Archiv für "Pumi unterwegs"

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Runner’s High

1. Aug. 2010 · 137 mal gelesen | Kommentar schreiben »

Runner’s High bzw. Läuferhoch bezeichnet ein beim Langstreckenlauf sowie in Einzelfällen beim Radsport auftretendes Hochgefühl. Der Sportler erlebt idealerweise einen schmerzfreien und euphorischen Gemütszustand, der ihn die körperliche Anstrengung vergessen lässt und ihm das Gefühl gibt, „ewig“ weiterlaufen zu können.

(de.wikipedia.org)

Überprüft – stimmt!

Liebe Autofahrer

9. Mai. 2010 · 397 mal gelesen | 1 Kommentar »

Es ist wohl jedes Jahr genau das Gleiche. Jedes Jahr im Mai müssen die Autofahrer wieder von Neuem lernen, dass sie auf der Straße auch Fahrzeugen mit weniger als 4 Rädern begegnen könnten.

Wie sonst wäre es zu erklären, dass ich heute auf meinen Fahrrad an einem einzigen Nachmittag 6x (in Worten sechs mal) nur um weniger als 10 cm einem Unfall entgangen bin?!

Liebe Autofahrer,
es ist jetzt wieder Mai. Bitte bemüht euch doch ein wenig, auch auf Fahrzeuge mit weniger als einer Tonne Gewicht zu achten. Ich habe mich informiert. Es stimmt tatsächlich: selbst bei Regen dürfen Fahrräder am Straßenverkehr teilnehmen. Auch beim Überholen eines Radfahrers darf man seine Fahrspur ganz oder teilweise verlassen um dem Überholten einen Seitenabstand im zweistelligen Zentimeterbereich zuzugestehen.

Vielen Dank für eure Bemühungen

* Notiz an mich selbst:
Regengefüllte Schlaglöcher und Biergefüllte Arschlöcher sicherheitshalber weiträumig umfahren.

Absagen sind angesagt

27. Mrz. 2010 · 451 mal gelesen | 2 Kommentare »

Eine außergewöhnliche Woche liegt hinter mir: nach vielen Wochen mit vollem oder übervollem Stundenplan haben in der vergangenen Woche sage und schreibe fünf Schüler ihre Stunden abgesagt. Ein Lebensgefühl, das ich schon fast ganz vergessen hatte – Zeit, unverplante Freizeit.

Genau betrachtet tut es mir offensichtlich nicht gut, wenn ich “so viel” freie Zeit habe: ich habe in den letzten Tagen eine vollkommen bescheuerte Idee ausgebrütet.

Angefangen hat alles mit einer Übersichtskarte der Alpen in Postkartengröße. Ich hab sie bei mir liegen gesehen und gedacht: da müsste man mal mit dem Fahrrad drüber fahren. Aber nicht in Nord-Süd-Richtung, wie es viele Alpencrosser machen (und was auch ich schon mehrfach gemacht habe). Nein, es soll in Ost-West-Richtung gehen – quasi eine volle Breitseite.

Kaum war die Idee geboren, habe ich mit vielen Karten und vor allem mit Hilfe des Routenplaners von quaeldich.de den Plan konkretisiert. Hier nur ein paar erste Stichworte:

Wie schon erwähnt: eine eigentlich vollkommen bescheuerte Idee. Genau richtig, um sie umzusetzen! Ich werde sicher hier noch mehr darüber schreiben.

Wenn ich im Sommer 2011 zu dieser verrückten Tour starten werde, sind genau genommen Maren, Jeremias, Marco, Lisa und Valerie dran “schuld”, weil sie mir in der vergangenen Woche abgesagt haben.

Albula – Flüela

4. Jun. 2009 · 1,405 mal gelesen | 3 Kommentare »

Albula – Flüela

31.5.2009

Albula-Flüela-Karte

Karte von quaeldich.de

Filisur – Bergün – Albulapass – La Punt – Zernez – Flüelapass – Davos – Filisur

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erleben…

Ich hatte es ja hier schon angekündigt, dass ich am Pfingstwochenende mal wieder einen Ausflug in die Berge machen will. Gesagt – getan. Am Sonntag habe ich mein Fahrrad und meine Sachen ins Auto gepackt und mich auf den Weg in die Schweiz, genauer nach Filisur in Graubünden gemacht.

Christo goes LandwasserDort angekommen habe ich erst einmal ausführlich gefrühstückt und versucht, mich von 4 Std. Autofahrt zu erholen.

