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Mathe leicht gemacht

15. Jan. 2009 · 5.326 mal gelesen | 2 Kommentare »

Manchmal ist Mathe einfacher als man denkt.
Beispiel: das Distributivgesetz

Wie kann man 21 und 13 ohne elektronische Hilfsmittel multiplizieren?
Geht das auch mit 2 dreistelligen Zahlen, z.B. 321 x 123 ?

Das Video zeigt eine verblüffende Möglichkeit:

Es sieht seltsam aus und ist viel zu einfach. Mathe muss doch kompliziert sein.
Aber es ist kein fauler Zauber. Und es funktioniert nachweisbar immer.

Was passiert da:
Multipliziert wird 21 x 13. Die zeichnerische Lösung zerlegt die Faktoren in (20 + 1) und (10 + 3). Die Zahl der Schnittpunkte ergibt sich aus 20×10 = 200 (linke Kreuzung 2), 20 x 3 = 60 (obere Kreuzung 6), 1 x 10 = 10 (untere Kreuzung 1) und 1 x 3 = 3 (rechte Kreuzung 3).

Die Reihenfolge, wie die Kreuzungspunkte ausgezählt werden, dient wohl nur dazu, ein wenig Verwirrung zu stiften und das ganze verblüffender wirken zu lassen.

Allgemein gilt: (a + b)(c + d) = ac + ad + bc + bd

Mehr steckt nicht hinter diesem ‚Trick‘.

Wer Probleme mit den Binomischen Formeln hat, für den könnte das Video hilfreich sein. Werd das mal in einer Stunde ausprobieren, ob es verständlich ist.

2 Reaktionen zu “Mathe leicht gemacht”

  1. oldman schreibt:
    Am 16. Januar 2009 um 20:45 Uhr

    Ja, ja Mathe – hört man vielleicht selten, aber ich habe es gern gemacht, in der Schule. Gerade weil Vieles sehr einfach ist, wenn man sich damit ernsthaft befasst. Später, nach der Schule, hat sich das mehr auf das normale ‚Kaufmännische‘ beschränkt.
    Faszinierend ist Mathe für mich immer noch.

  2. Pumi schreibt:
    Am 16. Januar 2009 um 20:53 Uhr

    Sooo selten hört man das garnicht. Ich kenne relativ viele Leute, die gerne Mathe machen/machten. Aber es ist halt eher uncool, Mathe zu mögen.

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