Archiv für "Fun"
Extreme-Puzzeling
4. Apr. 2009 · 252 mal gelesen | Kommentar schreiben »
Nachdem es schon gestern aus gutem Grund keinen Blog-Eintrag gab, werde ich auch heute vermutlich nichts schreiben können – ich habe mir nämlich ein außergewöhnlich schweres Puzzle gekauft:

Den heutigen Tag werde ich damit zubringen, die Tomaten gemäß dem ‘Serviervorschlag’ auf der Verpackung wieder zusammen zu setzen.
2. April
2. Apr. 2009 · 1,212 mal gelesen | 3 Kommentare »
2. April – Zeit zurück zu schauen auf die 1.-April-Geschichten, die gestern durch das Netz geisterten:
Es gab eine ganze Menge flacher ‘Sensationsmeldungen’, die zu diesem Datum wirklich keiner ernst nehmen dürfte:
- FC Bayern verpflichtet Cristiano Ronaldo [hier]
- Google kauft Facebook [hier]
- Angela Merkel nackt im Playboy [hier]
Schon deutlich kreativer waren diese Geschichten:
- Freistaat Bayern will mit eigenem Team zur EM 2012 [hier]
- Lila Parkplakette für Autofahrerinnen [hier]
- GEZ-Gebühren-Nachzahlung für DDR-Bürger [hier]
- “Ich bin schwanger!” oder “Ich heirate!” [hier]
Aber die größten 1. April-Knaller sind Geschichten, die ausdrücklich keine April-Scherze sind:
- Junge Chicks können richtig gut rechnen [hier]
- Bayrischer Innenminister Herman kennt sich mit Computerspielen aus: “In ihren schädlichen Auswirkungen stehen sie auf einer Stufe mit Drogen und Kinderpornografie, deren Verbot zurecht niemand in Frage stellt.” [hier]
Fazit: Alles in allem ein schwacher 1. April. Da hat man schon bessere Ideen gesehen.
Selbstironie
26. Mrz. 2009 · 220 mal gelesen | Kommentar schreiben »
Ja, ich kann mich noch daran erinnern, an diese lang vergangene Zeit:
der Deutsche Rekordmeister war noch kein komplett unsympathischer Verein und kam aus Nürnberg, Snickers konnte man noch an der feuerroten Verpackung erkennen und seine Meinung teilte man der Umwelt noch nicht in Blogs, sondern mit Aufklebern mit. Einer der bekanntesten und weit verbreitetsten Aufkleber war damals dieser:
Zeitsprung – 2009 – Rekordmeister ist jetzt ein anderer, die Snickers-Verpackung ist eine andere, aber der Aufkleber ist immer noch der gleiche:

Schwer zu erkennen, aber doch eindeutig klebt er hier auf der Stoßstange eines Autos, in dessen Kofferraum man locker einen Smart stellen könnte…
Was ich so alles brauche
23. Mrz. 2009 · 532 mal gelesen | 2 Kommentare »
Ich hab beim Fellmonster was Witziges gefunden:
Anleitung zum Mitmachen: Gib bei der Google-Suche “DeinName needs” oder auf deutsch “DeinName braucht” (immer mit Anführungszeichen) ein und schreib die ersten 10 Treffer ab (gerne mit Deinem Kommentar dazu).
Ähnlich wie sie hab auch ich meinen richtigen Namen ausprobiert. ‘Pumi’ ist nun mal auch eine ungarische Hunderasse und deshalb gab es nur Ergebnisse wie: “Pumi braucht dringend ein liebevolles Zuhause” oder “Pumi braucht dringend Auslauf und die ‘Rudelnähe’”.
Also hab ich es mit ‘Martin braucht‘ probiert:
- “Martin braucht fast eine Woche, bis er bereit ist, über die vergangenen Monate zu berichten.“ – Schonmal ein Treffer! Vielleicht sogar noch länger.
- “Martin braucht Schrott” – Och nee, Schrott kommt bei mir im Fernsehen.
- “Martin braucht Zeit” – Oh ja! Und sonst garnicht so arg viel.
- “Eber Martin braucht ein Zuhause, sonst wird er geschlachtet” – *Schluck*. Ich hab doch ein Zuhause. Echt!
- “Martin braucht einen neuen Umhang” – Hm…
- “Martin braucht einen Mantel” – OK, wenn jetzt nochmal was mit Kleidern kommt, dann geh ich mal wieder shoppen.
- “Martin braucht ein Arzt” – Nein, gaaanz selten. Zuletzt vor vier Jahren, weil es da um Schmerzensgeld ging.
- “Martin braucht Verstärkung für sein Küchenteam” – Woher weiß Google das? Aber es sind noch 20 Wochen bis zum Schweden Camp. Da finden wir noch jemanden.
- “Martin braucht nicht zwingend einen Partner” – Zwingend? Was ist schon zwingend?
