Archiv für "Fun"

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Wenn ich mal ganz viel Zeit habe

8. Jul. 2009 · 1.322 mal gelesen | Kommentar schreiben »

Wenn ich mal irgendwann ganz viel Zeit habe, dann drehe ich meinen eigenen Film.

Einen Film in Stop-Motion, also zusammengesetzt nur aus Einzelbildern. Weil ich nicht so arg gut zeichnen kann und im Kneten auch höchstens rudimentär begabt bin, werde ich nur mit ganz einfachen Gegenständen arbeiten.

Hm, Streichhölzer und Streichholzschachteln wären z.B. eine gute Idee…

LAÏKA (short version) from Guillaume Blanchet on Vimeo.

Schade – wenn man keine Zeit hat, sind die besten Ideen schon verwirklicht, bevor man sich selbst dran macht… Aber so gut hätte ich das auch nicht hin bekommen.

[via Schmunzelpause, Feingut]

Die wirklich großen Probleme

7. Jul. 2009 · 1.593 mal gelesen | 1 Kommentar »

Es ist schon erstaunlich, wie die ganze Welt die Augen vor den wirklich großen Problemen unserer Gesellschaft verschließt.

Eine weltweite Banken- und Wirtschaftskrise oder eine sich global verbreitende Schweinegrippe werden vorgeschoben, damit das Volk von den wirklich wichtigen Problemen abgelenkt ist. Alibi-Probleme wie die Zensur des Internets oder der Tod des King of Pop sollen vertuschen, welches die wirklich entscheidenden Fragestellungen unserer Zeit sind:

Das sind die Fragen, die die Welt wirklich bewegen. Oder zumindest den „Adler“ in Leimerstetten…

Anschaubefehl!

(Endlich neue Folgen von „Die Welt auf schwäbisch“ auf youtube. Einbetten leider nicht möglich.)

Google schickt sie halt zu mir

29. Jun. 2009 · 3.070 mal gelesen | 1 Kommentar »

Google ist der Weltmarktführer (man könnte fast sagen der Monopolist) für Leute, die mehr oder weniger sinnloses Zeug suchen.

Basti von das-unwort.de meint zwar: „Niemals wird Google aufhören, diese Sinnloses Suchenden sofort auf mein Blog zu leiten…“, aber ich kann ihn beruhigen: ich glaube, dass die Sucher recht gleichmäßig verteilt zu ihm oder zu mir geschickt werden.

Hier die Suchergebnis-Highlights wie ich sie immer und immer wieder sammle:

Was willst du finden? Was Einfaches oder was Kompliziertes?  Oder was einfach Kompliziertes? Einfach was Kompliziertes? Was Einfaches wird kompliziert werden. Die ganze Suche ist einfach kompliziert.

Das könnte noch komplizierter werden. Mal schauen, ob dir die Suchergebnisse nicht vielleicht doch ein wenig zu viel sind. Google täuscht sich: bei mir kann man nicht alles suchen.

Auf einer Radtour muss man oft mal was suchen, sei es der Weg, das Ziel, Mitfahrer, Verpflegung oder eine Unterkunft. Bei der Suche hilft aber eine Suchmaschine recht wenig – vor allem wenn man bei Google in die Suchmaske „Google“ eingibt.

Da gibt es keinen Radweg. Unten ab Grenze Schweiz ist der übliche Seitenstreifen für Radler auf der Straße. Weiter oben ist die Straße zu schmal für diesen Streifen. Da musst du hoffen, dass dir der hier nicht begegnet :

Vieles ist möglich. Nur führt so ein Wohnmobil auf einer Passtraße oft dazu, dass man …

…nicht ordentlich einhalten kann. 2 m wären schön. Bei 1,5 m ist der Luftdruck beim Vorbeifahren erträglich. Bei 1 m ist man locker im Schwankungsbereich des Radfahrers. Bei 0,5 m zertrümmerst du ihm die Hand, wenn er links abbiegen will und das anzeigt. 0,3 m sind völlig normal aber für den Radler jedes Mal lebensgefährlich.
Wenn du einen Radler überholen willst, stell dir einfach vor, da fährt ein Traktor vor dir und überhole ihn auf der anderen Straßenseite.

Darauf zu vertrauen, dass man mit dem vorgeschriebenen Seitenabstand überholt wird ist eine Dummheit.
Ansonsten ist da sehr wohl eine gewisse Abgrenzung zwischen Vertrauen und Dummheit. Vertrauen ist nicht grundsätzlich dumm.

Solche Suchanfragen sind schon eher dumm.
Bing zu laden kostet ganz genau so viel wie die große Konkurrenz – nix.

