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Fremdsprachenkenntnisse

13. Jul. 2009 · 1.550 mal gelesen | Keine Kommentare »

Heute bei den Spam-Kommentaren:

„Your blog is really looking very good. But i unable to understand it becoz its in different language. Please try to write all the posts in international language..“

My dear ‚SEO83‘,

pretending to believe that you wanted more with your comment than just a cheap link to your website, I have to say that the language I normaly write in, seems much less ‚different‘ than the one you use. Even if the language you use might be ‚international‘, there have to be some common rules in it.
(That’s why they call me ‚Klugscheißer’…)

Komisch, dass gerade heute, wo ich diesen Fremdsprachen-Exkurs gemacht habe, auch im Laden meine Muttersprache nicht mehr ausgereicht hat:
Heute waren zwei junge Amerikaner im Laden, die in der Nähe das Häuschen der verstorbenen Uroma renovieren. Die beiden sprechen kein Wort deutsch und hätten keine Chance gehabt, ihre ausgefallenen Wünsche (Sojamilch, Putenwurst, koffeinfreie Kaffeebohnen…) selbst zu finden.

Bei uns im Laden sind wir Fremdsprachen natürlich gewohnt. Nicht nur, dass uns ein italienischer Kunde regelmäßig in italienisch-deutschem Mischmasch erklärt, dass Grana Padano besser ist als jeder andere Pamigiano. Auch die Fremdsprache unserer Kassiererin („Nu Frau Bauer, där Schornschdainfääscher is da!“) bereitet selten Schwierigkeiten.

Obwohl, manchmal zweifle ich schon daran, dass bei den diversen sächsisch-schwäbischen Begegenungen sich immer alle Beteiligten gegenseitig verstehen. Ein schwäbisches Urgestein aus der Stammkundschaft jedenfalls macht keinerlei Anstalten, sich in verständlicher Schriftsprache auszudrücken. – Verstanden wird sie trotzdem meistens…

Kassiererin: „Hammse vleischt noch ’n bischen Glaingäld ‚bei?“

Kundin: „Frog net lang! Glotz nai!“

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