Nix wie weg – Meine Gedanken
26. Jul. 2009 · 316 mal gelesen | Kommentar schreiben »
Ich habe ja schon erzählt, dass ich heute beim JAM in Oppenweiler dran war zu predigen. Für alle die es interessiert, hier der komplette Text der Predigt. Mehr als sonst würde ich mich natürlich hier über euer Feedback, eure Meinung und eure Gedanken freuen.
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Nix wie weg
22. Jul. 2009 · 462 mal gelesen | 7 Kommentare »
Am kommenden Sonntag ist in Oppenweiler der nächste Jam-Gottesdienst vom Evangelischen Jugendwerk Backnang.
Ich selbst habe die Ehre, mir in der Predigt Gedanken zu machen zum Thema “Nix wie weg”. Nicht nur wegen meinem Beitrag sicher ein sehr empfehlenswerter Gottesdienst für Jugendliche und Jung-Gebliebene.
Das ganze Jam-Team (und natürlich auch ich) würde sich freuen, wenn möglichst viele Besucher zum Gottesdienst und zum anschließenden Grillen da wären.
Ausgepowert
14. Jul. 2009 · 164 mal gelesen | Kommentar schreiben »
Aus aktuellem Anlass heute mal eine kleine Abendandacht:
Es ist noch garnicht so lang her, da habe ich eine E-Mail bekommen, die ungefähr so geklungen hat:
“Manchmal macht man so viel Jugendarbeit, dass man sich irgendwann echt ausgepowert fühlt. Manchmal hat man das Gefühl nur zu geben und hat gar keinen Input mehr…
Manchmal vergisst man warum bzw. für wen man das alles eigentlich macht. Der eigene geistliche Input bleibt oft auf der Strecke.”
Ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendjemand, der Jugendarbeit in einer Gemeinde, im Bezirk, bei Projekten oder auf Freizeiten macht, diese Frage nicht kennt:
“Warum mache ich das eigentlich?”
Jeder stellt sich die Frage früher oder später selbst:
“Warum schmeiße ich nicht einfach alles hin und höre auf?”
Meistens reicht ein kleiner Anstoß, ein kleiner Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt. Irgendetwas läuft nicht so wie gedacht. Man wird für etwas kritisiert, obwohl man sein Bestes gegeben hat. Die Arbeit ist ungleich verteilt. Man reibt sich an der Arbeit auf. Man ist überlastet. Man ist ausgepowert.
Grade jetzt ist eine beliebte Zeit für dieses Gefühl. Jetzt ist am meisten zu tun: Freizeiten, Camps, Zeltlager müssen vorbereitet werden. Alles mögliche muss abgearbeitet und erledigt werden. Je mehr man tut, desto mehr kann natürlich auch schief gehen. Und schon sitzt man in der Frustrationsfalle. Schon kommen die Fragen auf. Schon ist man am Boden.
“Warum mache ich das alles eigentlich?”
Bei Lukas steht eine Geschichte, die meiner Meinung nach hervorragend in die Situation passt:
“Als sie aber weiter zogen, kam er [Jesus] in ein Dorf. Da war eine Frau mit Namen Marta, die nahm ihn auf.
Und sie hatte eine Schwester, die hieß Maria; die setzte sich dem Herrn zu Füßen und hörte seiner Rede zu.
Marta aber machte sich viel zu schaffen, ihm zu dienen. Und sie trat hinzu und sprach: Herr, fragst du nicht danach, dass mich meine Schwester lässt allein dienen? Sage ihr doch, dass sie mir helfen soll!
Der Herr aber antwortete und sprach zu ihr: Marta, Marta, du hast viel Sorge und Mühe.
Eins aber ist Not. Maria hat das gute Teil erwählt; das soll nicht von ihr genommen werden.”
(Lukas 10,38-42)
Die beiden Schwestern bekommen Besuch von Jesus. Martha macht sich -wie es sich gehört- einen Haufen Stress: sie kümmert sich um den Gast und kocht und schafft und bedient ihn. Maria setzt sich inzwischen einfach hin und hört Jesus zu.
Man kann sich bildlich vorstellen, wie Martha sich aufgeregt hat: Ich mache die ganze Arbeit und meine Schwester macht nichts. Und man kann sich noch besser vorstellen, was für ein Gesicht Martha gemacht hat: Jesus lobt nicht sie und fordert ihre Schwester zur Mithilfe auf. Er sagt, dass Maria das Richtige tut.
