<<< 1 2 3 ...6 7 8 9 10 ...40 41 42 >>>

Zitat des Tages: Spaß und Ernst

17. Jun. 2009 · 189 mal gelesen | Kommentar schreiben »

Ich hab den Namen Gerhard Uhlenbruck bisher noch nie gehört. Er kann nicht nur großartig mit Worten spielen, sondern hat auch einiges an Tiefgang und bringt einen zum Nachdenken. So hat er sich zum heutigen 80. Geburtstag gleich zwei Zitate des Tages verdient:

“Manche halten einen ausgefüllten Terminkalender
für ein ausgefülltes Leben.”

Und gleich noch ganz was anderes hinterher:

“Wenn man Spaß an einer Sache hat,
dann nimmt man sie auch ernst.”

(Gerhard Uhlenbruck)

Neuer Tourbericht online

16. Jun. 2009 · 185 mal gelesen | Kommentar schreiben »

Seit heute ist wieder ein “neuer” Tourbericht online.

Pfingsten 2004 war ich -genau wie in diesem Jahr- mit dem Rad in Richtung Engadin unterwegs.

Der Bericht war schon auf meiner alten Homepage zu finden, aber irgendwie ist er beim Wechsel verloren gegangen. Jetzt habe ich ihn endlich hier eingearbeitet und (wie alle älteren Berichte) zurück datiert.

Ihr findet ihn hier: Pfingsten 2004 – Julier – Flüela
Viel Spaß beim Lesen

Einfallslos

15. Jun. 2009 · 181 mal gelesen | 1 Kommentar »

Als Bauunternehmer wäre ich heute extrem erfolgreich:
Mir fällt einfach nichts ein!

Oder wie es F.R. David in den 80ern gesungen hat: “Words don’t come easy” (Video: Achtung Augenkrebs-Alarm)

Da kommt mir der Fragebogen gerade recht, den ich bei  EvilEnte gefunden habe. Alle Fragen sollen nur mit einem Wort beantwortet weden:

1.) Wo ist Dein Handy? Sofa
2.) Dein Partner? traumhaft
3.) Deine Haare? ausgefallen
4.) Deine Mama? Chefin
5.) Dein Papa? kompliziert
6.) Lieblingsgegenstand? Fahrrad
7.) Dein Traum von letzter Nacht? vergessen
8.) Dein Lieblingsgetränk? Apfelkirschsaft
9.) Dein Traumauto? Oktavia
10.) Der Raum in dem Du dich befindest? Wohnzimmer
11.) Dein Ex? unvergesslich
12.) Deine Angst? Enttäuschung
13.) Was möchtest Du in 10 Jahren sein? Altersteilzeitler
14.) Mit wem verbrachtest Du den gestrigen Abend? Pumi
15.) Was bist Du nicht? berechenbar
16.) Das letzte was Du getan hast? nachgedacht
17.) Was trägst Du? Verantwortung
18.) Dein Lieblingsbuch? wechselnd
19.) Das letzte was Du gegessen hast? Eis
20.) Dein Leben? ausbaufähig
21.) Deine Stimmung? gespannt
22.) Deine Freunde? wichtig
23.) Woran denkst Du gerade? Schweden
24.) Was machst Du gerade? Feierabend
25.) Dein Sommer? mööööp
26.) Was läuft in Deinem TV? Sehenswertes
27.) Wann hast Du das letzte Mal gelacht? Nachhilfe
28.) Das letzte Mal geweint? Spielfilm
29.) Schule? reformbedürftig
30.) Was hörst Du gerade? Fernsehkommentar
31.) Liebste Wochenendbeschäfftigung? Radfahren
32.) Traumjob? Nachmittags
33.) Dein Computer? wichtig
34.) Außerhalb Deines Fensters? Mannenberg
35.) Bier? Tannenzäpfle
36.) Mexikanisches Essen? Diarrhoe
37.) Winter? schön
38.) Religion? hilfreich
39.) Urlaub? selten
40.) Auf Deinem Bett? ich
41.) Liebe? lebensnotwendig

Wow – garnicht so einfach. Manchmal hätte ich mir mehr als nur ein Wort gewünscht…