Ja! Ausländer machen wirklich die besseren Witze. Ist aber auch nicht wirklich schwer, wenn man das inländische Angebot (Barth, Pocher, Schröder…) als Benchmark nimmt. Billy Connolly z.B. steckt sie alle mit links in die Tasche.

Ich glaube nicht, dass man das als Mathelektion verwenden kann. Frauen sind unberechenbar. Das ist ein Problem.

Ganz klar: Arrogante Fußballspieler wahlos zusammenkaufen, eine Mannschaft ohne Mannschaftsgefühl zusammenschustern, Millionen rauswerfen und lernen, dass auch Millionenteams manchmal so richtig eine auf den Sack bekommen – so kommt ein roter Kopf unmittelbar neben dem Trainer.
Aber bald geht der rote Kopf – und ich glaub ich werde ihn vermissen.

Ich auch – danke!

Werbung

13. Jun. 2009 · 5.081 mal gelesen | 1 Kommentar »

Werbung muss nicht immer etwas mit nervigen Popup-Fenstern, nervigen Liedern („wie, wo, was weiß …“) oder noch nervigeren Comic-Figuren („Ice Ice Pinuin…“) zu tun haben.

Vor einiger Zeit habe ich hier über eine richtig geniale Wurstwerbung geschrieben. Jetzt habe ich wieder bei www.ibelieveinadv.com eine sehr witzige Werbekampagne gefunden:

Overweight

Mit dem Bild auf der Aufzugtür soll für ein Fitness-Studio geworben werden: „Being overweight makes it harder. Get in shape“. Ich finde die Kampagne genauso eindrücklich wie auch witzig.

Deshalb mache ich mich auch gleich auf den Weg – nicht ins Fitness-Studio, aber doch zumindest auf mein Fahrrad. Ich habe gelesen, dass das anscheinend auch ganz gut sein soll:

[…]die Sauerstoffversorgung des Gehirns wird positiv beeinflusst, wenn die Pedale in Schwung gebracht werden. Und auch das Selbstbewusstsein zieht positive Effekte aus dem Training mit dem Rad […]

(Sport Fitness Blog).

Beginn einer politischen Karriere

10. Jun. 2009 · 2.073 mal gelesen | 2 Kommentare »

John F. Kennedy wurde mit 43 Präsident der USA, Helmut Kohl wurde mit 52 Bundeskanzler, Gaius Julius Caesar war 54 als er Diktator wurde.

Ich selbst bin noch nicht einmal 39. Da habe ich doch noch genug Zeit, meine politische Karriere zu starten. Einen viel versprechenden Anfang habe ich am vergangenen Wochenende gemacht.

In meinem früheren Wohnort stand neben der Wahl zum Europaparlament und den Kommunalwahlen auch noch die Wahl zum Bürgermeister an. Der bisherige Amtsinhaber stellte sich zur Wiederwahl und es gab keinen Gegenkandidaten.

Ich werde den 7. Juni 2009 immer als Beginn meiner politischen Laufbahn in Erinnerung behalten. An diesem Tag ist es mir nämlich gelungen, bei der Wahl zum Bürgermeister eine Stimme zu bekommen!

Wenn man bedenkt, dass ich diesen grandiosen Erfolg ohne jeglichen Aufwand errungen habe, dass ich weder Wahlplakate geklebt, noch Prospekte oder Kugelschreiber verteilt habe, dann kann man doch einfach hochrechnen, welch überzeugende Ergebnisse ich bei entsprechend gesteigertem Einsatz erzielen könnte.

Senatus Romanum ich komme!

Nachtrag: Nein, ich habe mir die Stimme nicht selbst gegeben. Ich habe in meinem jetztigen Wohnort gewählt.

Everlasting Love

5. Jun. 2009 · 2.072 mal gelesen | 2 Kommentare »

sweetheartNila hat mich in diesem Kommentar schwer kritisiert, weil ich kein Herz-Schmerz-Blogger bin. Das habe ich mir zu Herzen genommen und den Entschluss gefasst, zukünftig auch immer wieder die Nachfrage nach Herz-Schmerz-Geschichten zu bedienen.

Heute waren Frau und Herr L. wieder im Laden. Die beiden haben die Goldene Hochzeit schon einige Jahre hinter sich. Sie kommen regelmäßig miteinander zum Einkaufen (Herr L.: „Die lässt mich ja nicht allein aus dem Haus“ – Frau L.: „Wenn ich alleine gehe, bringt der seither daheim alles durcheinander“).