Maria hat es verstanden: Jesus aufnehmen ist mehr als nur ihn zu umsorgen, ihm zu dienen, irgendwelche Arbeiten zu verrichten, Taten zu vollbringen. Jesus aufnehmen bedeutet als erstes, sein Wort aufnehmen. Nicht nur ihm zu dienen, sondern ihm die Chance geben, selbst zu dienen.
Zum Start in die Woche
22. Jun. 2009 · 185 mal gelesen | Kommentar schreiben »
“Alle, die auf den HERRN vertrauen,
bekommen immer wieder neue Kraft,
es wachsen ihnen Flügel wie dem Adler.
Sie gehen und werden nicht müde,
sie laufen und brechen nicht zusammen.”
(Jesaja 40,31)
Pfingsten
31. Mai. 2009 · 243 mal gelesen | Kommentar schreiben »
Im letzten Jahr habe ich noch geschrieben, dass Pfingsten ein kompliziertes Thema ist. Dabei könnte man es auch ganz einfach sagen:
Pfingsten ist das wichtigste Fest für den christlichen Glauben.
An Weihnachten wird gefeiert, dass Gott selbst auf die Welt gekommen ist.
An Ostern wird gefeiert, dass er den Tod besiegt hat.
Genau genommen bleibt Gott trotz dieser beiden Aktionen für uns heute nicht fassbar, nicht sichtbar oder greifbar – wie Luft. Aber dann kommt Pfingsten: an Pfingsten wird aus dieser Luft “ein gewaltiger Wind” (Apostelgeschichte 2,2).
An Pfingsten wird gefeiert, dass Gott erlebbar ist.
An Pfingsten wird gefeiert, dass Gott nicht ‘Luft’ ist, sondern dass er wirkt und spürbar ist.
Und damit wird Pfingsten zum wichtigsten aller Feste.
Ich wünsche euch allen schöne Pfingstfeiertage.
Und ich wünsche euch allen, dass ihr Gott spüren und erfahren könnt.
Er lebt
13. Apr. 2009 · 259 mal gelesen | 2 Kommentare »
Gestorben – begraben – er lebt !
Nicht nur ein Phrase – erlebt!

Zitat des Tages: Verstand
15. Feb. 2009 · 289 mal gelesen | 1 Kommentar »
Ich fühle mich nicht zu dem Glauben verpflichtet,
dass derselbe Gott, der uns mit Sinnen, Vernunft und Verstand ausgestattet hat,
von uns verlangt, dieselben nicht zu benutzen.
Galileo Galilei
(15.2.1564 – 8.1.1642)

Nach dem 200. von Charles Darwin vor drei Tagen, feiern wir heute den 445. Geburtstag von Galileo Galilei.
Unmittelbar mit seinem Namen verbunden ist die Auseinandersetzung der Kirche mit den Naturwissenschaften. Der gläubige Galilei wollte mit seinen Beobachtungen und Ergebnissen nicht den Glauben widerlegen, sondern war einer der Wegbereiter für einen Glauben, der nicht im Widerspruch zu den Naturwissenschaften steht.
Darwin Day
12. Feb. 2009 · 316 mal gelesen | 1 Kommentar »
Heute vor 200 Jahren kam Charles Darwin zur Welt.
Für mich ein Anlaß, mir ein paar Gedanken zum Verhältnis von Glaube und Naturwissenschaft zu machen.
Die Arbeiten von Charles Darwin, insbesondere sein Grundwerk “Die Entstehung der Arten durch natürliche Zuchtwahl” haben die Naturwissenschaften revolutioniert. Die Entdeckungen und Folgerungen Darwins sind auch 150 Jahre später noch immer Grundlage der Evolutionstheorie.
Aber nicht nur die Naturwissenschaften hat Darwin revolutioniert. Fast noch umwerfender war seine Auswirkung auf das religiöse Denken. Der ehemalige Theologiestudent Darwin zögerte anfangs, seine Theorie von der natürlichen Auslese zu veröffentlichen. Es war ihm bewußt, dass er mit seiner Theorie das biblische Weltbild erschüttern würde.
