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Eli lama

12. Mrz. 2009 · 2.104 mal gelesen | 3 Kommentare »

Eli lama – My God why – Mein Gott warum?

Es gibt nur ein Wort, das mir zu der Katastrophe in Winnenden einfällt:

Warum?

sunset

Ich hätte mir gewünscht, dass die Vertreter einiger Medien und einige Blogger-Kollegen auch keine anderen Worte gefunden hätten.

Oder zumindest überlegte Worte, wie die von Johannes Rau nach dem Unglück von Erfurt (2002):

Wir sollten unsere Ratlosigkeit nicht zu überspielen versuchen mit scheinbar naheliegenden Erklärungen. Wir sollten uns eingestehen: Wir verstehen diese Tat nicht.

3 Reaktionen zu “Eli lama”

  1. Andy Mendyk schreibt:
    Am 14. März 2009 um 22:24 Uhr

    Ich denke, dass hier ein „Warum“ nichts bewirkt. Weder führt es zu Trost, noch zu einer Erklärung oder gar zu Hoffnung. Eher zur Verzweiflung und Leere, da man hier nie eine Antwort bekommen wird.

  2. Pumi schreibt:
    Am 15. März 2009 um 12:34 Uhr

    Mag sein, dass das „Warum?“ nichts bewirkt. Aber es zeigt doch, dass jemand erst nachdenkt und nicht gleich mit gedankenlosen Patentrezepten da steht.
    Aus dem Mund eines Glaubenden zeigt dieses „Warum?“ dass auch wir nicht über Lösungen für alle Lebenslagen verfügen, dass auch wir den Gott anklagen, an den wir glauben.
    Dieses „Warum?“ mag zu keiner Erklärung führen, aber es führt mich doch zu einer Hoffnung: der Hoffnung, eines Tages -wenn schon keine Erklärung- dann doch Trost zu finden.

  3. Andy Mendyk schreibt:
    Am 16. März 2009 um 19:44 Uhr

    Ja, wenn man auf dem Weg weitergeht, mag es dazu führen – hoffentlich. Aber nicht wenn man verzweifelt stehen bleibt und zurückschaut. Feinheiten. Verweilen und trauern – aber nicht bei der Frage stehen bleiben.
    Mir fällt nur auf, wie klein oft die Frustrationstoleranz geworden ist. Wozu muss denn schnell zu einer Auflösung kommen? Du sagst „eines Tages“ – und bis dahin – was tun wir bis dahin?

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