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Im alten und im neuen Jahr

1. Jan. 2008 · 2.240 mal gelesen | Kommentar schreiben »

Am Ende des alten Jahres, ist es schön, rückblickend zu erkennen, dass Gott immer bei mir war.
Und am Anfang des neuen Jahres Freue ich mich darüber, dass er mir auch weiterhin diese Zusage macht:

„Siehe, ich habe dir geboten, dass du getrost und unverzagt seist.
Lass dir nicht grauen und entsetze dich nicht;
denn der Herr, dein Gott, ist mit dir
in allem, was du tun wirst.“
(Josua 1,9)

Zum Jahreswechsel

31. Dez. 2007 · 2.766 mal gelesen | Kommentar schreiben »

Zum Jahreswechsel

(Käthe Walter)

Du, der in Ewigkeiten ist und war,
du hast die Zeit als Leben uns gegeben.
Ein anvertrautes Pfand war jedes Jahr,
das deine Güte schenkte unserm Leben.

Und wieder kommt ein Jahr aus deiner Hand.
Schenk allem Wollen gnädiges Gelingen
und segne dieses neue Lebensland,
daß es dir volle Ähren möge bringen !

Wohin der Weg uns führt, weißt du allein,
nur du kennst auch die noch verhüllten Weiten.
Doch auch im Dunkel : welch Geborgensein,
du willst uns ja mit deinen Augen leiten.

So ist ein jeder Tag voll Zuversicht,
ein gnadenvolles Dir-Entgegengehen,
bis wir, wenn du es schenkst, im ewgen Licht
lobpreisend einst vor deinem Throne stehen.

„Befiehl dem Herrn deine Wege
und hoffe auf ihn, er wird’s wohlmachen.“
(Psalm 37, 5)

Segen zu Weihnachten

24. Dez. 2007 · 8.871 mal gelesen | Kommentar schreiben »

Kerzen

Der Herr segne dich,
wie er Maria gesegnet hat mit ihrem Sohn.

 

Und behüte dich;
wie er Josef behütet hat auf dem langen, schweren Weg.

 

Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir,
wie es geleuchtet hat über den Königen auf ihrer Reise.

 

Und sei dir gnädig;
wie er den Hirten auf dem Feld gnädig war.

 

Der Herr hebe sein Angesicht über dich,
wie er es über das Kind in der Krippe gehoben hat.

 

Und gebe dir Frieden,
wie er allen Menschen Frieden geben will.

Ich kann nicht

20. Dez. 2007 · 3.290 mal gelesen | 1 Kommentar »

Eines der schönsten Gebete, das ich kenne:

Ich kann nicht

 

Ich will beten
Aber ich kann es nicht
Ich will glauben
Aber ich kann es nicht
Ich will lieben
Aber ich kann es nicht
Ich will mich freuen
Aber ich kann es nicht
Ich will dir vertrauen
Aber ich kann es nicht
Ich will hoffen
Aber ich kann es nicht

 

Manchmal möchte ich vor dir weglaufen
Aber du lässt mich nicht los
Ich möchte zu dir beten
Aber mir fehlen die Worte

 

Schenke du mir Worte
Oder schenke mir
Dass auch mein Schweigen
Ein Gebet ist

 

(Rainer Haak)

Segen

5. Dez. 2007 · 2.094 mal gelesen | Kommentar schreiben »

Der Herr denkt an uns und segnet uns.
Psalm 115,12

Der Herr segne dich
Er mache dich frei
Von allen inneren und äußeren Zwängen
Er gebe dir Mut und Kraft
Deinen eigenen Weg zu gehen
Den für dich bestimmten Weg
Zu suchen und zu finden

Er behüte dich
Und schütze dich vor allem Unheil
Nie sollst du dich verlassen fühlen
Und widrigen Umständen
Hilflos ausgesetzt sein
Er stelle dir jederzeit
Einen guten Menschen zur Seite

Er lasse sein Angesicht über dir leuchten
Er sei dir gnädig
Und schenke dir offene Augen und Ohren
Auf dass du allezeit seine Taten
Und Wunder erkennst
In den unscheinbaren Dingen des Alltags