Passend

14. Jun. 2009 · 365 mal gelesen | 2 Kommentare »

Es gibt nur ein passendes Wort…

In all diesen Fällen gibt es nur ein passendes Wort:

Handiplage

(gefunden 2007 zwischen Antibes und Cannes)

Werbung

13. Jun. 2009 · 608 mal gelesen | 1 Kommentar »

Werbung muss nicht immer etwas mit nervigen Popup-Fenstern, nervigen Liedern (“wie, wo, was weiß …”) oder noch nervigeren Comic-Figuren (“Ice Ice Pinuin…”) zu tun haben.

Vor einiger Zeit habe ich hier über eine richtig geniale Wurstwerbung geschrieben. Jetzt habe ich wieder bei www.ibelieveinadv.com eine sehr witzige Werbekampagne gefunden:

Overweight

Mit dem Bild auf der Aufzugtür soll für ein Fitness-Studio geworben werden: “Being overweight makes it harder. Get in shape”. Ich finde die Kampagne genauso eindrücklich wie auch witzig.

Deshalb mache ich mich auch gleich auf den Weg – nicht ins Fitness-Studio, aber doch zumindest auf mein Fahrrad. Ich habe gelesen, dass das anscheinend auch ganz gut sein soll:

[...]die Sauerstoffversorgung des Gehirns wird positiv beeinflusst, wenn die Pedale in Schwung gebracht werden. Und auch das Selbstbewusstsein zieht positive Effekte aus dem Training mit dem Rad [...]

(Sport Fitness Blog).

Der Kunde ist König

12. Jun. 2009 · 950 mal gelesen | 6 Kommentare »

Vorbemerkung: Fronleichnam ist in Baden-Württemberg Feiertag, der gestrige Tag war also für große Teile der Bevölkerung frei.

Ich hasse “Brückentage” !

Genau genommen ist es nach jedem Feiertag das selbe: die Kundschaft konnte einen Tag lang nicht aus der Familienidylle zur Arbeit flüchten, weil ja frei war. Den Brückentag hat man natürlich auch noch ausgenutzt, damit man länger frei hat, übersieht dabei aber, dass man ja dann noch einen Tag länger der Familie nicht aus dem Weg gehen kann. Entsprechend gereizt taucht die Kundschaft beim Lebensmittelhändler auf. (Ich habe mir übrigens von Insidern versichern lassen, dass es auf der Bank fast genauso ist.)

An solchen Brückentagen haben wir im Laden nicht nur damit zu kämpfen, dass in der Woche ein Tag fehlt, es aber gleich viel Arbeit bleibt, sondern wir haben es auch noch (verständlicherweise) mit überdurchschnittlich vielen gereizten, genervten, unfreundlichen… Kunden zu tun.

Natürlich heißt es auch an einem solchen Tag “der Kunde ist König”. Egal mit welcher Stinkstiefeligkeit er dir den Tag versauen will, er/sie wird trotzdem freundlich und zuvorkommend behandelt. Auch wenn sie einen Aufstand macht, weil sie in 4 Schalen Erdbeeren, die sie gekauft hat, tatsächlich 5 Erdbeeren mit einer Druckstelle gefunden hat. Auch wenn seine Familie nun einen grausamen Hungertod sterben muss, weil in unserer Sammlung von mehr als 50 verschiedenen Fix-Produkten dasjenige fehlt, das er heute braucht. Auch wenn die Welt untergeht, weil sie nicht als erste bedient wird, obwohl sie zuerst da war und nur mal schnell etwas holen musste. Auch in all diesen Fällen, die natürlich nur ein seeehr kleiner Ausschnitt aus dem brückentäglichen normalen Wahnsinn sind, auch in all diesen Fällen muss man sich zurück halten und darf keinem von ihnen eine Nachhilfe-Lektion in Englisch geben wie in diesem Video:

Billy Connolly – Fuck off

Ihr könnt euch sicher vorstellen, wie ich mich freue, dass der nächste Feiertag, der 3. Oktober, auf einen Samstag fällt. Allerheiligen ist an einem Sonntag und auch Weihnachten liegt optimal. Der nächste “Brückentag” ist erst am 2. Januar 2010.