Zweierlei hat mich schon zu diesem frühen Zeitpunkt gestört: zum einen sah das Landwasserviadukt ganz anders aus als erwartet:

Wurde ich Zeuge des Geheimprojekts “Christo goes to Landwasser” oder war es vielleicht doch nur eine gewöhnliche Baustelle? Etwas anderes beschäftigte mich mehr: da waren Schilder, die besagten, dass der Albula-Pass von 11:00 bis 20:00 Uhr wegen Belagsarbeiten gesperrt wird. Ich konnte mir also höchstens zweieinhalb Stunden Zeit lassen.

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Geisterfahrer

25. Mai. 2009 · 368 mal gelesen | 2 Kommentare »

Gestern war wieder einmal die Formel 1 zu Gast in Monaco.

Ansonsten finde ich es nicht so sonderlich interessant, wenn irgendwelche Rennwagen im Kreis herum fahren, aber der Grand Prix von Monaco und der Gedanke, dass die mit knapp 300 km/h durch die Straßen einer Stadt fahren, fasziniert mich immer wieder.

Vor mittlerweile 5 Jahren haben wir es uns nicht nehmen lassen, am Ende einer Radtour von Genf nach Nizza, am letzten Tag noch einen Abstecher nach Monaco zu machen. Wir waren damals wenige Wochen nach der Formel 1 dort. Durch die schwarzen Gummistreifen auf der Straße war es leicht für uns -auch als Nicht-Fachleute- die Grand-Prix-Strecke zu erkennen. Und so sind wir die Strecke (entgegen der ‘richtigen’ Richtung) einmal abgefahren.

Monaco

Das Bild zeigt mich beim Ferrari-Jagen kurz oberhalb der Einfahrt in den Tunnel. Für alle, die sich nicht so gut auskennen – das ist die Stelle:

Formel 1

(Eines Tages werde ich dann irgendwann auch mal den kompletten Tour-Bericht hier veröffentlichen…)

Ganz alleine nur für dich

2. Mai. 2009 · 379 mal gelesen | 1 Kommentar »

Ja, mein lieber Straßen-Mitbenutzer,

diesen Beitrag habe ich ganz alleine nur für dich geschrieben. Keinem außer nur dir allein sei er gewidmet.

Mein lieber Straßen-Mitbenutzer,

zuerst möchte ich dir sagen, dass mir dein Fahrzeug schon immer sehr gut gefallen hat. Deines hat zwar nicht die attraktive Lackierung wie im Film Jurassic Park II, aber es ist ansonsten das gleiche Modell. Ich finde es auch gut, dass du dein Fahrzeug nicht nur in deiner Garage herum stehen lässt, sondern auch manchmal damit spazieren fährst.

Mein lieber Straßen-Mitbenutzer,

es ist mir sehr wohl bewußt, dass ich als Radfahrer ganz besonders am 1. Mai nichts auf ausgerechnet genau der Straße verloren habe, die du in dem Moment gerade auch benutzen willst. Genau genommen habe ich überhaupt keine Existenzberechtigung, atme ich dem Verbrennungsmotor deines Fahrzeugs doch den dringend benötigten Sauerstoff weg.

Mein lieber Straßen-Mitbenutzer,

gestern Nachmittag habe ich gehört, wie du von hinten näher gekommen bist. Ich habe es aber leider versäumt, mich deshalb augenblicklich in Luft aufzulösen oder die Straße in den nächstgelegenen Acker zu verlassen. Wie töricht war es von mir zu denken, auf einer zweispurigen Straße dieser Breite hätten sowohl ich mit meinem Fahrrad als auch du mit deinem Auto gleichzeitig Platz. Wie töricht war es von mir zu denken, dass du einfach in angemessenem Seitenabstand an mir vorbei fahren könntest wie so viele andere vor dir auch.

Mein lieber Straßen-Mitbenutzer,

ich möchte dir hiermit herzlichst danken für die kleine Nachhilfe-Lektion, die du mir aus deinem Auto heraus erteilt hast. Ich bewundere deine fahrerischen Fähigkeiten, die es dir ermöglicht haben, bei einer Geschwindigkeit jenseits der 30 km/h mir aus dem geöffneten Seitenfenster deine Auslegung der geltenden Straßenverkehrsordnung zu erklären und gleichzeitig den seitlichen Abstand von konstant 10 cm zu mir einzuhalten.