Er schenke dir jeden Tag ein fröhliches Herz
Ein Lächeln auf deinen Lippen
Ein Lachen, das andere mitreißt und frei macht
Und die Gabe
Dich selbst nicht so ernst zu nehmen

Mit seinem Segen sei er dir alle Zeit nahe
Umgebe dich mit seinem Beistand
Auf dass du wachsen und reifen kannst
Und deinen Weg findest
So bewahre dich der Herr, dein Gott
Der dich ins Leben rief und will
Dass du lebst und glücklich bist

Hochwasser

2. Dez. 2007 · 1.429 mal gelesen | Kommentar schreiben »

Ein Mann ist von Überschwemmungsfluten eingeschlossen, Und als das Wasser ansteigt, klettert er auf das Dach seines Hauses und wartet darauf, das ihn jemand rettet. Ein Bursche in einem Motorboot fährt vorbei und sagt: „Spring rüber, ich rette dich.“
„Nein, danke“, sagt der Mann auf dem Dach, „Gott wird mich retten.“
Aber das Wasser steigt weiter. Ein paar Minuten später fliegt ein Rettungshubschrauber über das Haus und der Pilot wirft eine Leine runter.
„Nein, danke“, sagt der Mann auf dem Dach, „Gott wird mich retten.“
Aber die Fluten steigen immer höher, überschwemmen das Dach, und der Mann ertrinkt.
Als er in den Himmel kommt, stellt er Gott zur Rede: „Mein Gott warum hast du mich nicht gerettet?“
„Du Idiot“, sagt Gott, „ich habe doch ein Rettungsboot geschickt und dann noch einen Hubschrauber.“
(aus Lance Armstrong: Tour des Lebens)

Lichblitze vom Himmel, brennende Büsche und Engel mit Posaunen sind eher selten. Der Gott, an den ich glaube, wirkt viel häufiger durch alltägliche Kleinigkeiten und durch die Menschen um uns herum…

Ganz unten

1. Dez. 2007 · 1.882 mal gelesen | Kommentar schreiben »

Dienstag, der 13.: Es gibt Tage, da geht einfach alles schief. Aber manchmal kommt alles noch viel schlimmer… So viel schlimmer, dass die Zweifel kommen, ob es überhaupt irgendwas wie nen Gott da oben geben soll. „…wenn, dann hat er mich wohl aus Versehen fallen gelassen…“

Gedanken für ins Loch Gefallene…

Es war einmal ein Mädchen, die ist in ein tiefes Loch gefallen. In ein so tiefes Loch, dass sie nicht wieder raus kam. Sie strengte sich an, versuchte zu hüpfen und zu klettern. Aber was sie auch versuchte, sie kam nicht aus diesem Loch raus. Verzweifelt wie sie war, starrte sie nach oben. Und da oben sah sie nichts als den blauen Himmel. Jetzt fiel ihr ein: „Himmel? Da war doch was? Dort muss doch irgendwo Gott sein!“ Aber so sehr sie auch nach oben starrte, sie sah nur den Himmel. Von Gott war da keine Spur. Da fing sie an zu zweifeln: „Gibt es diesen Gott wirklich? Hat er mich wohl aus Versehen fallen gelassen? Wahrscheinlich ist er sogar dran schuld, dass ich hier unten bin! … wenn es ihn überhaupt gibt.“ Sie schaute weiter nach oben, sie streckte den Hals und versuchte ganz genau zu schauen. Aber ohne Erfolg. Da steckte sie nun in ihrem Loch starrte nach oben und konnte keinen Gott finden.

Vielleicht hätte sie nicht nach oben schauen sollen, sondern nach unten. Der Gott, den sie da oben vergeblich suchte, war schon lange zu ihr hinunter geklettert. Er war bei ihr da unten. Er wartete nur darauf, dass sie auf seine Schultern stieg um aus dem Loch raus zu kommen.