[Video via Atomtigerblog]

Wissenswertes über mich

11. Jun. 2009 · 595 mal gelesen | 2 Kommentare »

Crazy Girl hat zu einer Aktion gegen den Linkgeiz aufgerufen. Daran will ich mich gerne beteiligen, zumal ich schon immer versucht habe, auf andere lesenswerte Texte hinzuweisen.

Heute schreibt Oldman über Versicherungsvertreter, die ‘Soziale Netzwerke’ (werkenntwen, StudiVZ, Facebook…) als Medium zur Informations- und Kundengewinnung entdeckt haben.

Was mich an dem Artikel erschreckt, ist nicht der Inhalt. Warum sollte irgendeine Art von Gesindel die Möglichkeiten, die das Internet bietet nicht nutzen? Nein, was mich erschreckt ist die Tatsache, dass man anscheinend immer noch warnen muss: “Also, daran denken, falls Ihr dort ‘plaudert’.”

Wissenswertes über mich gebe ich sowohl im Internet, als auch im realen Leben so wenig weiter wie nur irgendwie möglich. Wenn ich mich mit jemandem unterhalten möchte, derjenige mich aber über meine finanzielle Situation, Versicherungen o.ä. ausfragt, dann ist für mich das Gespräch sofort beendet. Da ist es egal, ob es ein ‘virtuelles’ Gespräch ist, oder ein ‘richtiges’ irgendwo auf einer Party oder so.

In der virtuellen als auch in der realen Welt bin ich froh, wenn ich von aufdringlichen Versicherungsvertretern, Vermögensberatern und anderen Verkäufern verschont bleibe. Ich gebe doch auch nicht meine Visitenkarte weiter, wenn ich auf einem Fest merke, dass es jemand nicht so mit Zahlen und den Grundrechenarten hat: “Hey, wenn du mal Nachhilfe brauchst…”.

Wie peinlich wäre das denn?!

Beginn einer politischen Karriere

10. Jun. 2009 · 248 mal gelesen | 2 Kommentare »

John F. Kennedy wurde mit 43 Präsident der USA, Helmut Kohl wurde mit 52 Bundeskanzler, Gaius Julius Caesar war 54 als er Diktator wurde.

Ich selbst bin noch nicht einmal 39. Da habe ich doch noch genug Zeit, meine politische Karriere zu starten. Einen viel versprechenden Anfang habe ich am vergangenen Wochenende gemacht.

In meinem früheren Wohnort stand neben der Wahl zum Europaparlament und den Kommunalwahlen auch noch die Wahl zum Bürgermeister an. Der bisherige Amtsinhaber stellte sich zur Wiederwahl und es gab keinen Gegenkandidaten.

Ich werde den 7. Juni 2009 immer als Beginn meiner politischen Laufbahn in Erinnerung behalten. An diesem Tag ist es mir nämlich gelungen, bei der Wahl zum Bürgermeister eine Stimme zu bekommen!

Wenn man bedenkt, dass ich diesen grandiosen Erfolg ohne jeglichen Aufwand errungen habe, dass ich weder Wahlplakate geklebt, noch Prospekte oder Kugelschreiber verteilt habe, dann kann man doch einfach hochrechnen, welch überzeugende Ergebnisse ich bei entsprechend gesteigertem Einsatz erzielen könnte.

Senatus Romanum ich komme!

Nachtrag: Nein, ich habe mir die Stimme nicht selbst gegeben. Ich habe in meinem jetztigen Wohnort gewählt.

Was man so alles suchen kann

9. Jun. 2009 · 257 mal gelesen | 1 Kommentar »

Von Zeit zu Zeit schaue ich nach, welche Suchbegriffe zu Ergebnissen auf meinem Blog führen.

Jetzt ist es wieder so weit, dass ich eine kleine Sammlung veröffentlichen kann:

Hm, irgendwann war die Haarpracht verschwunden, die zum Namen ‘Pumuckl’ geführt hatte, dann wurde ‘Pumi’ daraus.