Mein lieber Straßen-Mitbenutzer,

ich habe auf deine Ausführungen nur mit einem knappen “Jaja, alles klar” geantwortet, weil ich in dem Moment mehr Wert auf die körperlich unversehrte Fortsetzung meiner Radtour gelegt habe als auf eine gepflegte Konversation mit dir.
Auf deine Ausführungen möchte ich aber jetzt auf diesem Weg noch antworten.

Mein lieber Straßen-Mitbenutzer,

zuletzt will ich dir noch für deine letzte Lektion danken: dadurch dass du, nachdem du dich von mir verabschiedet hast, beim Beschleunigen einen Motorradfahrer samt Sozius fast über den Haufen gefahren hast, hast du mir eindrücklich gezeigt, dass man sich lieber um seinen eigenen Scheißdreck kümmern sollte, als anderen (falsche) Belehrungen zukommen zu lassen.

Danke für deine Bemühungen und allzeit gute Fahrt wünscht dir

Pumi

Dickkopf

15. Apr. 2009 · 384 mal gelesen | 5 Kommentare »

Es ist jetzt zwar schon 5 Jahre her, trotzdem möchte ich heute von meinem bisher einzigen ernst zu nehmenden Unfall mit dem Fahrrad erzählen:

Da war eine Frau, die ist mir reichlich angetrunken mit ihrem Auto (inkl. Kind auf dem Rücksitz) entgegengekommen. Sie wollte abbiegen und irgendwie sind wir uns nicht richtig darüber einig geworden, wer wohl Vorfahrt hat. Beziehungsweise eigentlich hat sie hinterher gesagt, dass sie nur nach Autos geschaut und garnicht auf mich geachtet hat. Zum Glück ist ihr kein Panzer, sondern nur ich auf meinem Fahrrad entgegen gekommen…

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Projekt 200+x

3. Jul. 2008 · 1,191 mal gelesen | 4 Kommentare »

Noch etwas mehr als 2 Wochen bis zur Sponsorenrallye.

Die ersten Spendenzusagen sind eingegangen.

Als grobe Richtlinie für die Strecke habe ich mir “einmal rund um den Bezirk” vorgenommen. Wie weit ich außen rum fahren muss, habe ich noch nicht genau angeschaut. Aber es sollen eben die angepeilten 200+x Kilometer dabei heraus kommen.

Die Tour soll um 16:00 Uhr in Oberbrüden zu Ende sein. Das bedeutet, dass ich in den frühen Morgenstunden losfahren muss, damit es nicht so arg stressig wird. Außerdem bedeutet es, dass ich die Mittagshitze (immer noch besser als Regen) voll abbekomme.

Mal schauen, wie es sich auf der Sponsorenliste entwickelt.

Ein paar Trainingskilometer sollte ich auch noch sammeln in den nächsten zwei Wochen…

Sponsorenrallye

30. Jun. 2008 · 927 mal gelesen | 2 Kommentare »

Ist schon etwas länger her, dass ich mir mal Gedanken gemacht habe zum Thema “Was Gutes tun“.

Für einen Guten Zweck werde ich am 20. Juli an der Sponsorenrallye vom Förderverein des ejw Backnang teilnehmen.

Wie das Ganze funktioniert habe ich unter “Pumi auf Tour/Sponsorenrallye 2008” ausführlich beschrieben.

Den aktuellen Stand der Dinge bei der Sponsorensuche, bei der Streckenplanung und andere Gedanken gibt es unter dem Namen “Projekt 200+x

Nachtrag:
Nein, anscheinend schreibt man das tatsächlich “Sponsorenrallye” und nicht “Sponsorenralley”. Ich weiß zwar auch nicht genau warum, aber das ist die offizielle Version…

Ich sammle Farben für den Winter

8. Okt. 2007 · 927 mal gelesen | Kommentar schreiben »

Sicher kennt jeder das Buch von Frederick der Maus: Die anderen Mäuse werfen Frederick vor, dass er faul sei, während die anderen Vorräte für den Winter sammeln. Frederick antwortet: “Ich sammle Farben für den Winter”.

Gestern war der Tag, an dem auch ich unterwegs war, um Farben für den Winter zu sammeln.

Ein traumhafter Herbsttag – zwar recht kühl, aber strahlender Sonnenschein vom wolkenlosen Himmel. Keine lange Überlegung – die warmen Fahrradkleider angezogen und raus geht’s.

Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass es zu dieser Jahreszeit irgendwo schöner sein könnte, als bei uns im Schwäbischen Wald.

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