- “Martin braucht das Chaos wie Arnold Schwarzenegger seine Hanteln” – Und noch ein Volltreffer: Chaos macht mich stark.
Ganz ehrlich: bei der Aktion hab ich ein bisschen Angst vor Google bekommen. Wissen die wirklich alles?
Wer möchte, darf gern auch einen Versuch starten. Bin gespannt auf eure Ergebnisse.
He’s got the whole world…
21. Mrz. 2009 · 254 mal gelesen | Kommentar schreiben »
Die ganze Welt können Blogger bekommen, wenn sie auf diese Aktion hinweisen: www.domain-karte.de
Gut, es ist ‘nur’ die Welt im Format 120 x 60 cm, aber immerhin…
Ja richtig, alle Blogger, die über die Aktion der Firma United-Domains berichten, bekommen eine Domain-Weltkarte für umsonst. Natürlich steht da: ’solange Vorrat reicht’, aber für mich wird der Vorrat doch wohl noch reichen – hoffe ich.
Wenn nicht, tröste ich mich mit Worten aus dem Markus-Evangelium:
“Was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne
und nähme an seiner Seele Schaden?”
(Markus 8,36)
Frühlingsanfang
20. Mrz. 2009 · 269 mal gelesen | Kommentar schreiben »
Zum heutigen Frühlingsanfang möchte ich nicht Goethe oder Schiller zitieren, sondern Willi Astor, den ungekrönten König der Wortspieler:
“Ich steh ja jeden Morgen meistens mit dem rechten Fuß auf. Heute habe ich meinen Tag aber anders begonnen, weil ich mir vorgestellt hab, wie das wäre, wenn ich heute früh links anfang.”
(Willi Astor)
Übrigens: wer ab heute seinen Wecker täglich um 6 Minuten früher klingeln lässt (was relativ leicht zu verkraften ist), hat sich pünktlich zur Sommerzeit an die Stunde Zeitumstellung gewöhnt und muss dann nicht darüber meckern, sondern kann sich vorbehaltlos über die gewonnene Abendstunde mit Tageslicht freuen – endlich wieder nach der Arbeit mit’m Fahrrad los…
Ta-daaa
18. Mrz. 2009 · 210 mal gelesen | Kommentar schreiben »
Es ist eine schwierige Gratwanderung, einerseits ein herausragendes ‘Jubiläum’ zu feiern, aber gleichzeitig nicht bei der Selbstbeweihräucherung stehen zu bleiben.
Heute morgen habe ich bemerkt, dass der Besucherzähler erstmals eine sechsstellige Zahl anzeigt.
Schnell ein kurzes Dankeschön an alle Leser, Suchmaschinen-Bots und Spam-Dreckschleudern, die meine Seite regelmäßig besuchen und den Zähler so vorwärts bewegen.
Und dann aber gleich – als sein nichts gewesen – vorwärts gedacht. Ich will mich von diesem Zwischenstand nicht aufhalten lassen und einfach weiter machen, wie der herrenlose Autoreifen in diesem Video.
Jeder weiß, was seine Aufgabe und wo sein Platz ist… Seht selbst:
Ulli Hönes roter Kopf
6. Mrz. 2009 · 2,904 mal gelesen | 3 Kommentare »
Oh ich liebe die Statistik-Seite meines Blogs:
Trübstes Ekel-Wetter mit dichtem Nebel und Schneeregen, widerwilliges Aufstehen mit der Aussicht auf einen anstrengenden Tag, aber keine Spur von schlechter Stimmung bei mir:
Ich habe gerade mal wieder geschaut, mit welchen Suchbegriffen die Leute zu meiner Seite finden. Die Goldmedalie für den besten ’search engine term’ des Tages wird heute verliehen für die Suche nach “Ulli Hönes roter Kopf“.
Ja ehrlich! Ich habe das nicht erfunden (obwohl ich es gerne erfunden hätte). Das ist wirklich wahr! Ich hab lauthals in meinen Monitor reingelacht.
Warum kam ausgerechnet einen Tag nach der 70-minütigen Pokal-Blamage des FC Arroganz München jemand darauf, nach dem wohldurchbluteten Teint des Wurstfabrikanten aus München zu suchen?
Im Pokalspiel Beim Versagen gegen Bayer Leverkusen sind die Münchener so hochnäsig, arrogant, eingebildet, überheblich… (ist ‘bayern’ eigentlich auch ein Adverb) aufgetreten, dass sogar unverbesserliche Bayern-Fans sich wünschen:
“Ich will diesen arroganten Phlegmatiker nie wieder im Trikot des FC Bayern sehen”
Aber es war nicht nur Borowski, der sich am Mittwoch die Bezeichnung ‘arroganter Phlegmatiker’ erspielt hat. Die deutliche Niederlage und der rote Kopf des Managers waren wieder einmal hochverdient!
Kurz gesagt: es war ein sehr schöner Fußball-Fernseh-Abend.
