Archiv für "Glaube"
Freizeitprospekt des ejb für 2010
11. Dez. 2009 · 620 mal gelesen | 5 Kommentare »
Der Freizeitprospekt für die Sommerfreizeiten des Evangelischen Jugendwerks Bezirk Backnang wurde heute veröffentlicht.
Darin finden sich
- zwei Jungscharlager (9-13 Jahre) in Kempten im Allgäu
- Jungen : 11. 8. – 20. 8.
- Mädchen: 20. 8. – 29. 8.
- zwei Camps für Jugendliche in Istrien (Kroatien)
- 14 – 16 Jährige: 28. 7. – 11. 8.
- 16 – 18 Jährige: 9. 8. – 23. 8.
- eine Freizeit in Achenkirch (Österreich)
- Junge Erwachsene (18 – 30 Jahre): 7. 8. – 21. 8.
Der Freizeitprospekt ist hier erhältlich:
Evangelisches Jugendwerk Backnang
Eduard-Breuninger-Str. 47
71522 Backnang
Tel.: 07191 / 731 460
www.ejw-backnang.de
Oder zum -> Download <- als pdf-Datei
Memento
2. Sep. 2009 · 395 mal gelesen | Kommentar schreiben »
Memento
Vor meinem eignen Tod ist mir nicht bang,
Nur vor dem Tod derer, die mir nah sind.
Wie soll ich leben, wenn sie nicht mehr da sind ?
Allein im Nebel tast ich todentlang
Und lass mich willig in das Dunkel treiben.
Das Gehen schmerzt nicht halb so wie das Bleiben.
Der weiß es wohl, dem gleiches widerfuhr;
- Und die es trugen, mögen mir vergeben.
Bedenkt: den eignen Tod, den stirbt man nur,
Doch mit dem Tod der andern muss man leben.
(Mascha Kaléko)
Meinem Vater
Rudolf Bauer
(1. 4. 1940 – 28. 8. 2009)
Nix wie weg – Meine Gedanken
26. Jul. 2009 · 315 mal gelesen | Kommentar schreiben »
Ich habe ja schon erzählt, dass ich heute beim JAM in Oppenweiler dran war zu predigen. Für alle die es interessiert, hier der komplette Text der Predigt. Mehr als sonst würde ich mich natürlich hier über euer Feedback, eure Meinung und eure Gedanken freuen.
Den ganzen Beitrag lesen »
Nix wie weg
22. Jul. 2009 · 460 mal gelesen | 7 Kommentare »
Am kommenden Sonntag ist in Oppenweiler der nächste Jam-Gottesdienst vom Evangelischen Jugendwerk Backnang.
Ich selbst habe die Ehre, mir in der Predigt Gedanken zu machen zum Thema “Nix wie weg”. Nicht nur wegen meinem Beitrag sicher ein sehr empfehlenswerter Gottesdienst für Jugendliche und Jung-Gebliebene.
Das ganze Jam-Team (und natürlich auch ich) würde sich freuen, wenn möglichst viele Besucher zum Gottesdienst und zum anschließenden Grillen da wären.
Ausgepowert
14. Jul. 2009 · 162 mal gelesen | Kommentar schreiben »
Aus aktuellem Anlass heute mal eine kleine Abendandacht:
Es ist noch garnicht so lang her, da habe ich eine E-Mail bekommen, die ungefähr so geklungen hat:
“Manchmal macht man so viel Jugendarbeit, dass man sich irgendwann echt ausgepowert fühlt. Manchmal hat man das Gefühl nur zu geben und hat gar keinen Input mehr…
Manchmal vergisst man warum bzw. für wen man das alles eigentlich macht. Der eigene geistliche Input bleibt oft auf der Strecke.”
Ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendjemand, der Jugendarbeit in einer Gemeinde, im Bezirk, bei Projekten oder auf Freizeiten macht, diese Frage nicht kennt:
“Warum mache ich das eigentlich?”
Jeder stellt sich die Frage früher oder später selbst:
“Warum schmeiße ich nicht einfach alles hin und höre auf?”