Noch heute ist die Meinung weit verbreitet, dass die Erkenntnisse Darwins und der Naturwissenschaft einen Glauben an Gott unmöglich machten. Gerade in den letzten Wochen konnte man immer wieder im Zusammenhang mit Darwin lesen, dass sich Naturwissenschaft und Glaube widersprächen (unter anderem auch in diesem nicht ganz freundlichen Kommentar).
Das ist aber nicht so.
Die Theorien und Erkenntnisse Darwins widerlegen nicht den Glauben an Gott. Die Evolutionstheorie widerspricht nicht der Bibel. Sie widerspricht nur einer bestimmten, wortwortlichen Interpretation der Bibel.
Darwin widerlegt die Wahrheit der Bibel nicht. Die Entdeckung der Kreiszahl Pi hat die Bibel auch nicht widerlegt, aber eine wortwörtliche Interpretation unmöglich gemacht:
2. Chronik 4,2: “Dann machte er das «Meer». Es wurde aus Bronze gegossen, maß zehn Ellen von einem Rand zum andern, war völlig rund und fünf Ellen hoch. Eine Schnur von dreißig Ellen konnte es rings umspannen.”
Darwin widerlegt die Wahrheit der Bibel nicht. Die Einführung der Toilette mit Wasserspülung hat die Bibel auch nicht widerlegt, aber eine wortwörtliche Interpretation unmöglich gemacht:
5.Mose 23,13-14: Und du sollst draußen vor dem Lager einen Platz haben, wohin du zur Notdurft hinausgehst. Und du sollst eine Schaufel haben und wenn du dich draußen setzen willst, sollst du damit graben; und wenn du gesessen hast, sollst du zuscharren, was von dir gegangen ist.
Die Wahrheit der Bibel ist nicht auf einer naturwissenschaftlichen Ebene zu finden und kann also auch nicht mit naturwissenschaftlichen Erkenntnissen widerlegt werden.
Meiner Meinung nach hat Darwin dem Glauben an Gott nicht geschadet, sondern ihn sogar voran gebracht. Seine Erkenntnisse (und nicht nur seine) machen eine wortwörtliche Interpretation der Bibel quasi unmöglich. Dadurch wird aber der Blick frei gemacht auf die Wahrheit, die trotz allem in der Bibel steckt – auf einen Gott, der lebt und erlebbar ist. Die Bibel ist eben keine wissenschaftliche Abhandlung, sondern ein Buch des Glaubens.
“Man kann die Bibel wörtlich nehmen, oder man nimmt sie ernst.”
(Pinchas Lapide)
Demnächst mehr dazu…
Ab end go
6. Feb. 2009 · 242 mal gelesen | Kommentar schreiben »
Am Sonntag, den 8.2.2009 um 18:00 Uhr ist wieder Ab end Go!
Wo? Evangelische Kirche Erbstetten.
Thema: Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich.

Wie immer mit der Band Camino.
Mehr Informationen auf der Homepage der Ev. Kirche Erbstetten.
Ehrlich währt am längsten
5. Jan. 2009 · 212 mal gelesen | Kommentar schreiben »
Was würdest du tun?
Der Ex-Junkie David Vuvan hat bei einer Haushaltsauflösung in einem Wäschetrockner 120.000 Euro gefunden. Geld das sicher niemand vermisst.
120.000 Euro, hundertzwanzigtausend Euro! Man muss sich das vorstellen: das sind zehn Jahre lang jeden Monat 1000 Euro extra, einfach so. Unheimlich viel Geld – nicht nur für einen Harz IV-Empfänger. Wahrscheinlich hat er noch nie so viel Geld gesehen.
Was würdest du tun?
Vuvan behält das Geld nicht für sich. Er gibt die 120.000 Euro ab.
Die Leser der SHZ haben David Vuvan zum “Menschen des Jahres 2008” gewählt.
Es ist einfach eine schöne Geschichte, die man dort lesen kann: vom kriminellen Junkie, der bei der Therapie zu Gott gefunden hat. “Gott hat mich verändert und das Böse aus meinem Kopf und meinem Herzen verbannt”
Wahrscheinlich hätte sich jeder andere in der Situation überlegt, was man mit so viel Geld machen könnte, ob man es nicht doch behalten könnte. Auch Vuvan hat davon geträumt. Er sagt: “Aber ich bin stark geblieben. Darauf kann ich mein Leben lang stolz sein.”
Allerdings!





