Extreme Fettnapfing
27. Jun. 2009 · 333 mal gelesen | 1 Kommentar »
Immer wieder tauchen sie auf, die plötzlichen Erinnerungen an die lang vergangene Vergangenheit.
Und ich meine jetzt garnicht die “Schleckzeug”-Klassiker meiner Jugend, wie z.B. Yes, Bazoka Joe, die PEZ-Brausebonbons, die ausgestorbenen Eissorten Dolomiti oder Himbi (siehe Foto).
Ich meine auch nicht das für einen fußballbegeisterten Jungen deprimierende WM-Finale von 1982 und die im kurz darauf folgenden Italienurlaub für immer ins Gedächtnis gebrannten Namen der Torschützen Rossi, Tardelli, Altobelli.
Nein, ich meine weit naheliegendere Erinnerungen, z.B. die Erinnerung an die legendäre RTL Samstag Nacht – und dabei insbesondere an die völlig durchgeknallte Reihe “Far Out“.
Wie ich zu solchen plötzlichen Erinnerungen komme? Hm, gestern hatte ich das Gefühl, selbst ein Teil von Far Out zu sein. Und zwar in der Disziplin “Extreme Fettnapfing”.
In Backnang ist wieder einmal Straßenfest. Seit vielen Jahren die Nr. 1 Gelegenheit, lang vergessene alte Bekannte wieder zu treffen. Innerhalb kurzer Zeit kann man die verschiedensten Leute sehen und mal wieder mit ihnen reden. Das kann aber auch ins Auge gehen:
Kaum in Backnang angekommen:
“Hallo, wie geht’s dir?”
“Wie es halt jemand geht, die vor zwei Tagen sitzen gelassen wurde!”
Willkommen im Fettnapf!
Nur kurz darauf – jemand anderes:
“Was machst du denn? Arbeitest du noch bei XYZ?”
“Nee, da bin ich vor 3 Wochen entlassen worden.”
Willkommen im Fettnapf!
Also wundert euch nicht, wenn ich in Zukunft nur noch “Hallo” sage und sonst NIX !
Nachtrag: Das positive an der Geschichte ist: ich weiß jetzt, dass Himbi seit Januar 2009 wieder angeboten wird – nach 17 Jahren Abstinenz.
So sind sie eben
26. Jun. 2009 · 333 mal gelesen | 1 Kommentar »
Manches Video ist so gut, da getraut man sich garnicht, noch einleitende Worte zu verlieren.
Lehnt euch einfach zurück und schaut euch diesen genialen dänischen Kurzfilm an über den kleinen Mathias und seine Versuche, die Mädchen zu verstehen.
[Gefunden auf atomtigerblog]
Sie sind da
25. Jun. 2009 · 195 mal gelesen | Kommentar schreiben »
Am vergangenen Samstag habe ich über Drucksachen von Logiprint geschrieben.
Wie aus dem Text ersichtlich wurde, habe ich mich für diesen Beitrag ‘bestechen’ lassen: ich habe als Gegenleistung dafür einen Gutschein von ihnen bekommen.
Ich hätte mir 500 Visitenkarten drucken lassen können, was bei meinem aktuellen Verbrauch mindestens für die nächsten 20 Jahre gereicht hätte. Darum habe ich mich für 2 T-Shirts entschieden.
Meine Bestellung habe ich am Samstag früh abgeschickt. Am Montag wurde sie bearbeitet und am Dienstag war das Päckchen bei mir. Ein einziger Arbeitstag zwischen Bestellung und Lieferung – das sieht man wirklich nicht oft.
Die T-Shirts sind von guter Qualität. Der Aufdruck macht (vor der ersten Wäsche) einen ordentlichen Eindruck.
Alles in allem bin ich sehr zufrieden. Darum möchte ich mich hiermit auch noch (unbezahlt) recht herzlich bedanken.
Vielen Dank an die Leute von logiprint.com. Ihr habt euren Job gut gemacht!
