten Berufen (Best and worst jobs) aufgestellt.

Und …. *Trommelwirbel* … was steht auf Platz 1 ? *Noch immer Trommelwirbel*

„The Best and Worst Jobs
Of 200 Jobs studied, these came out on top:
The Best
1. Mathematician

Auch wenn in der Studie sicher nicht gerade Mathe-Lehrer und schon gleich garnicht Mathe-Nachhilfe-Lehrer gemeint sind, fühle ich mich trotzdem angesprochen.

Manchmal hört man von einer Schülerin nach langem Kampf völlig unvermittelt: „Das Thema macht ja richtig Spaß!“. Und in solchen Momenten würde ich meinen Beruf auch auf Platz 1 setzen.

Zumindest weit, weit vor dem Platz 200 – dem Waldarbeiter.

Obwohl: ist ‚Lumberjack‘ nicht doch auch ein Traumjob?

Mathe leicht gemacht

15. Jan. 2009 · 5.193 mal gelesen | 2 Kommentare »

Manchmal ist Mathe einfacher als man denkt.
Beispiel: das Distributivgesetz

Wie kann man 21 und 13 ohne elektronische Hilfsmittel multiplizieren?
Geht das auch mit 2 dreistelligen Zahlen, z.B. 321 x 123 ?

Das Video zeigt eine verblüffende Möglichkeit:

Es sieht seltsam aus und ist viel zu einfach. Mathe muss doch kompliziert sein.
Aber es ist kein fauler Zauber. Und es funktioniert nachweisbar immer.

Was passiert da:
Multipliziert wird 21 x 13. Die zeichnerische Lösung zerlegt die Faktoren in (20 + 1) und (10 + 3). Die Zahl der Schnittpunkte ergibt sich aus 20×10 = 200 (linke Kreuzung 2), 20 x 3 = 60 (obere Kreuzung 6), 1 x 10 = 10 (untere Kreuzung 1) und 1 x 3 = 3 (rechte Kreuzung 3).

Die Reihenfolge, wie die Kreuzungspunkte ausgezählt werden, dient wohl nur dazu, ein wenig Verwirrung zu stiften und das ganze verblüffender wirken zu lassen.

Allgemein gilt: (a + b)(c + d) = ac + ad + bc + bd

Mehr steckt nicht hinter diesem ‚Trick‘.

Wer Probleme mit den Binomischen Formeln hat, für den könnte das Video hilfreich sein. Werd das mal in einer Stunde ausprobieren, ob es verständlich ist.

Positiv denken (2)

14. Jan. 2009 · 1.839 mal gelesen | Kommentar schreiben »

Ich habe ja schon hier über das neue wieder erwachte Selbstbewusstsein beim VfB Stuttgart geschrieben.

Markus Babbel hat da gesagt: “Wir wollen alle Spiele gewinnen.”

Gestern habe ich ein Interview mit Mario Gomez gelesen. Der Stuttgarter Stürmerstar schaut sogar noch optimistischer in die Zukunft bzw. auf die Rückrunde:

„Alles ist möglich – wir können alle 17 Spiele in der Rückrunde gewinnen.“

Ich hab erst mal große Augen gemacht und gedacht: Wow, das hört sich aber mal richtig arrogant an. Möchte Mario Gomez mit solchen Aussagen den Bayern signalisieren: ‚Schaut her, vom Arroganz- und Überheblichkeitslevel her passe ich doch hervorragend zu euch‘ und ihnen einen Transfer doch noch schmackhaft machen?

Zu seiner Entlastung will ich aber darauf hinweisen, dass man diesen Satz auch anders verstehen kann. „Wir können alle Spiele gewinnen“ muss nicht bedeuten „Wir können 51 Punkte holen“. Das wäre wirklich mehr als beckenbauereske Überheblichkeit. Nein, man kann den Satz ja auch so lesen „Wir können jedes einzelne Spiel gewinnen“. Und da würde ich Mario Gomez dann zustimmen. Mir fällt kein Spiel in der Rückrunde ein, das sie nicht gewinnen könnten.

