Archiv für "Zitate"

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Gleich noch einmal ‚Jugend‘

12. Mai. 2009 · 2.068 mal gelesen | 2 Kommentare »

Nach dem Beitrag von gestern, gleich noch ein weiteres Zitat zum Thema ‚Jugend‚, diesmal eines das wirklich nachweislich mehrere Tausend Jahre alt ist:

„Genieße das Leben, solange du jung bist
Das Licht der Sonne sehen zu können bedeutet Glück und Freude. Genieße froh jeden Tag, der dir gegeben ist! Auch wenn du noch viele vor dir hast – denk daran, dass die Nacht, die ihnen folgt, noch länger ist. Alles, was noch kommt, ist vergeblich. Freu dich, junger Mensch! Sei glücklich, solange du noch jung bist! Tu, was dir Spaß macht, wozu deine Augen dich locken! Aber vergiss nicht, dass Gott für alles von dir Rechenschaft fordern wird. Halte dir den Ärger von der Seele und die Krankheit vom Leib. Jugend und dunkles Haar sind so vergänglich.

(Prediger 11, 7-10)

Na wenn das nicht wirklich ein erstaunliches, unerwartetes Bibelzitat ist…

„Tu, was dir Spaß macht, wozu deine Augen dich locken!“

Irgendwie haben sich andere Traditionen in der Geschichte der Kirche(n) besser gehalten, sind weniger in Vergessenheit geraten und haben mehr zur PR der Kirche beigetragen – seltsam!

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Zitat des Tages: Die Jugend

11. Mai. 2009 · 3.410 mal gelesen | 1 Kommentar »

„Die Jugend von heute …“

Keine Angst, ich habe nicht eines der dubiosen Zitate über die schlimme Jugend von heute zum Zitat des Tages ausgewählt.

Es kursieren ja zahlreiche solcher Zitate. Nur ein paar Beispiele:

(Sokrates)

(Keilschrifttext aus Ur, Chaldäa, 2000 v.Chr.)

(Aristoteles)

Ich denke nicht, dass eines dieser Zitate auch nur annähernd authentisch ist. Zu viele und zu ähnliche Zitate sind da im Umlauf. Gut, man kann sagen, diese Zitate sind jetzt schon so lange im Umlauf, dass die transportierte Aussage auch schon wieder stimmt: schon zu allen Zeiten haben die Alten die Jungen kritisiert, haben die Eltern ihre Kinder geschimpft, haben die Erwachsenen die Jugend angegriffen. Erstaunlich, dass unsere Zivilisation noch immer existiert, wo doch die Jugend seit ewigen Zeiten immer noch schlimmer wird.

Auch in der letzten Woche konnten wir wieder überall erfahren, wie schlimm es um die heutige Jugend bestellt ist:

Bei bildblog.de findet sich eine Zusammenstellung, wie die Medien mit dem Drogen- und Suchtbericht 2009 umgegangen sind. Wir haben noch die Schlagzeilen der letzten Woche im Kopf: „Koma-Saufen bei Kids immer schlimmer“ (Bild) oder „Komasaufen bei Jugendlichen so verbreitet wie nie“ (Welt.de). Erstaunlich, dass die Überschriften sich auf einen Bericht beziehen, in dem festgestellt wird, dass sowohl die Zahl der Jugendlichen, die regelmäßig Alkohol trinken, als auch derer, die sich ‚richtig‘ betrinken, im Jahr 2008 zurück gegangen ist.

Naja, vielleicht gilt es bei den Erwachsenen von heute der Jugend von gestern einfach als schick, auf die ach so schlechte Jugend von heute zu schimpfen. Vielleicht kann man sich als Politiker nur mit Kritik an der Jugend profilieren, weil ja deutlich mehr Erwachsene potentielle Wähler sein könnten als Jugendliche.

Wahrscheinlich gibt es aber auch noch einen ganz anderen Grund, warum zu allen Zeiten die Jugend von heute als schlecht dargestellt werden musste.

In meinem Zitat des Tages hört sich das so an:

„Das größte Übel der heutigen Jugend besteht darin,
dass man nicht mehr dazugehört.“
Salvador Dali
(11.05.1904 – 23.01.1989)

Neu auf der Blogroll

7. Mai. 2009 · 3.331 mal gelesen | 4 Kommentare »

Es ist wieder einmal höchste Zeit, meine Blogroll wieder ein wenig aufzufüllen.