Geflügelte Worte
24. Jun. 2009 · 202 mal gelesen | Kommentar schreiben »
Heute versuche ich mal, eine neue Themenreihe auf dem Pumi Blog anzufangen. Ich nenne sie:
Das falsche Wort am falschen Platz
Heute: “Schiss haben“:
“Schiss” in seiner ursprünglichen Bedeutung ist eine umgangssprachliche Beschreibung für Exkremente (sowohl menschlichen als auch tierischen Ursprungs).
Die Redewendung “Schiss haben” kann aber auch als Umschreibung für “sich fürchten”, “Angst haben” verwendet werden. Vorausgesetzt es steht im passenden Zusammenhang.
Heute hat eine ältere Stammkundin eine ausführliche Katzenstreu-Beratung gebraucht. Ihr Problem: “Ich brauche dringend wieder das XYZ-Katzenstreu. Beim letzten Mal habe ich das andere mitgenommen, aber das mögen meine Katzen nicht. Und jetzt habe ich Schiss…”
So genau wollte ich das garnicht wissen.
Vielleicht kennt ihr auch Geschichten mit dem falschen Wort am falschen Platz, dann her damit!
Noch was ganz anderes:
ist “Red Bull” eigentlich auch ein geflügeltes Wort?
Erfahrungsberichte von Lesern bieten Sicherheits-Tipps
23. Jun. 2009 · 150 mal gelesen | Kommentar schreiben »
Der Alltag steckt voller Gefahren. Und jeder hat schon einmal eine brenzlige Situation erlebt, sei es im Garten, zu Hause oder beim Sport.
Zu diesem Thema startet der Hamburger Versicherer Deutscher Ring eine Online-Aktion. Wer frei nach dem Motto „Leser helfen Lesern“ einen eigenen Erfahrungsbericht veröffentlicht, hilft damit automatisch anderen Lesern, potentielle Risiken rechtzeitig zu erkennen und Gefahren zu vermeiden. Jeder veröffentlichte Erfahrungsbericht nimmt an einer monatlichen Verlosung um ein Sicherheits-Set teil (hochwertiger KED-Fahrradhelm und 100-seitigen Präventionsratgeber). Als Hauptpreis wird zusätzlich zum Jahresende unter allen Teilnehmern ein eintägiges PKW Fahrertraining auf dem Nürburgring verlost.
Mit der interaktiven Aktion „Leser helfen Lesern“ und der Veröffentlichung der eingereichten Erfahrungsberichte wird der Präventionsansatz der RingSicherheitsWelt ideal ergänzt. Denn das Konzept bietet doppelten Schutz. Im Gegensatz zu einer klassischen Versicherung, die erst im Schadensfall hilft, bietet die RingSicherheitsWelt vom Deutschen Ring ihren Mitgliedern schon Schutz bevor etwas passiert. Die Mitglieder erhalten ein hochwertiges Schutzmittelpaket (enthält u.a. Rauchmelder, Löschdecke, Erste-Hilfe-Set) und finden auf den Internetseiten umfangreiche Sicherheits-Tipps, um die unterschiedlichsten Gefahrensituationen im Alltag zu meistern.
Aufruf zum Mitmachen
Schreibe hier deinen eigenen Erfahrungsbericht und lass andere Leser von deinen Erfahrungen profitieren.
Zum Start in die Woche
22. Jun. 2009 · 180 mal gelesen | Kommentar schreiben »
“Alle, die auf den HERRN vertrauen,
bekommen immer wieder neue Kraft,
es wachsen ihnen Flügel wie dem Adler.
Sie gehen und werden nicht müde,
sie laufen und brechen nicht zusammen.”
