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Zwischenbericht – Die erste Woche

17. Jun. 2011 · 3.324 mal gelesen | Keine Kommentare »

Schneller als man denkt ist schon die erste Woche rum. Inzwischen stehen 770 km auf dem Tacho. Zeit für ein erstes Fazit:

Eigentlich läuft alles wie erwartet (oder besser).

Technisch:

kein Problem bisher. Ein einziger Schaltfehler nach 500km ist wohl nicht erwähnenswert. Wegen der vollen Lenkertasche hat ein Schaltzug an der Bremse gestreift und einen halben Millimeter Alu weg gerieben. Wurde aber gleich getapet. Reifen und Bremsen sehen noch gut aus. Da hatte ich wegen des großen Gewichts mit mehr Verschleiß gerechnet.

Körperlich:
auch da hatte ich deutlich mehr Probleme erwartet. Läuft richtig gut. Keine Muskelprobleme bisher. Erholung geht recht schnell. Ein paar wunde Stellen, wo der Rucksack reibt sind wohl normal und auch nicht wirklich schmerzend. Ein Insektenstich, der einen Tag lang recht unförmig angeschwollen ist unterm Helm.
Sonnenbrand habe ich noch keinen, aber die sehr deutlich sichtbaren Radfahrer-Streifen an den Armen, Beinen und -wo es besonders witzig aussieht- auf dem Kopf. Die Tatsache, dass der Helm sehr Luft durchlässig ist, führt dazu, dass die Sonne auch ganz gut bis zur reichlich vorhandenen Kopfhaut durch kommt. Und das wiederum führt dazu, dass ich irokesen-ähnliche Streifen auf dem Kopf hab (nein, ich hab noch kein taugliches Foto davon hin bekommen).

Tagesablauf:
Ich hab mich schnell an das Schlafen, Essen, Fahren, Essen, Schlafen gewöhnt. Mein Magen hat sich an exzessive Frühstücke gewöhnt. Und ich hab mich an die Blicke gewöhnt, wenn ich unterwegs Lebensmittelläden halb leer kaufe und das meiste gleich vor der Tür wegputze.
Mit den Hotels habe ich bisher immer Glück gehabt. Aber eigentlich interessiert mich da auch nur die Dusche und das Bett. Vielleicht noch ein Fernseher für den Wetterbericht.
Auch das tägliche Sachen richten, packen, aufladen ist zur (wenn auch lästigen) Routine geworden.

Pässe:

Fortsetzung folgt…

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