Wie schon bei den letzten beiden Malen, möchte ich die ‚Neuankömmlinge‘ wieder kurz mit einem Zitat vorstellen. Da Konna von der Gedankendeponie gerade eine Blogparade mit genau dieser Idee gestartet hat, beteilige ich mich ’nebenbei‘ auch gleich daran.

Hier die Neulinge auf meiner Blogroll:

‚Frauengeschichten‘ und jede Menge ‚Alltagswahnsinn‘

Zitat: „Ich weiß nicht recht, woher Sie die Informationen zu ihrem Frauenbild nehmen, aber viele Frauen (= die normalen Frauen hier unten im echten Leben)
* […]
* denken eher selten dauernd über Waschmittel nach
* sinnieren am 30. Geburtstag über vieles, aber nicht über die drohende Blasenschwäche, die sie nun sicherlich bald ereilen wird.“

Familiengeschichten und seltsame Gedanken

Zitat: „Ähnlich ging es mir bei dem Gedanken an Pferde. Ich kann sie nicht ausstehen. Sie stinken, haaren und sind häßlich. Schon als kleines Mädchen mochte ich sie nur als Bestandteil italienischer Salami.“

Abgedrehte Geschichten, witzig geschrieben

Zitat: „Spätestens als ich eine Anlage von Universum hatte mit High-Speed-Dubbing war ich eine kriminelle Organisation. Ich konnte Klassenkameraden Kassetten zusammenstellen, ich war eine Ein-Mann-Piratenbucht, Genesis hörten meinetwegen auf, Phil Collins stellte gar sein Wachstum ein.“

Zitat des Tages: mit vollem Mund

6. Mai. 2009 · 1.702 mal gelesen | Kommentar schreiben »

Zum Geburtstag von Orson Welles heute ein Zitat des Tages, das mich unwillkürlich an den anstehenden Wahlkampf-Marathon erinnert hat:

Viele Menschen sind gut erzogen, um nicht mit vollem Mund zu sprechen,
aber sie haben keine Bedenken, es mit leerem Kopf zu tun.

Orson Welles
(06.05.1915 – 10.10.1985)

Bis zum Herbst, werden wir wohl kaum noch irgendwo ein wahlkampf-freies Plätzchen oder Stündchen finden. Das bedeutet so viel wie ‚ein halbes Jahr Dauerberieselung mit den All-time-Greatest aus dem Hohle-Phrasen-Charts‘.

Ich hab jetzt schon keine Lust darauf…

Etwas für die Gesundheit tun

3. Mai. 2009 · 1.678 mal gelesen | Kommentar schreiben »

Auch als Außenstehender kann man sicher verstehen, dass es nicht gerade angenehm ist, arbeiten zu müssen, wenn überall von einem ‚langen Wochenende‘ zu hören ist und (fast) alle frei haben. Noch dazu an einem Samstag direkt nach einem Feiertag, an dem alles drunter und drüber geht – an dem Lieferanten kommen, die sonst auf Freitag und Samstag verteilt kommen, an dem Bestellungen geschrieben werden müssen, die sonst auf Freitag und Samstag verteilt geschrieben werden, von den Kunden ganz zu schweigen…

Doch manchmal kann eine kleine Begebenheit den ganzen Chaos-Tag retten. Manchmal lässt eine kleine Geschichte die ganze Arbeit und das ganze Durcheinander vergessen. Die kleine Geschichte von gestern hat mich so begeistert, dass ich sogar heute am Sonntag gerne an die Arbeit denke.

Das war so: da ist die Rentners-Frau, die oft mit ihrem Mann zusammen zum Einkaufen kommt. Gestern war sie mal alleine da. Sie hat gefragt, ob wir denn kein Tipp-Ex mehr haben. Wir hatten tatsächlich keines. Also habe ich sie gefragt: „Vielleicht können Sie auch Deckweis für den Wasserfarbenkasten gebrauchen. Was machen sie denn damit?“.

Die Antwort hat mir den ganzen Chaos-Tag gerettet. Die Kundin hat geantwortet: „Au ja, das geht sicher auch. Wissen Sie, mein Mann streicht immer die Texte auf den Zigarrettenschachteln aus.“

rauchenIch habe zwar vergessen, wie ich es geschafft habe, in dem Moment ernst zu bleiben und mich nicht laut lachend auf dem Boden zu wälzen, aber diese Idee werde ich mit Sicherheit nicht wieder vergessen. Welch geniale Idee, etwas für die Gesundheit zu tun, indem man die Gefährdung der Gesundheit einfach ausstreicht.

