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Google schickt sie halt zu mir

29. Jun. 2009 · 3.022 mal gelesen | 1 Kommentar »

Google ist der Weltmarktführer (man könnte fast sagen der Monopolist) für Leute, die mehr oder weniger sinnloses Zeug suchen.

Basti von das-unwort.de meint zwar: „Niemals wird Google aufhören, diese Sinnloses Suchenden sofort auf mein Blog zu leiten…“, aber ich kann ihn beruhigen: ich glaube, dass die Sucher recht gleichmäßig verteilt zu ihm oder zu mir geschickt werden.

Hier die Suchergebnis-Highlights wie ich sie immer und immer wieder sammle:

Was willst du finden? Was Einfaches oder was Kompliziertes?  Oder was einfach Kompliziertes? Einfach was Kompliziertes? Was Einfaches wird kompliziert werden. Die ganze Suche ist einfach kompliziert.

Das könnte noch komplizierter werden. Mal schauen, ob dir die Suchergebnisse nicht vielleicht doch ein wenig zu viel sind. Google täuscht sich: bei mir kann man nicht alles suchen.

Auf einer Radtour muss man oft mal was suchen, sei es der Weg, das Ziel, Mitfahrer, Verpflegung oder eine Unterkunft. Bei der Suche hilft aber eine Suchmaschine recht wenig – vor allem wenn man bei Google in die Suchmaske „Google“ eingibt.

Da gibt es keinen Radweg. Unten ab Grenze Schweiz ist der übliche Seitenstreifen für Radler auf der Straße. Weiter oben ist die Straße zu schmal für diesen Streifen. Da musst du hoffen, dass dir der hier nicht begegnet :

Vieles ist möglich. Nur führt so ein Wohnmobil auf einer Passtraße oft dazu, dass man …

…nicht ordentlich einhalten kann. 2 m wären schön. Bei 1,5 m ist der Luftdruck beim Vorbeifahren erträglich. Bei 1 m ist man locker im Schwankungsbereich des Radfahrers. Bei 0,5 m zertrümmerst du ihm die Hand, wenn er links abbiegen will und das anzeigt. 0,3 m sind völlig normal aber für den Radler jedes Mal lebensgefährlich.
Wenn du einen Radler überholen willst, stell dir einfach vor, da fährt ein Traktor vor dir und überhole ihn auf der anderen Straßenseite.

Darauf zu vertrauen, dass man mit dem vorgeschriebenen Seitenabstand überholt wird ist eine Dummheit.
Ansonsten ist da sehr wohl eine gewisse Abgrenzung zwischen Vertrauen und Dummheit. Vertrauen ist nicht grundsätzlich dumm.

Solche Suchanfragen sind schon eher dumm.
Bing zu laden kostet ganz genau so viel wie die große Konkurrenz – nix.

Ja! Ausländer machen wirklich die besseren Witze. Ist aber auch nicht wirklich schwer, wenn man das inländische Angebot (Barth, Pocher, Schröder…) als Benchmark nimmt. Billy Connolly z.B. steckt sie alle mit links in die Tasche.

Ich glaube nicht, dass man das als Mathelektion verwenden kann. Frauen sind unberechenbar. Das ist ein Problem.

Ganz klar: Arrogante Fußballspieler wahlos zusammenkaufen, eine Mannschaft ohne Mannschaftsgefühl zusammenschustern, Millionen rauswerfen und lernen, dass auch Millionenteams manchmal so richtig eine auf den Sack bekommen – so kommt ein roter Kopf unmittelbar neben dem Trainer.
Aber bald geht der rote Kopf – und ich glaub ich werde ihn vermissen.

Ich auch – danke!

Eine Reaktion zu “Google schickt sie halt zu mir”

  1. Jana schreibt:
    Am 30. Juni 2009 um 23:03 Uhr

    ich kannte bisher nur die beweisführung, warum frauen böse sind.
    zu finden u.a. hier:
    http://www.forstfrauen.de/Bilder/Einstein.gif

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