Monatsarchiv für Juli 2009

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I-gitt-i-gitt

21. Jul. 2009 · 3.033 mal gelesen | 5 Kommentare »

Als Befangener weil persönlich Betroffener müsste ich mich ja eigentlich raushalten, aber ich kann mich nicht zurückhalten:

Kirsten schreibt im Artikel „Abk. sind doof“ zwar nur über die Abkürzung ‚Fußi‘ für Fußball, doch es ist alles noch viel schlimmer:

Die Is begleiten mich schon das ganze Leben lang: Kaum hat man den Schnulli abgelegt, geht es in den Kindi. Für die Schule macht man Hausi. Und spätestens in dem Alter hat auch jeder schon ein Handy.

Das ist noch lange nicht das Schlimmste: wenn ich an Schumi, Klinsi, Poldi, Schweini(!), Hanni, Franzi, Gorbi oder Angie denke, stehen mir die rar vorhandenen Haare zu Berge.

Hat man denn früher den Namen eines Promi auch schon so verunstaltet? Hat man von Luthi, Goethi, Schilli oder Beethi gesprochen, über Caesi, Karli, Heini, Friedi oder Bismi?

Warum muss man alles und jeden mit einer Abkürzi verunstalten?

Ich selbst hab zwar noch niemand gehört, der Fußball mit Fußi abkürzt oder gar Landrover mit ‚Landi‘, aber ich weiß nicht, wie weit ich rennen würde, wenn ich so etwas hören würde. Da kann ich ja gleich auch Wurstsalat mit Wursti abkürzen, Lebensversicherung mit Lebi und Fernsehen mit TiVi.

Ich bekomme die Krisi!

Grüßli von Pumi

Mondtag

20. Jul. 2009 · 1.735 mal gelesen | Kommentar schreiben »

Heute vor 40 Jahren, am 20. Juli 1969 ist die Mission Apollo 11 auf dem Mond gelandet. Neil Armstrong betrat als erster Mensch den Mond und sprach die legendären Worte:

„Dies ist ein kleiner Schritt für einen Menschen,
aber ein gewaltiger Sprung für die Menschheit“.

Weise gewählte Worte für diesen einmaligen Moment in der Geschichte der Menschheit.
Was aber wäre gewesen, wenn andere als erste den Mond betreten hätten?
Welche weisen Worte hätten andere beim ersten Schritt auf den Mond gesprochen?

Bei einigen könnte ich es mir gut vorstellen:

Was denkt ihr, was hätten andere Prominente als erstes gesagt?
Was hättet ihr gesagt?

Mathe für Anfänger (10)

19. Jul. 2009 · 3.911 mal gelesen | 6 Kommentare »

Mathe ist ganz einfach – vor allem Prozentrechnung:

Wenn auf einer Flasche Ariel steht: ‚+10% mehr Inhalt‘, dann heißt das, dass man erst mal den Grundwert um 10% gesenkt hat, um ihn dann wieder um 11,1% zu erhöhen, wobei dann wieder der ursprüngliche Grundwert heraus kommt. Auf der Flasche steht dann aber nicht ‚11,1% mehr‘, sondern nur ’10 % mehr‘, sicher mit der Begründung, dass ja eh beides nicht stimmt, weil der Inhalt statt 1,5 L nur noch 1,4 L beträgt, was wiederum einer Verringerung um 6,67 % entspricht.

Man sieht: Mathe ist ganz einfach – vor allem Prozentrechnung.

Zum besseren Verständnis und zur Wiederholung dieser Lektion, das Ganze noch einmal mit einem praktischen Beispiel in Bildern:

[gefunden bei Duerrbi.de, via]

Transportschaden

18. Jul. 2009 · 1.989 mal gelesen | Kommentar schreiben »

Mai 2007 – eine spontane Idee führte Frank und mich auf einen Kurztrip mit dem Billigflieger nach Nizza. Die Fahrräder durften mitfliegen, obwohl ihre Plätze im Gepäckraum mehr kosteten als unsere Sitzplätze.