Wieder einmal behält der legendäre Fachman für Sport und Gesundheit Recht:

„Ein leidenschaftlicher Raucher,
der immer von der Gefahr des Rauchens für die Gesundheit liest,
hört in den meisten Fällen auf
– zu lesen.“

Winston Churchill

Zitat des Tages: Letztes Wort

27. Apr. 2009 · 2.137 mal gelesen | 1 Kommentar »

Unter „Du weißt, du wirst alt“ habe ich an Wim Toelke und Dieter Thomas Heck erinnert. Heute hätte ein Weiterer aus dieser Riege den 88. Geburtstag.

Der Beitrag von Hans-Joachim Kulenkampff zur deutschen Fernsehunterhaltung ist es nach meiner blassen Erinnerung kaum wert, erwähnt zu werden.

Für ein Zitat des Tages hat es trotzdem gereicht – verdientermaßen:

Frauen müssen das letzte Wort behalten – aber leider nicht für sich.
Hans-Joachim Kulenkampff
(27.04.1921 – 14.08.1998)

Zitat des Tages: Wegweiser

16. Apr. 2009 · 3.758 mal gelesen | Kommentar schreiben »

Es ist verlockend, zum 120. Geburtstag von Charlie Chaplin das bekannte Zitat über den Tag ohne Lächeln mal wieder aufzuwärmen.
Ich habe aber ein anderes – sehr schönes Zitat von ihm gefunden:

„An den Weggabelungen des Lebens stehen keine Wegweiser.“
Charlie Chaplin
(16.04.1889 – 25.12.1977)

Wegweiser

Ostern

12. Apr. 2009 · 2.478 mal gelesen | Kommentar schreiben »

Sich dem Tod entgegen gestellt
Selbst die Schmerzen erlitten
Stellvertretend für die anderen
Selbst in den Tod gegangen
Damit andere leben
Das ist Ostern

Am 11. März hat in einer Schule in Winnenden ein Amokläufer wahllos Schüler und Lehrer erschossen. Er ging von einer Klasse zur nächsten. An einer Tür stellte sich ihm eine Referendarin entgegen: „Meinen Kindern tust du nichts!“ Sie stellte sich vor eine Schülerin. Sie starb selbst, die Schülerin überlebte.

Das ist Ostern

Regenbogen

Das ist mein Gebot, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch liebe.
Niemand hat größere Liebe als die, dass er sein Leben lässt für seine Freunde.
(Johannes 15, 12-13)

Enttäuschung

11. Apr. 2009 · 13.573 mal gelesen | 1 Kommentar »

Ich habe ja schon hier über Enttäuschung geschrieben, aber aus aktuellem Anlass habe ich heute ein Zitat des Nobelpreisträgers Max Planck ausgegraben:

Enttäuschung

Wer würde da nicht den Bayern im Spiel gegen Frankfurt einen schönen Schritt vorwärts wünschen?

Neu auf der Blogroll

10. Apr. 2009 · 4.116 mal gelesen | 6 Kommentare »

Es gibt Nachschub für die Blogroll – zu den ersten 3 Blogs gesellen sich wieder ein paar neue.
Auch diesmal will ich sie wieder kurz mit einem Zitat vorstellen.

Seit heute auf der Liste:

Geschichten aus dem Leben der Olsens – stets lesenswert.

Zitat: „…Ich erzähle ihnen mal einen Schwank aus meiner Jugend, einer Zeit voller Entbehrungen, zweifelhafter Gesellschaft und schlechter Musik. Einer Zeit als Meister Proper noch Haare hatte und Klementine hieß…

Aus dem Alltag eines Bestatters.

Zitat: „…Ich sollte vielleicht noch dazu sagen, daß ich einer kleinen religiösen Minderheit angehöre, der es verboten ist, das Alter von Frauen zu schätzen; wir dürfen auch keine Körpergröße oder das Gewicht raten und müssen uns auch der Beurteilung von Bekleidungsfragen enthalten, uns schmeckt jegliches von Frauen zubereitetes Essen und wir sind durch ein Gelübde dazu gezwungen, Fernsehsendungen schweigend anzuschauen…“

Nilas Sicht der Dinge – immer wieder interessant.

Zitat: „…Und wir protestierten gegen Jeden und Alles. Für eine schönere Umwelt, gegen Atomkraft, für den Regenwald, gegen die Politik, usw. … Bis dann 1989 der Mauerfall in Deutschland erfolgt. Dieses einschneidende Ereignis sah ich mir damals mit Freunden und Familien im Fernsehen an…“

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