Meistens reicht ein kleiner Anstoß, ein kleiner Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt. Irgendetwas läuft nicht so wie gedacht. Man wird für etwas kritisiert, obwohl man sein Bestes gegeben hat. Die Arbeit ist ungleich verteilt. Man reibt sich an der Arbeit auf. Man ist überlastet. Man ist ausgepowert.
Grade jetzt ist eine beliebte Zeit für dieses Gefühl. Jetzt ist am meisten zu tun: Freizeiten, Camps, Zeltlager müssen vorbereitet werden. Alles mögliche muss abgearbeitet und erledigt werden. Je mehr man tut, desto mehr kann natürlich auch schief gehen. Und schon sitzt man in der Frustrationsfalle. Schon kommen die Fragen auf. Schon ist man am Boden.
“Warum mache ich das alles eigentlich?”
Bei Lukas steht eine Geschichte, die meiner Meinung nach hervorragend in die Situation passt:
“Als sie aber weiter zogen, kam er [Jesus] in ein Dorf. Da war eine Frau mit Namen Marta, die nahm ihn auf.
Und sie hatte eine Schwester, die hieß Maria; die setzte sich dem Herrn zu Füßen und hörte seiner Rede zu.
Marta aber machte sich viel zu schaffen, ihm zu dienen. Und sie trat hinzu und sprach: Herr, fragst du nicht danach, dass mich meine Schwester lässt allein dienen? Sage ihr doch, dass sie mir helfen soll!
Der Herr aber antwortete und sprach zu ihr: Marta, Marta, du hast viel Sorge und Mühe.
Eins aber ist Not. Maria hat das gute Teil erwählt; das soll nicht von ihr genommen werden.”
(Lukas 10,38-42)
Die beiden Schwestern bekommen Besuch von Jesus. Martha macht sich -wie es sich gehört- einen Haufen Stress: sie kümmert sich um den Gast und kocht und schafft und bedient ihn. Maria setzt sich inzwischen einfach hin und hört Jesus zu.
Man kann sich bildlich vorstellen, wie Martha sich aufgeregt hat: Ich mache die ganze Arbeit und meine Schwester macht nichts. Und man kann sich noch besser vorstellen, was für ein Gesicht Martha gemacht hat: Jesus lobt nicht sie und fordert ihre Schwester zur Mithilfe auf. Er sagt, dass Maria das Richtige tut.
Maria hat es verstanden: Jesus aufnehmen ist mehr als nur ihn zu umsorgen, ihm zu dienen, irgendwelche Arbeiten zu verrichten, Taten zu vollbringen. Jesus aufnehmen bedeutet als erstes, sein Wort aufnehmen. Nicht nur ihm zu dienen, sondern ihm die Chance geben, selbst zu dienen.
Zum Geburtstag
28. Jun. 2009 · 226 mal gelesen | 1 Kommentar »
An allerlei Jahrestagen, verschiedenen Jubiläen, jedes Jahr an Silvester und vor allem wenn ich an einem Sonntag Geburtstag und sonst nichts zu tun habe, mache ich mir Gedanken über das Leben.
Mein Leben kommt mir schon ewig lang vor. Wie weit weg ist die Kindergartenzeit? Wie viel ist seither passiert. Auch wenn ich mich an vieles noch erinnere als sei es erst gestern gewesen, ist es doch scheinbar eine Ewigkeit her.
39 Jahre sind sehr viel Zeit.
Und dann sehe ich ein Video wie dieses: “650 Million Years in 1:20 Min.”
Und plötzlich werden meine 39 Jahre zu einem winzig kleinen Tropfen in einem Ozean.
“Ein Mensch ist in seinem Leben wie Gras,
er blüht wie eine Blume auf dem Felde;
wenn der Wind darüber geht, so ist sie nimmer da,
und ihre Stätte kennet sie nicht mehr.
Die Gnade aber des HERRN währt von Ewigkeit zu Ewigkeit”
(Psalm 103, 15-17)
Ich hoffe trotzdem, dass ich mit meinem Leben etwas bewegen kann. Vielleicht nicht ganz so viel wie Indien (0:28 – 0:35), aber doch zumindest ein bisschen etwas…
Zum Start in die Woche
22. Jun. 2009 · 180 mal gelesen | Kommentar schreiben »
“Alle, die auf den HERRN vertrauen,
bekommen immer wieder neue Kraft,
es wachsen ihnen Flügel wie dem Adler.