Wenn die beiden da sind, ist immer was los. Sie sind für jeden Spaß zu haben und ärgern sich gegenseitig. Immer mal wieder erzählen sie auch eine Geschichte von früher. Meistens ist nicht nachvollziehbar, wie sie jetzt darauf gekommen sind – so wie heute. Heute haben sie erzählt, wie sie sich kennengelernt haben:

Er (romantisch verklärt): „Wenn sie draußen war um den Gehweg zu kehren, habe ich mich immer daneben gestellt und hab gesagt: ‚So isch es recht: immer sauber kehren!’…“

Sie (staubtrocken): „… und heute isch er immer noch ganz genau so!“

Katzenfutter

24. Mai. 2009 · 3.236 mal gelesen | 4 Kommentare »

Höchste Zeit, dass auch hier einmal etwas Katzencontent gezeigt wird:

Das Crazy Girl hat in den letzten Tagen erst über ihre Katzen und dann über ein Low-Carb-Menu vom Chinesen gebloggt. An und für sich ist das nichts Erwähnenswertes und auf ihrer Seite sieht das auch ganz normal aus.

Aber als ich die beiden Artikel in meinem Feed-Reader 😉 angezeigt bekommen habe, hat sich da doch ein etwas zweideutiges Bild ergeben…

Catfood

Beistand von oben

20. Mai. 2009 · 2.005 mal gelesen | Kommentar schreiben »

Louis van Gaal bereitet sich auf seine berufliche Zukunft in einem niederländischen Kloster vor. Dabei geht es aber anscheinend eher darum, die deutsche Sprache zu lernen, als darum, in Glaubensdingen weiter zu kommen.

Ich bin schon gespannt auf die Sprache, die van Gaal im Kloster lernt.
Ich bin schon gespannt auf seine ersten Interviews („Der Hoeneß ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln“ – Psalm 23), auf die erste Mannschaftsbesprechung („Siegreich sind, die da Leid tragen; denn sie sollen getröstet werden.“ – Matthäus 5) und vor allem auf die Pressekonferenz nach der ersten Niederlage („Wer von euch ohne verschossenen Elfmeter ist, der kritisiere als erster.“ – Johannes 8 )

Auf jeden Fall eine gute Idee, sich im Kloster auf den Job bei den Bayern vorzubereiten. Auch wenn die Hoffnung auf Beistand von oben eher enttäuscht werden dürfte. Ich habe ja hier schon geschrieben: „Ich finde es schwer zu glauben, dass Gott sich darum kümmert, wer ein Fussballspiel gewinnt.“

Ganz was scharfes

5. Mai. 2009 · 1.728 mal gelesen | Kommentar schreiben »

Im Laden habe ich eigentlich nur ein Werkzeug, das ich wirklich täglich brauche: mein Messer.

Die Waren, die wir bekommen, sind alle mehr oder weniger gut verpackt. Sie sind eingeschweißt in Folie, zusammen gebunden mit irgendwelchen Bändern oder eingepackt in Kartons. Vieles wird geliefert, was man ohne Hilfsmittel nicht aus seiner Verpackung befreien könnte. Deshalb trage ich fast immer ein Messer bei mir.

Solche Messer habe ich auch noch nie selbst kaufen müssen. Sie gehören -neben Kugelschreibern- zu den beliebtesten Mitbringseln der diversen Handelsvertreter. Und so ein Messer als Werbegeschenk ist mir auch um ein Vielfaches lieber als irgendwelcher nutzloser Ramsch.

Ich befreie also allerlei Waren mit einem Messer aus ihren Verpackungen. Was aber, wenn ein Messer so verpackt ist, dass man es ohne Messer nicht heraus bekommt?

messer

Mai oh Mai

1. Mai. 2009 · 2.348 mal gelesen | 4 Kommentare »

Jetzt ist er endlich da – von den MAIsten schon sehnsüchtig erwartet – der MAI:

Der Monat der MAIglöckchen, der MAIkäfer und der E-MAIls. Der einzige Monat, der eine eigene DoMAIn hat (MAIspace) und nach dem mehrere Großstädte benannt sind (MAIland, MAIami …).

Im MAI wird der MAIster gekürt – und es wird in diesem Jahr nicht der RekordMAIster sein (Sepp MAIer wird sagen: „Ja MAI, ein unüberlegter Trainerwechsel bringt halt MAIstens garnichts).

Am MAIsten gefällt mir am MAI, dass MAIstens schönes Wetter ist und ich manche MAIle auf MAInem Rad fahren kann.

Die MAIsten großen MAIster haben dem MAI Gedichte und Lieder geschrieben. Und so möchte ich MAInen Beitrag auch mit einem MAIlied beenden, einem Knaller aus MAIner Jugend, einem MAIlenstein der Musikgeschichte:

Slade – MAI oh MAI

Nachtrag: Selbst wenn man anderer MAInung sein könnte – vor der Entstehung dieses Beitrags habe ich keinen JägerMAIster getrunken (und auch nur geringe Mengen „MAIsels Hefeweiße“).

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