Und so bleibt mein Traum realistisch: im ersten Spiel nach der Winterpause die Bayern aus dem Pokal werfen und ihnen am letzten Spieltag die Meisterfeier versauen…

Fremde Sprachen

13. Jan. 2009 · 1.680 mal gelesen | Kommentar schreiben »

Bei der Textguerilla habe ich heute einen Artikel über Deutsch auf Mallorca gefunden.

Dabei ist mir mal wieder ein Warnschild eingefallen, das ich vor ein paar Jahren in Frankreich gefunden habe:

Ganz ehrlich: ohne die französische Version hätte ich nur raten können, was gemeint sein könnte.

In dem Moment verstand ich endlich, warum mir meine Lehrer immer gesagt haben, dass man nicht alles immer Wort für Wort übersetzen darf.

Das Schild steht übrigens an der Straße von Jausiers zum Restefond de la Bonnette. Auch eine Tour, über die ich noch ganz dringend schreiben sollte…

Nomen est omen (3)

13. Jan. 2009 · 2.103 mal gelesen | Kommentar schreiben »

Ich habe ja schön öfter seltsame Namen vorgestellt. Hier mal wieder ein besonderer Fall:

dummyuser

Irgendwie kann ich mir schwer vorstellen, dass man mit diesem Namen als Werbetexter ernst genommen wird. Obwohl, wenn er in seiner Heimatstadt bleibt…

(Original hier)

Wurde aber auch mal Zeit

12. Jan. 2009 · 2.925 mal gelesen | 3 Kommentare »

Weihnachten ist seit mehr als 2 Wochen rum. Gut, es ist immer noch herrliches Winterwetter, ich bekommen immer noch Pillen-Spam mit dem Betreff „Merry Christmas“, die Weihnachts-Beleuchtung in der Nachbarschaft leuchtet noch und die Gutsle sind noch nicht alle gegessen.

Trotzdem wird es höchste Zeit – ruck zuck ist es zu spät.

Diese Zeitschriften sind seit vergangene Woche im Zeitungsregal zu finden.

Verfrühte Osterzeit

Wie gesagt: wurde aber auch mal Zeit – es sind nicht mal mehr 13 Wochen bis Ostern. Das ist grad mal noch ein Viertel Jahr.

Ganz ehrlich: ich finde es schlimm!

„Ein jegliches hat seine Zeit,
und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde“

(Prediger 3,1)

Skurriles

11. Jan. 2009 · 2.650 mal gelesen | 5 Kommentare »

Manchmal gehen mir seltsame Dinge durch den Kopf. Ich habe auch schon über sehr seltsame Dinge geschrieben.

Aber das wird wohl schon einer der skurrilsten Blog-Einträge überhaupt:

Ich mache mir nämlich Gedanken darüber, wie wohl eine Melkmaschine aussieht, an die man Kabeljau oder Hering, von mir aus auch Thun- oder Walfisch, anschließen kann. Und Melkmaschine muss ja wohl sein, weil einfach Eimer drunter und ‚strip strap strull‚ könnte bei Fischen ja schwierig sein…

Wie ich auf so einen seltsamen Blödsinn komme?

Bei uns ab morgen im Sonderangebot:

0901100001

Nachtrag: der Shopblogger findet ja vieles Skurriles, aber ich frag mich ob er auch Fische Landmilch kennt oder gar vorrätig hat.

Einfach – wow

10. Jan. 2009 · 2.687 mal gelesen | 3 Kommentare »

Es ist schon einige Jahre her, seit ich das letzte Mal in Irland war. 1997 war das.

