Dann kann ich das alleine
28. Dez. 2009 · 294 mal gelesen | Kommentar schreiben »
Wie schlimm muss es für ein kleines Kind sein, ausgerechnet an Weihnachten mit Magenproblemen zu kämpfen? Wie schlimm muss es sein, den anderen beim Essen zuzuschauen und selbst nichts essen zu können?
Johannes musste dieses Jahr genau die schreckliche Erfahrung machen.
Als kleinen Trost bekommt er heute (mal wieder) einen eigenen Beitrag hier im Pumi-Blog und zwar mit einem seiner besten Zitate aller Zeiten:
“Wenn du mir dabei ganz arg hilfst,
dann kann ich das auch ganz alleine.”
Zitat des Tages: Selbständig
19. Jun. 2009 · 299 mal gelesen | 2 Kommentare »
Zu der Nachhilfe-Geschichte von gestern, heute noch ein weiter führender Gedanke:
Das Ziel der Erziehung sollte sein,
dem Kinde zu ermöglichen, später ohne Lehrer weiterzukommen.
Elbert Green Hubbard
(19. 6. 1859 - 7. 5. 1915)
Ziel von Nachhilfe-Unterricht muss genau dasselbe sein. Nachhilfe darf normalerweise nicht mehr sein, als eine zeitlich begrenzte Hilfestellung. Nachhilfe sollte nicht zu einer Dauereinrichtung werden, sondern nur Anleitung sein, wie der Schüler selbst weiterkommt.
Zitat des Tages: Die Jugend
11. Mai. 2009 · 345 mal gelesen | 1 Kommentar »
“Die Jugend von heute …”
Keine Angst, ich habe nicht eines der dubiosen Zitate über die schlimme Jugend von heute zum Zitat des Tages ausgewählt.
Es kursieren ja zahlreiche solcher Zitate. Nur ein paar Beispiele:
- “Die Jugend von heute liebt den Luxus, hat schlechte Manieren und verachtet die Autorität. Sie widersprechen ihren Eltern, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer.”
(Sokrates)
- “Unsere Jugend ist heruntergekommen und zuchtlos. Die jungen Leute hören nicht mehr auf ihre Eltern. Das Ende der Welt ist nahe.”
(Keilschrifttext aus Ur, Chaldäa, 2000 v.Chr.)
- “Ich habe überhaupt keine Hoffnung mehr in die Zukunft unseres Landes, wenn einmal unsere Jugend die Männer von morgen stellt. Unsere Jugend ist unerträglich, unverantwortlich und entsetzlich anzusehen.”
(Aristoteles)
Ich denke nicht, dass eines dieser Zitate auch nur annähernd authentisch ist. Zu viele und zu ähnliche Zitate sind da im Umlauf. Gut, man kann sagen, diese Zitate sind jetzt schon so lange im Umlauf, dass die transportierte Aussage auch schon wieder stimmt: schon zu allen Zeiten haben die Alten die Jungen kritisiert, haben die Eltern ihre Kinder geschimpft, haben die Erwachsenen die Jugend angegriffen. Erstaunlich, dass unsere Zivilisation noch immer existiert, wo doch die Jugend seit ewigen Zeiten immer noch schlimmer wird.
Auch in der letzten Woche konnten wir wieder überall erfahren, wie schlimm es um die heutige Jugend bestellt ist:
Bei bildblog.de findet sich eine Zusammenstellung, wie die Medien mit dem Drogen- und Suchtbericht 2009 umgegangen sind. Wir haben noch die Schlagzeilen der letzten Woche im Kopf: “Koma-Saufen bei Kids immer schlimmer” (Bild) oder “Komasaufen bei Jugendlichen so verbreitet wie nie” (Welt.de). Erstaunlich, dass die Überschriften sich auf einen Bericht beziehen, in dem festgestellt wird, dass sowohl die Zahl der Jugendlichen, die regelmäßig Alkohol trinken, als auch derer, die sich ‘richtig’ betrinken, im Jahr 2008 zurück gegangen ist.
Naja, vielleicht gilt es bei den Erwachsenen von heute der Jugend von gestern einfach als schick, auf die ach so schlechte Jugend von heute zu schimpfen. Vielleicht kann man sich als Politiker nur mit Kritik an der Jugend profilieren, weil ja deutlich mehr Erwachsene potentielle Wähler sein könnten als Jugendliche.
Wahrscheinlich gibt es aber auch noch einen ganz anderen Grund, warum zu allen Zeiten die Jugend von heute als schlecht dargestellt werden musste.
In meinem Zitat des Tages hört sich das so an:
“Das größte Übel der heutigen Jugend besteht darin,
dass man nicht mehr dazugehört.”
Salvador Dali
(11.05.1904 – 23.01.1989)
Zitat des Tages: mit vollem Mund
6. Mai. 2009 · 185 mal gelesen | Kommentar schreiben »
Zum Geburtstag von Orson Welles heute ein Zitat des Tages, das mich unwillkürlich an den anstehenden Wahlkampf-Marathon erinnert hat:
Viele Menschen sind gut erzogen, um nicht mit vollem Mund zu sprechen,
aber sie haben keine Bedenken, es mit leerem Kopf zu tun.
Orson Welles
(06.05.1915 – 10.10.1985)
Bis zum Herbst, werden wir wohl kaum noch irgendwo ein wahlkampf-freies Plätzchen oder Stündchen finden. Das bedeutet so viel wie ‘ein halbes Jahr Dauerberieselung mit den All-time-Greatest aus dem Hohle-Phrasen-Charts’.
Ich hab jetzt schon keine Lust darauf…
Zitat des Tages: Letztes Wort
27. Apr. 2009 · 215 mal gelesen | 1 Kommentar »
Unter “Du weißt, du wirst alt” habe ich an Wim Toelke und Dieter Thomas Heck erinnert. Heute hätte ein Weiterer aus dieser Riege den 88. Geburtstag.
Der Beitrag von Hans-Joachim Kulenkampff zur deutschen Fernsehunterhaltung ist es nach meiner blassen Erinnerung kaum wert, erwähnt zu werden.
Für ein Zitat des Tages hat es trotzdem gereicht – verdientermaßen:
Frauen müssen das letzte Wort behalten – aber leider nicht für sich.
Hans-Joachim Kulenkampff
(27.04.1921 – 14.08.1998)
Zitat des Tages: Wegweiser
16. Apr. 2009 · 260 mal gelesen | Kommentar schreiben »
Es ist verlockend, zum 120. Geburtstag von Charlie Chaplin das bekannte Zitat über den Tag ohne Lächeln mal wieder aufzuwärmen.
Ich habe aber ein anderes – sehr schönes Zitat von ihm gefunden:
“An den Weggabelungen des Lebens stehen keine Wegweiser.”
Charlie Chaplin
(16.04.1889 – 25.12.1977)