Wer auch immer mir den heutigen Tag mit dem Suchbegriff gerettet hat – erstmal ‘Vielen Dank’. Und dann der Hinweis:
die Suche nach ‘Ulli Hönes‘ ist nicht so erfolgversprechend wie die nach ‘Uli Hoeneß‘. Aber wenn du schon hier her gefunden hast, dann will ich dir auch helfen:
ein sehr schönes Bild vom roten Kopf ist unter anderem unter diesem Link zu finden.
Nicht nachvollziehbar
4. Mrz. 2009 · 165 mal gelesen | Kommentar schreiben »
Das Verfassungsgericht hat gestern geurteilt, dass bei Wahlen in Deutschland die bisher verwendeten Wahlcomputer künftig nicht mehr zulässig seien.
Gründe dafür sind:
- “dass die Wähler auf ‘blindes Vertrauen’ gegenüber den elektronischen Urnen angewiesen seien”
- “die Technik habe Mängel, sei zu schwer zu kontrollieren”
- “Manipulationen an der Software [können] in aller Regel nachträglich entdeckt werden. Veränderungen der Hardware – also am Gerät selbst – seien dagegen nur schwer aufzudecken”
(alle Zitate von Spiegel.de)
Genau genommen geht es also darum, dass für Außenstehende nicht nachvollziehbar ist, was in diesen Maschinen vor sich geht. Deshalb sind sie nicht mehr zugelassen.
Ich habe mir diese Argumentation genau angeschaut und habe jetzt die ernsthafte Befürchtung, dass die Argumente auch auf Frauen angewandt werden könnten…
“Manche Männer bemühen sich lebenslang,
das Wesen einer Frau zu verstehen.
Andere befassen sich mit weniger schwierigen Dingen
z.B. der Relativitätstheorie.”
(Albert Einstein)
Von Freude und Enttäuschung
1. Mrz. 2009 · 673 mal gelesen | 3 Kommentare »
Ist schon erstaunlich, wie nah Freude und Enttäuschung zusammen liegen.
Habt ihr euch eigentlich schon irgendwann mal gefragt, wie sich wohl Richard Trevithick 1803 gefühlt hat, kurz nachdem er die erste Lokomotive gebaut hatte? Das muss doch der absolute Hammer gewesen sein: da muss die Menschheit mehrere hunderttausend Jahre lang ohne Lokomotive auskommen und dann -versetzt euch mal in die Lage von Richard Trevithick- erfindet ihr urplötzlich die Lokomotive – plopp! Nur wegen Richard Trevithick ist die fast unendlich lange lokomotivenlose Zeit für die ganze Menschheit vorbei. Natürlich ist nicht für jeden einzelnen Menschen die lokomotivenlose Zeit vorbei -es hat ja nicht jeder eine eigene Lokomotive- aber für die Menschheit insgesamt ist sie vorbei. Stellt euch mal vor, wie sich Richard Trevithick da gefreut haben muss!
Und die Menschheit erst: endlich gab es Lokomotiven, endlich hatte man eine Verwendung für all die Bahnhöfe, die seither nutzlos herumstanden und den Platz in den Städten wegnahmen, und endlich bekamen all die bisher arbeitslosen Lokomotivführer einen Job. Doch nicht nur diese Folgen hatte Richard Trevithicks Erfindung, die Auswirkungen waren viel lokomotiefergehend: zahlreiche neue Zweige der Wissenschaft, des Handwerks, und der Kunst entwickelten sich aus der Erfindung von Richard Trevithick. Was verdanken wir ihm nicht alles: das Lokomotiefseetauchen, die Entdeckung der Lokomotiefdruckgebiete, den Lokomoteafortwo, die Lokomotiefenpsychologie, den Schmuck von Lokomotiffany, ganz zu schweigen von der Lokomotiefkühltruhe. Was glaubt Ihr, wie gigantisch gut sich Richard Trevithick da wohl gefühlt hat?
Und jetzt kommt die Versetz-Aufgabe Nr. 2: Versetzt euch mal in Richard Trevithick, als er erfahren hat, dass seine Erfindung »Lokomotive« heißen soll. So viele andere wichtige Erfinder durften ihren Namen in ihren Erfindungen verewigen, wie z.B. Nikolaus Otto (Ottomotor), Robert Bunsen (Bunsenbrenner), Wilhelm Röntgen (Röntgenstrahlen) und James Watt (Wattestäbchen). Andere konnten wenigstens ihre Initialen verewigen, wie z.B. Hans Riegel (Haribo), Winston Churchill (Toilette mit Wasserspülung) und Balthasar Haberdung (Unterwäsche). Nur ausgerechnet Richard Trevithick bekam keine Möglichkeit, seinen Namen in Verbindung mit seiner Erfindung unsterblich zu machen.
Egal wie tief ihr euch in die Lage des bedauerlichen Richard Trevithick (den bis heute kein Schwein kennt) versetzt habt – es kann jetzt nur ein Fazit geben: die Welt ist ungerecht!!!