Ich hab zwar keine Ahnung von ‘World of Warcraft’, aber jede Wette, dass der Sucher hier nicht das gefunden hat, was er suchte. Ganz ehrlich: wirkliche Landschaften sind auch besser als die von WoW…

Kein Kommentar… Erstaunlich nur, dass die Suche an dem Tag eingegeben wurde, als der Transfer zu den Bayern bekanntgegeben wurde. Als ob Arroganz direkt mit einem Verein zusammenhängen würde.

Ich auch!

40 Dinge muss dieses Jahr noch nicht sein. Dieses Jahr tun es auch 39 Stück. Aber du hast nicht mal mehr 3 Wochen Zeit, dir was zu überlegen.

Habe ich nicht. Höchstens einen BMW, der mit sich drehenden Rädern im Carport steht. Ehrlich! Schau selbst!

Das könnte eine der Touren für die nächsten Wochen werden. Wahrscheinlich in der anderen Richtung als 2004.

Kleine Anleitung für Suchmaschinen – Teil 1:
in das Suchfeld muss nicht ‘Google’ eingegeben werden.

Kleine Anleitung für Suchmaschinen – Teil 2:
Auch wenn Google fast alles findet, deine nächste Klassenarbeit oder gar deine Note bekommst du so nicht heraus.

Kleine Anleitung für Suchmaschinen – Teil 3:
Für eine einigermaßen brauchbare Antwort muss die Frage ein minimales Maß an Präzision aufweisen.

Mathe für Anfänger (9)

8. Jun. 2009 · 283 mal gelesen | 2 Kommentare »

Der Tag nach irgendwelchen Wahlen ist immer prädestiniert für einen weiteren Teil aus der Reihe “Mathe für Anfänger“.

Heute: “Prozentrechnung – Grundwert/Prozentwert”.

2009 ist ein sogenanntes ‘Superwahljahr’. Ich würde es als ‘Superschreikrampfjahr’ für all jene bezeichnen, die ihren Lebensunterhalt damit verdienen, anderen die Prozentrechnung richtig beizubringen.

Nach jedem Wahlsonntag haben die Politikerreden mit Schreikrampfpotential Hochkonjunktur. Zur Verdeutlichung ein zufällig ausgewähltes Beispiel unter vielen:

CDU-Generalsekretär Ronald Pofalla sprach am Abend von einem Vertrauensbeweis für die Union [...]. Die Union habe gegenüber der Bundestagswahl 2005 zugelegt, rechnete er vor.

(Spiegel.de)

Profalla rechnet vor – Pumi rechnet nach:

Bundestagswahl 2005:
CDU/CSU 35,2% der abgegebenen Stimmen, Wahlbeteiligung 77,7%

Europaparlamentswahl 2009:
CDU/CSU 37,9% der abgegebenen Stimmen, Wahlbeteiligung 42,5%

Wenn man diese Zahlen überhaupt vergleichen will/kann, dann nur auf der Ebene von “Wie viele der Wahlberechtigten haben CDU/CSU gewählt?”

Dazu multipliziert man die zugehörigen Prozentfaktoren (35,2% = 35,2/100 = 0,352) miteinander:

2005: 35,2% von 77,7% = 0,352 * 0,777 = 0,2735= 27,4%

2009: 37,9% von 42,5% = 0,379 * 0,425 = 0,161= 16,1%

Haben also 2005 noch 27,4% der Wahlberechtigten CDU/CSU gewählt, waren es 2009 gerade einmal 16,1%.

Schlussbemerkung: solche Apfel-Birnen-Vergleiche hört man natürlich nicht nur bei Herrn Profalla. Nein, sie sind (wo es gerade passt) allgegenwärtig bei Politikern aller Richtungen und in allen Medien.

Nachtrag: Falls irgendwer in diesem Beitrag eine politische Botschaft sucht – beabsichtigt war allerhöchstens diese:
Ich finde es erschreckend, in einer Demokratie zu leben, in der fast 3 von 5 Menschen ihr Recht zu wählen so scheißegal ist, dass sie nicht Wählen gehen.

 <<< 1 2 3 ...6 7 8 9 10 ...40 41 42 >>>