An einem schönen Tag bin ich damals einfach querfeldein durch die Gegend gewandert, ohne Weg, ohne Ziel, weit und breit kein Mensch. Nach ein paar Minuten – oder waren es Stunden – egal, in Irland gibt es eh keine Zeit – nach einiger Zeit also bin ich um  ein paar Felsen herum gegangen und habe plötzlich den schönsten Platz auf der ganzen Welt gefunden: ein unbeschreiblicher Blick auf die Klippen und das dunkelblaue Meer bot sich mir. Und weit und breit kein Mensch, kein Kiosk, kein Souvenirverkäufer…

Auch das Foto (und die 100 anderen, die ich dort gemacht habe) kommt natürlich nicht annähernd an die Wirklichkeit heran.

Blick auf Galley Head Lighthouse

Blick auf Galley Head Lighthouse

Man kann diesen Moment nicht beschreiben. Es war einfach nur „Wow !“

Gestern habe ich seit langem mal wieder in meiner ‚Gruschtelkiste‘ gegruschtelt. Ich hab einen Haufen alter Erinnerungen gefunden: Postkarten, Fotos, Briefe, Texte, Notizzettel…

Unter vielem anderen war da auch ein Segenstext, den ich vor 4 Jahren bekommen habe. Ich hab ihn mal wieder gelesen. Und auch das war einfach nur „Wow !“

„Möge der Weisheit entsprießen dir jegliche Handlung
Herrlich und hoch
wie der Weizen eines guten, gesegneten Jahres
Ohne Wurm, ohne Wühlmaus“
(aus Irland)

Sie haben nicht nur die schönste Landschaft dort in Irland, sie schreiben auch die schönsten, eindrücklichsten Segensverse. Einfach nur „Wow !“

Schwätz nicht so viel – mach’s kurz!

9. Jan. 2009 · 2.225 mal gelesen | 2 Kommentare »

Witziger Link, schöne Idee, einfach anklicken:

www.sixwordstories.net

Zur Erklärung: Six Word Stories ist ein Blog auf dem -wie der Name schon sagt- nur Kurzgeschichten veröffentlicht werden, die aus sechs Worten bestehen.

Inspiriert ist das ganze durch Ernest Hemingway. Kollegen boten ihm die Wette an, er könne keine vollständige Geschichte mit nur sechs Worten schreiben.

Hemingway gewann die Wette mit der Geschichte:

„For sale: baby shoes, never used.“

(gefunden auf Spreeblick)

Positiv denken

8. Jan. 2009 · 2.011 mal gelesen | 1 Kommentar »

Man denkt wieder positiv beim VfB Stuttgart. Der Trainerwechsel hat wirklich etwas bewegt in der Mannschaft.

Seit Markus Babbel verantwortlich ist, scheint man wieder auf die Erfolgsspur zurück gefunden zu haben. Nicht nur, dass man in den letzten Spielen die nötigen positiven Ergebnisse erreicht hat. Nein, auch im Umfeld merkt man deutlich, dass wieder positives Denken in der Mercedesstraße eingezogen ist.

So hat Markus Babbel als Ziel für die Rückrunde angegeben: „Wir wollen alle Spiele gewinnen.“

Und die Abteilung ‚Ticketing‘ lässt sich von diesem Optimismus anstecken:

Ich habe Post vom VfB bekommen. Wie gewohnt bietet man mir die Möglichkeit, meinen Dauerkartenplatz für das UEFA-Cup Spiel gegen St. Petersburg zu reservieren. Gleichzeitig kann ich aber auch gleich meine Karte für die nächst Runde, das UEFA-Cup Achtelfinale bestellen.

Positiv denken: gegen den Vorjahres-Sieger und Bayern-mit-4:0-nach-Hause-Schicker aus St. Petersburg werden wir schon weiterkommen…

Ich hab mich auf jeden Fall von dem Optimismus anstecken lassen und die Karte bestellt. Immerhin gibt es eine kleine Einschränkung: „Zusendung der Tickets für das Achtelfinale erfolgt nur dann, wenn sich der VfB Stuttgart dafür qualifiziert“. Im schlimmsten Fall muss ich mir also nicht das Spiel Lech Posen gegen St. Petersburg anschauen…

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