Sie gehen und werden nicht müde,
sie laufen und brechen nicht zusammen.”
(Jesaja 40,31)
Pfingsten
31. Mai. 2009 · 242 mal gelesen | Kommentar schreiben »
Im letzten Jahr habe ich noch geschrieben, dass Pfingsten ein kompliziertes Thema ist. Dabei könnte man es auch ganz einfach sagen:
Pfingsten ist das wichtigste Fest für den christlichen Glauben.
An Weihnachten wird gefeiert, dass Gott selbst auf die Welt gekommen ist.
An Ostern wird gefeiert, dass er den Tod besiegt hat.
Genau genommen bleibt Gott trotz dieser beiden Aktionen für uns heute nicht fassbar, nicht sichtbar oder greifbar – wie Luft. Aber dann kommt Pfingsten: an Pfingsten wird aus dieser Luft “ein gewaltiger Wind” (Apostelgeschichte 2,2).
An Pfingsten wird gefeiert, dass Gott erlebbar ist.
An Pfingsten wird gefeiert, dass Gott nicht ‘Luft’ ist, sondern dass er wirkt und spürbar ist.
Und damit wird Pfingsten zum wichtigsten aller Feste.
Ich wünsche euch allen schöne Pfingstfeiertage.
Und ich wünsche euch allen, dass ihr Gott spüren und erfahren könnt.
Tag des irgendwas
23. Apr. 2009 · 233 mal gelesen | 2 Kommentare »
Ich weiß nicht, ob das nur mein subjektives Empfinden oder ob es wirklich so ist, aber ich habe das Gefühl, dass jeder Tag der “Tag des irgendwas” sein darf.
Gestern war wohl der Tag des Trackback-Spams – ich persönlich habe ihn zum Tag des gelöschten Trackbacks gemacht. Mit Kommentaren, die außer 400 Links keinen Inhalt enthalten weiß ich einfach nicht anders umzugehen. Wie peinlich ist denn das: sich über Pillen- und Casino-Webung aufregen und dann selbst so einen Dreck verschicken?!
Aber ich wollte eigentlich etwas ganz anderes schreiben. Heute ist nämlich gleich zweimal “Tag des…”: heute ist Tag des Biers und gleichzeitig Tag des Buches.
Hm? Wer mag, darf da gerne einen irgendwie gearteten Zusammenhang herstellen. Ich versuche es gleich garnicht und halte auseinander, was nicht zusammen passt…
Zum Tag des Bieres ein Foto mit dem Titel “Früh übt sich…”
Zum Tag des Buches möchte ich mal wieder ein Buch vorstellen, in dem ich gerade lese.
Siegfried Zimmer ist Prof. für Theologie und Religionspädagogik an der PH Ludwigsburg, wo ich ihn im Studium “kennen gelernt” habe.
Er hat mit seinem Buch “Schadet die Bibelwissenschaft dem Glauben? Klärung eines Konflikts” einen echten Knaller gelandet.
Diskussionen zwischen liberalen und fundamentalistischen Christen eskalieren oft und immer wieder an der Frage, ob die Bibel wörtlich wahr ist oder wie sie zu interpretieren ist. Siegfried Zimmer versucht sehr sachlich, eine Lösung für diesen immer währenden Konflikt zu finden. Er analysiert verständlich das Verhältnis zwischen Gott und der Bibel und zeigt mögliche Ansatzpunkte für eine Verständigung zwischen Befürwortern und Gegnern der modernen Bibelwissenschaft.
Nicht nur zum Tag des Buches sehr zu empfehlen…
Abschließend noch der Hinweis, dass Johannes (der auf dem Bild) Bücher viel lieber mag als Bier…
Er lebt
13. Apr. 2009 · 258 mal gelesen | 2 Kommentare »
Gestorben – begraben – er lebt !
Nicht nur ein Phrase – erlebt!







