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Mein Jahr 2008 (3. Teil)

30. Dez. 2008 · 2.140 mal gelesen | Keine Kommentare »

Nach den Buchstaben A-G und H-N folgt nun der dritte Teil meines Rückblicks: O-U

Outfit, außergewöhnlichstes:

Ich war jung und brauchte das Geld…

Und auf jeden Fall war es die beste Foto-Love-Story des Jahres!

Peking, geheucheltstes:

So lange ich denken kann, bin ich bei jeder Olympiade fast pausenlos vor dem Fernseher gesessen.

Aus Peking habe ich keine Minute live gesehen. Nur zwei Stichworte: ‚Menschenrechte‚ und ‚Doping‘.

Ach ja, Doping gibt es ja nur im Radsport – dann können wir ja problemlos einen Gewichtheber und eine Schwimmerin zu den Sportlern des Jahres wählen. Und das Thema Doping im Fußball ist eh tabu.

Quatsch, kreativster:

Ich habe ihn hier schon vorgestellt: den Zehnkämpfer, der noch wirklich für seinen Sport lebt.


DECATHLON OLYMPICS (REMI GAILLARD)
by nqtv

Aber Remy Gaillard hat noch mehr völlig durchgeknallte Ideen. Ich persönlich würde ihn auch zum Fußballer des Jahres wählen.

Radtour, längste:

Der Förderverein des ejb hat wie in den letzten Jahren wieder eine Sponsorenrallye veranstaltet.

Ein guter Anlass, um zum ersten Mal seit 2002 mal wieder eine Tour von mehr als 200 km zu unternehmen. Weil es ja um das Jugendwerk im Bezirk ging, sollte die Tour auch einmal rund um den Bezirk gehen. Eine schöne Runde – weit weniger anstrengend als gedacht – mit 207 Kilometern und 1300 Höhenmetern. Wichtiger als das sind aber die fast genau 1000 Euro, die ich dadurch für den Förderverein ‚erfahren‘ konnte.

Stromstärke, größte:

Die Chance, im Lotto zu gewinnen, ist deutlich geringer als die, vom Blitz getroffen zu werden.

Im Lotto habe ich noch nie gewonnen. Aber am 22. Juni wurde ich vom Blitz getroffen – nicht irgendwie im übertragenen Sinn wie ‚das schlug ein wie ein Blitz‘ oder ‚wie vom Blitz getroffen‘, nein, ganz real und wirklich.

Es war nicht irgendwie ein Gewitter vorher. Die Wolken wurden zwar dunkler, aber man hat vorher nicht das leiseste Grummeln gehört. Nur einen einzigen lauten Schlag. Der Blitz hat wohl in die Stromleitung auf dem Dach eingeschlagen. In der ganzen Nachbarschaft waren Fernseher, Computer, Telefone etc. kaputt. Bei mir ist der Router und ein bisschen Zubehör vom Computer kaputt gegangen. Aber das war mir relativ egal. Ich selbst bin nämlich auch wüst getroffen worden, bin aber ohne größere Verletzungen davon gekommen. Ich kann mich nur noch dran erinnern, dass der Topfdeckel, den ich grad in der Hand hatte, durch die Küche geflogen ist und dass ich einen heftigen Muskelkater im Arm hatte. Aber sonst bin ich -warum auch immer- heil davon gekommen…

Tier, unsichtbarstes:

Wenn man auf eine 3-Tages-Tour mit Übernachtung in der Wildnis der Slowenischen Alpen (siehe auch Buchstabe X) macht, versucht man so wenig Gepäck wie möglich mitzunehmen. Ein Gegenstand auf den man verzichten kann, ist auf jeden Fall ein Wecker. Die Tierwelt Sloweniens ist gerne bereit, das Wecken zu übernehmen. Durch mehrere schwer zu überhörende ‚Mööööp‘-Laute -irgendwo im Bereich zwischen Bär und Elch angesiedelt- wurden wir wach. Der slowenische Problembär fiel ja beim Urlaub in Bayern Edmund S. zum Opfer und der Elch hat eine ganz andere Heimat. So wissen wir bis heute nicht, was sich hinter dem unsichtbaren ‚Mööööp‘-Tier verborgen hat. Nur eins ist sicher: ICH war es nicht!

Uebernachtung, kälteste:

Gleich noch eine Übernachtungs-Geschichte hinterher. Diesmal ohne Tiere…Ich hab ja wirklich schon arg viele Zeltlager mitgemacht und dabei auch einiges an schlechtem Wetter miterlebt. Aber das war wirklich mal wieder ein Superlativ: Die Jungscharen aus Weissach waren vom 12.-14. September zum Zelten. In der zweiten Nacht gab es da (ohne Übertreibung) grad mal 4°C ! Kommt selten vor, dass man schon früh am Morgen ein richtig großes Lagerfeuer macht. Und alles in allem war es auf jeden Fall ein cooles Lager.

Fortsetzung folgt…

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