Alles klappte ganz ordentlich – bis zur Gepäckausgabe nach dem Rückflug…

Beim Hinflug bekamen wir unsere Räder wie geplant an einem Schalter für Sperrgut ausgehändigt. Beim Rückflug kam ein Spaßvogel beim Flughafenpersonal auf die Idee, die Räder zu den Koffern auf das Gepäckband zu legen. Wir warteten in der Zwischenzeit an der Sperrgutausgabe. Dort sagte man uns irgendwann, dass die Räder nicht hier seien. Als wir dann am Gepäckband ankamen, waren dort keine Koffer und keine Räder zu sehen.

Mein Fahrrad hatte sich auf dem Band an der Öffnung quergestellt und blockierte alle nachfolgenden Gepäckstücke der anderen Reisenden. Ein veritabler Kofferhaufen hatte sich mit meinem Rad verkeilt. Das störte aber anscheinend niemanden vom Personal – das Band lief ungehindert weiter. Nur eben nicht die Gepäckstücke.

Hier hatte nun eine resolute ältere Mitreisende ihren Auftritt: sie erkannte ihr Gepäck durch den Durchgang hinter meinem Fahrrad stecken und wollte es eigenmächtig befreien. Noch bevor ich die Situation erkannt hatte und rettend einschreiten konnte, zog und zerrte sie so lange einfach an irgendwelchen Teilen meines Rades, bis sich der Stau löste.

Ergebnis: die Frau konnte ihr Gepäck unversehrt an sich nehmen. Mein Rad dagegen hatte einige Kratzer zu verzeichnen.

Diese Geschichte ist mir gestern wieder eingefallen, als ich bei der Griminalbullizei die Geschichte von Dave Caroll und seiner Gitarre gelesen habe. Die 3500 $ teure Gitarre wurde beim Flug zerstört. Anders als bei mir war die Schuldfrage leicht zu klären. Trotzdem weigerte sich United Airlines, den Schden zu ersetzen.

Nach der Reaktion von Dave Caroll haben sich die Verantwortlichen bei United Airlines wohl gewünscht, sie hätten den Schaden unbürokratisch ersetzt. Der jetzt erlittene Imageschaden ist sicher unvergleichlich größer.

Dave Caroll hat einen Song über seine Geschichte geschrieben und das Video veröffentlicht. In wenigen Tagen wurde es schon mehr als 3 Millionen mal angeschaut, schaffte es in die Nachrichten bei CNN und ist auf dem besten Weg zum Internet-Hit:

Auch wenn man Country-Musik nicht mag, hat der Song doch ein gewisses Ohrwurm-Potential. Und zumindest die Message bleibt hängen: „United breaks Guitars“

Hätte ich trotz viel geringerem Schaden vielleicht damals auch singen sollen?

Was will man auch noch mehr?

17. Jul. 2009 · 2.374 mal gelesen | 6 Kommentare »

Viele Blogger listen in einer Blogroll Blogger-Kollegen auf, die sie für lesenswert halten und weiterempfehlen möchten.

Bei der 1er-WG kann man auf der Blogroll sofort erkennen, dass ‚Oller Osel‘ wirklich einen Haufen Ahnung und einen erlesenen Geschmack hat, was andere Blogs betrifft. OllerOsel

Auch hat er offensichtlich ein gutes Gespür dafür, was es bedeutet, sich auf das Wesentliche und Wichtige zu beschränken.

Seine Blogroll sieht derzeit so aus:

Und er hat ja Recht: was will man auch noch mehr? 😛

raetsel[1]Aber ganz ehrlich: hier kann man nachlesen, dass ich den Platz auf der Blogroll nur deshalb ‚gewonnen‘ habe, weil ich richtig erkannt und erraten habe, was das ist:

Und das war für jemand wie mich, der so oft Scheiß macht und dessen Wissen oft genug für’n Arsch ist, kein großes Problem.