Frühlingsanfang
20. Mrz. 2009 · 205 mal gelesen | Kommentar schreiben »
Zum heutigen Frühlingsanfang möchte ich nicht Goethe oder Schiller zitieren, sondern Willi Astor, den ungekrönten König der Wortspieler:
“Ich steh ja jeden Morgen meistens mit dem rechten Fuß auf. Heute habe ich meinen Tag aber anders begonnen, weil ich mir vorgestellt hab, wie das wäre, wenn ich heute früh links anfang.”
(Willi Astor)
Übrigens: wer ab heute seinen Wecker täglich um 6 Minuten früher klingeln lässt (was relativ leicht zu verkraften ist), hat sich pünktlich zur Sommerzeit an die Stunde Zeitumstellung gewöhnt und muss dann nicht darüber meckern, sondern kann sich vorbehaltlos über die gewonnene Abendstunde mit Tageslicht freuen – endlich wieder nach der Arbeit mit’m Fahrrad los…
Zitat des Tages: Glück
28. Jan. 2009 · 612 mal gelesen | 4 Kommentare »

Wir sind auf Erden, um das Glück zu suchen, nicht um es zu finden.
Sidonie-Gabrielle Colette
(28.1.1873 – 8.3.1954)
Ja ja ja
22. Jan. 2009 · 439 mal gelesen | Kommentar schreiben »
Der 44. ist im Amt.
Der 43. ist gegangen.
Man hat viel gesehen von der Begrüßung des Neuen, aber (fast) nichts von der Verabschiedung des Alten.
Wenn man sieht, wie seine Amtskollegen mit ihm umgegangen sind, fällt es leicht zu vermuten, dass George W. Bush nicht sehr überschwänglich verabschiedet wurde und dass ihn kaum einer wirklich vermissen wird. Außer vielleicht ein paar Comedians und Parodisten. Denen hat er immer genügend Futter geliefert.
Ich erinnere nur an:
- “They are West Texas girls just like me”
- “I believe, what I believe is right”
- “They missunderestimated me”
- “Not one doubt in my mind that we will fail”
und viele weitere mehr.
Der Neue, Barak Obama, hat bisher nur ein Zitat für die Ewigkeit geliefert. Diesen Satz hat er in den letzten Wochen sicher mehrere hundert Mal wiederholen müssen: “Yes we can”
Diese Floskel -bisher nur heiße Luft, ohne Substanz- haben die Berlitz Sprachschulen (bzw. deren Werbeagentur) zum besten Werbeslogan des Jahres (wenn nicht gar des Jahrzehnts) inspiriert.
(Gefunden bei Textguerilla)

Theologie-Studenten wissen es: unter dem englischen “yes” und dem französischen “oui” steht ganz unten das hebräische Wort “ken”, was auch “ja” heißt.
Ausgesprochen also “Yes we can”.
Bleibt die Hoffnung, dass Obamas “Yes we can” mehr ist, als nur dieses “Ja ja ja” – was sich ein wenig wie “bla bla bla” anhört.
Bleibt die Hoffnung, dass Obama am Ende seiner Amtszeit mehr hinterlässt als nur skurile Zitate.
Gute Ansätze sind ja schon erkennbar. Auch wenn es keine eigenen Ideen sind, sondern nur das Versprechen, dass er versucht, die Fehler seines Vorgängers auszubügeln.
Aber das ist ja schon schwer genug…
Sprachlos
15. Nov. 2008 · 483 mal gelesen | 2 Kommentare »
Ich bin der HERR, dein Gott, der deine rechte Hand fasst
und zu dir spricht: Fürchte dich nicht, ich helfe dir!
(Jesaja 41,13)

für E. Bauer
(* 3.7.1944; † 13.11.2008)