(Jesaja 40,31)
Aua – Audi
21. Jun. 2009 · 306 mal gelesen | 4 Kommentare »
So langsam macht mir die Wirtschaftskrise doch so richtig Sorgen. Schon vor einem Monat konnte man bei der Olsenban.de von der Finanzkrise bei Spiegel-online lesen. Das hat mich nicht weiter beunruhigt. Doch jetzt hat die Krise offensichtlich auch große Autohersteller erreicht:
bei Audi hat man zu sehr drastischen Sparmaßnahmen greifen müssen. Da müssen jetzt anscheinend Ferienjobber, die sich ein bisschen mit Bildbearbeitung auskennen, in der Werbeabteilung mithelfen (“Sag mal, du hast doch diese hübsche Einladung zum 75. von Tante Trude gemacht. Du kennst dich doch mit sowas aus…”).
Anders kann ich mir beim besten Willen nicht erklären, wie solche Bilder den Weg auf die offizielle Homepage eines der erfolgreichsten deutschen Autohersteller kommen konnten.
Auf diesem “Foto” sehen wir das Wunder der partiellen Sonneneinstrahlung: die Säulen rechts werfen einen Schatten. Das Auto auch (wenn auch die Richtung nicht dieselbe ist). Der überdimensionale Blumenkübel ist aber anscheinend völlig lichtdurchlässig. Über Perspektive und die Tatsache, dass das Auto viel zu groß für die Garage ist, mache ich mir da keine Gedanken.
Auf dem nächsten “Foto” soll wohl propagiert werden, dass man mit dem beworbenen Auto nicht nur auf der linken Seite einer durchgezogenen Mittellinie (in einem Wohngebiet !) fahren darf, sondern auch gleich noch den Bürgersteig mit benutzen darf.
Nachdem ich dann noch dieses “Foto” gesehen habe, hatte ich endgültig genug. Hier kann man es deutlich sehen: wer auch immer das verbrochen hat, der hat nicht nur einen Schatten, sondern gleich mindestens zwei. Andererseits werden die Schatten aus zweierlei Richtungen vielleicht von den Neonleuchten verursacht, die sich auf der Motorhaube spiegeln. Man weiß es nicht.
Aber ich will es auch garnicht wissen.
[Übrigens: bei Photoshop disasters bemängelt man ausgerechnet das gelungenste "Foto" der ganzen Kampagne]
Drucksachen von logiprint
20. Jun. 2009 · 238 mal gelesen | 1 Kommentar »
Auch in einer digitalisierten Welt mit E-Mail, sozialen Netzwerken usw. gibt es immer Bedarf nach Informationen, die man anfassen kann. Die Nachfrage nach Gedrucktem besteht nach wie vor. Diese Nachfrage versuchen zahlreiche Internetdruckereien zu befriedigen.
Eine von ihnen ist logiprint.com, nach eigenen Angaben die zweitgrößte Internetdruckerei Europas. Hier werden die verschiedensten Druckprodukte über das Internet angeboten: Visitenkarten, Briefbögen und -umschläge, Einladungs- und Grußkarten, Prospekte und Flyer, T-Shirts, Folien- und Fahrzeugbeschriftungen, Broschüren und Bücher, Stempel, Wandkalender und sogar bedruckte Torten (wobei ich mir immer noch Gedanken mache, wie sie die Torte in den Drucker bekommen).
Das Spezialgebiet von logiprint.com sind Visitenkarten. Sie produzieren täglich mehrere tausend Visitenkarten, professionell in Offsetqualität gedruckt. Was ich ganz wichtig finde, ist dass sie alle Drucksachen ganz ohne Werbehinweis drucken. Wenn ich mir geschäftlich Briefpapier oder Visitenkarten drucken lasse, dann kommt ein Werbehinweis der Druckerei (egal wie klein) darauf nicht in Frage. Das wäre äußerst unprofessionell.
Nach der Eigenwerbung von logiprint erfolgt die Bestellung »bequem und online bei logiprint.com. Preisangebote sofort online einholen, Daten hochladen oder einfach online erstellen und fertig ist Ihre Bestellung. Bestellen bei logiprint ist kinderleicht.«
Ganz so kinderleicht und bequem ist meine Bestellung aber nicht verlaufen. Ich habe mir die verschiedenen Möglichkeiten angeschaut, ein T-Shirt bedrucken zu lassen. Die Gestaltung verlief dabei nicht immer intuitiv und kinderleicht. Manches ist etwas umständlich gelöst.