Aufzug nach ganz weit oben

16. Jul. 2009 · 3.965 mal gelesen | 2 Kommentare »

Immer wieder schreibe ich über gute und weniger gute Werbung.
Ich habe auch schon über Werbung vor dem Aufzug geschrieben.

Jetzt habe ich einen Aufzug gefunden, der das noch toppen kann:

MIchelangelo Aufzug

[viavia]

Pagebar-Probleme

15. Jul. 2009 · 3.138 mal gelesen | 4 Kommentare »

Ich möchte mich bei allen entschuldigen, die auf mein Blog direkt zugreifen. Ich habe erst heute Nachmittag bemerkt, dass seit gestern alle Besucher auf der Hauptseite nur von einer Fehlermeldung begrüßt wurden. Alle die mich per Newsfeed lesen oder per Suchmaschine direkt bei einzelnen Beiträgen gelandet sind, haben das Problem nicht bemerkt.

Den Grund für die Fehlermeldung habe ich schnell gefunden: wie ich hier schon geschrieben habe, benutze ich das Plugin „Pagebar“ zur einfachen Seitennavigation. Gestern habe ich ein automatisches Update (Version 2.5) für das Plugin angezeigt bekommen und auch geladen. Blöderweise habe ich die Funktion nicht sofort getestet, sondern mich darauf verlassen, dass schon alles weiter funktionieren wird. Aus bisher nicht geklärten Gründen verursachte aber genau dieses Plugin die Fehlermeldung und verhinderte das Anzeigen der Seite.

Ich habe das Update jetzt erst einmal wieder rückgängig gemacht und werde -wenn ich Zeit dafür finde- nach dem Grund für den Fehler suchen.

Nochmals die Bitte um Entschuldigung für den ‚Aussetzer‘.

Ausgepowert

14. Jul. 2009 · 1.849 mal gelesen | Kommentar schreiben »

Aus aktuellem Anlass heute mal eine kleine Abendandacht:

Es ist noch garnicht so lang her, da habe ich eine E-Mail bekommen, die ungefähr so geklungen hat:

„Manchmal macht man so viel Jugendarbeit, dass man sich irgendwann echt ausgepowert fühlt. Manchmal hat man das Gefühl nur zu geben und hat gar keinen Input mehr…
Manchmal vergisst man warum bzw. für wen man das alles eigentlich macht. Der eigene geistliche Input bleibt oft auf der Strecke.“

Ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendjemand, der Jugendarbeit in einer Gemeinde, im Bezirk, bei Projekten oder auf Freizeiten macht, diese Frage nicht kennt:
„Warum mache ich das eigentlich?“

Jeder stellt sich die Frage früher oder später selbst:
„Warum schmeiße ich nicht einfach alles hin und höre auf?“

Meistens reicht ein kleiner Anstoß, ein kleiner Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt. Irgendetwas läuft nicht so wie gedacht. Man wird für etwas kritisiert, obwohl man sein Bestes gegeben hat. Die Arbeit ist ungleich verteilt. Man reibt sich an der Arbeit auf. Man ist überlastet. Man ist ausgepowert.

Grade jetzt ist eine beliebte Zeit für dieses Gefühl. Jetzt ist am meisten zu tun: Freizeiten, Camps, Zeltlager müssen vorbereitet werden. Alles mögliche muss abgearbeitet und erledigt werden. Je mehr man tut, desto mehr kann natürlich auch schief gehen. Und schon sitzt man in der Frustrationsfalle. Schon kommen die Fragen auf. Schon ist man am Boden.