Ich habe mich dann dazu entschlossen, eine fertige Grafikvorlage auf das T-Shirt drucken zu lassen. Dabei sind die Grafikformate auf jpg und tif beschränkt, so dass man ggfls. selbst konvertieren muss. Wenn man so wirbt: »Kundenservice wird bei logiprint ganz groß geschrieben«, dann könnte man doch auch das Konvertieren anderer Formate als Service anbieten.
Die Bestellung hat letztlich funktioniert und ich bin gespannt, wie das fertige Produkt aussieht.
Danke übrigens auch für diesen Hinweis:
Zitat des Tages: Selbständig
19. Jun. 2009 · 287 mal gelesen | 2 Kommentare »
Zu der Nachhilfe-Geschichte von gestern, heute noch ein weiter führender Gedanke:
Das Ziel der Erziehung sollte sein,
dem Kinde zu ermöglichen, später ohne Lehrer weiterzukommen.
Elbert Green Hubbard
(19. 6. 1859 - 7. 5. 1915)
Ziel von Nachhilfe-Unterricht muss genau dasselbe sein. Nachhilfe darf normalerweise nicht mehr sein, als eine zeitlich begrenzte Hilfestellung. Nachhilfe sollte nicht zu einer Dauereinrichtung werden, sondern nur Anleitung sein, wie der Schüler selbst weiterkommt.
Bildung für alle
18. Jun. 2009 · 260 mal gelesen | 4 Kommentare »
Unter meinen Nachhilfeschülern gibt es einige, die sind top motiviert und wollen etwas lernen bzw. zeigen den Willen ihre Noten zu verbessern. Andere haben überhaupt keine Lust. Man merkt das meistens schon daran, dass den ersten Kontakt die Eltern machen.
“Mein Sohn braucht Nachhilfe” zeigt eine ganz andere Motivation als “Ich möchte Nachhilfe”.
Ich habe da z.B. einen Kandidaten, 10. Klasse Gymnasium, der bisher keinerlei Anzeichen dafür zeigt, dass ihm Mathe irgendwie wichtig sein könnte. In der Schule tut er gerade mal das Nötigste (eher weniger) und auf die Idee selbständig etwas zu üben, ist er noch nie gekommen. Sein Vater ist derjenige, der möchte, dass er Nachhilfe bekommt. Der Junior sieht das weniger als Hilfe, eher als eine Art Bestrafung.
Gestern hat er mir vor seiner Nachhilfestunde ganz stolz erzählt, dass er am Morgen nicht in die Schule musste, weil er auf einer Demonstration war. Damit ich auch Bescheid weiß, um was es ging, ist er durch das Zimmer marschiert und hat skandiert:
“Bildung für alle und zwar umsonst!”
Ich bin froh, dass ich in solchen Situationen ein Typ mit eher überdurchschnittlicher Selbstbeherrschung bin, sonst hätte ich mich vielleicht nicht zurückhalten können und hätte ihm erklärt:
“Seit zehn Jahren wird dir Bildung angeboten – und zwar umsonst! Und wenn du nicht so unglaublich faul wärst, sondern deinen Hintern ein klein wenig hoch bekommen würdest, bräuchtest du jetzt keine Nachhilfe – und die ist ganz sicher nicht umsonst!”
Nee, ich habe nichts gesagt, sondern mich nur still schmunzelnd daran erinnert, was ich (via Lonesomewalker) in der Titanic über den Bildungsstreik gelesen habe:
“Dieser Bildungsstreik läuft bereits im zehnten Jahr! Zu den prominentesten Gründungsmitgliedern zählen Reinhold Beckmann, Sonya Kraus, Mario Barth, Axel Schulz…”