„Warum mache ich das alles eigentlich?“

Bei Lukas steht eine Geschichte, die meiner Meinung nach hervorragend in die Situation passt:

„Als sie aber weiter zogen, kam er [Jesus] in ein Dorf. Da war eine Frau mit Namen Marta, die nahm ihn auf.
Und sie hatte eine Schwester, die hieß Maria; die setzte sich dem Herrn zu Füßen und hörte seiner Rede zu.
Marta aber machte sich viel zu schaffen, ihm zu dienen. Und sie trat hinzu und sprach: Herr, fragst du nicht danach, dass mich meine Schwester lässt allein dienen? Sage ihr doch, dass sie mir helfen soll!
Der Herr aber antwortete und sprach zu ihr: Marta, Marta, du hast viel Sorge und Mühe.
Eins aber ist Not. Maria hat das gute Teil erwählt; das soll nicht von ihr genommen werden.“

(Lukas 10,38-42)

Die beiden Schwestern bekommen Besuch von Jesus. Martha macht sich -wie es sich gehört- einen Haufen Stress: sie kümmert sich um den Gast und kocht und schafft und bedient ihn. Maria setzt sich inzwischen einfach hin und hört Jesus zu.

Man kann sich bildlich vorstellen, wie Martha sich aufgeregt hat: Ich mache die ganze Arbeit und meine Schwester macht nichts. Und man kann sich noch besser vorstellen, was für ein Gesicht Martha gemacht hat: Jesus lobt nicht sie und fordert ihre Schwester zur Mithilfe auf. Er sagt, dass Maria das Richtige tut.

Maria hat es verstanden: Jesus aufnehmen ist mehr als nur ihn zu umsorgen, ihm zu dienen, irgendwelche Arbeiten zu verrichten, Taten zu vollbringen. Jesus aufnehmen bedeutet als erstes, sein Wort aufnehmen. Nicht nur ihm zu dienen, sondern ihm die Chance geben, selbst zu dienen.

Fremdsprachenkenntnisse

13. Jul. 2009 · 1.719 mal gelesen | Kommentar schreiben »

Heute bei den Spam-Kommentaren:

„Your blog is really looking very good. But i unable to understand it becoz its in different language. Please try to write all the posts in international language..“

My dear ‚SEO83‘,

pretending to believe that you wanted more with your comment than just a cheap link to your website, I have to say that the language I normaly write in, seems much less ‚different‘ than the one you use. Even if the language you use might be ‚international‘, there have to be some common rules in it.
(That’s why they call me ‚Klugscheißer’…)

Komisch, dass gerade heute, wo ich diesen Fremdsprachen-Exkurs gemacht habe, auch im Laden meine Muttersprache nicht mehr ausgereicht hat:
Heute waren zwei junge Amerikaner im Laden, die in der Nähe das Häuschen der verstorbenen Uroma renovieren. Die beiden sprechen kein Wort deutsch und hätten keine Chance gehabt, ihre ausgefallenen Wünsche (Sojamilch, Putenwurst, koffeinfreie Kaffeebohnen…) selbst zu finden.

Bei uns im Laden sind wir Fremdsprachen natürlich gewohnt. Nicht nur, dass uns ein italienischer Kunde regelmäßig in italienisch-deutschem Mischmasch erklärt, dass Grana Padano besser ist als jeder andere Pamigiano. Auch die Fremdsprache unserer Kassiererin („Nu Frau Bauer, där Schornschdainfääscher is da!“) bereitet selten Schwierigkeiten.

Obwohl, manchmal zweifle ich schon daran, dass bei den diversen sächsisch-schwäbischen Begegenungen sich immer alle Beteiligten gegenseitig verstehen. Ein schwäbisches Urgestein aus der Stammkundschaft jedenfalls macht keinerlei Anstalten, sich in verständlicher Schriftsprache auszudrücken. – Verstanden wird sie trotzdem meistens…

Kassiererin: „Hammse vleischt noch ’n bischen Glaingäld ‚bei?“

Kundin: „Frog net lang! Glotz nai!“

Pumi Blog intern

12. Jul. 2009 · 4.799 mal gelesen | 10 Kommentare »

In den letzten Tagen habe ich einiges am Blog geändert:

So weit die letzten Änderungen. Ich hoffe, dass bei euch -auch unter den verschiedenen Browsern- keine Fehler auftreten. Ansonsten bitte ich um Rückmeldung.

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