(c) Pumi – Unveränderte Weitergabe erlaubt unter Angabe der Quelle:
www.pumi.net/65/ganz-unten/

Ein bisschen

21. Nov. 2007 · 1.704 mal gelesen | Kommentar schreiben »

Ein bisschen …

»Habt ihr mal schnell ein bisschen Zeit ?«
Und dann kommt die Bedienung und fragt:
»Soll ich noch mal Pommes Frites bringen?« – »Ja, gerne, aber nicht so viel, nur ein bisschen«.
»Möchtest du Sahne auf den Kuchen?« – »Nur ein bisschen«.
»Willst du noch mal vom Hefezopf?« – »Ja, aber nur noch ein bisschen«.

Alles mögliche ist heute nur »ein bisschen«:
Nur ein bisschen Fett in der Margarine – Rama light
Nur ein bisschen Zucker – Cola light
Nur ein bisschen Alkohol – Jever light

»Hast du auf Mathe gelernt?« – »Nicht viel, nur ein bisschen«.
»Habt ihr mal schnell ein bisschen Zeit ?«

In der 5. Klasse gab es diese Liebesbriefe »Willst du mit mir gehen?« mit 2 Kästchen zum ankreuzen. Da wäre die Antwort »Gerne, aber nur ein bisschen« gewaltig daneben gewesen.

»Lässt du dich konfirmieren?« – »Also ich mach‘ das nur so ein bisschen«.
Gott light gibt es nicht.
»Glaubst du an Gott ?« – »Ja aber nur ein bisschen«.
Das ist feige. Das funktioniert nicht.

Denkt mal ein bisschen darüber nach …

(c) Pumi – Unveränderte Weitergabe erlaubt unter Angabe der Quelle:
www.pumi.net/49/ein-bisschen/

Meine Zeit …

14. Okt. 2007 · 2.061 mal gelesen | Kommentar schreiben »

Brunchgottesdienst in Backnang:

Es gibt Tage die bleiben ohne Sinn
Hilflos seh ich wie die Zeit verrinnt
Stunden, Tage, Jahre gehen hin
Und ich frag, wo sie geblieben sind

Meine Zeit steht in deinen Händen
Nun kann ich ruhig sein, ruhig sein in dir

 

(Peter Strauch)

 

Sanduhr

Foto: Wilhei55

(Danke an Sonja für die Predigt)

Die Tür zum Reich Gottes

2. Jan. 2007 · 2.052 mal gelesen | Kommentar schreiben »

„Zwei Mönche fanden in einem alten Buch die Verheißung, dass am Ende aller Straßen, da, wo Himmel und Erde sich berühren, die Tür zum Reich Gottes sei. Wer dort mit reinen Händen anklopfe, dem werde aufgetan, und er dürfe eintreten in Gottes Gegenwart und Gottes Herrlichkeit.
Die beiden erbaten sich Urlaub und zogen los. Über viele Straßen wanderten sie, ertrugen Hunger und Kälte und die anderen Beschwernisse des Weges. Sie wurden müde und sie wurden alt, aber eine große Sehnsucht trieb sie weiter.
Und endlich waren sie am Ziel: Vor sich sahen sie die Tür zum Reich Gottes. Sie reinigten sich gründlich, sieben Tage lang, dann klopften sie an. Es wurde geöffnet. Zaghaft, wie Kinder, fassten sie sich an den Händen, schlossen die Augen und traten über die Schwelle. Als sie die Augen auftaten, waren sie zu Hause in ihrer eigenen Zelle.“

„…siehe das Reich Gottes ist mitten unter euch“
(Lukas 17,21)

„…das Reich Gottes ist nahe zu euch gekommen.“
(Lukas 10,9)

 

Da sind die beiden unterwegs auf der Suche nach dem Reich Gottes. Sie haben erfahren, dass es ganz weit weg sein soll. Sie machen sich auf einen langen, anstrengenden Weg. Sie mühen sich ab, damit sie es schaffen, zum Reich Gottes zu kommen. Doch in dem Moment, wo sie denken, am Ziel ihrer Bemühungen zu sein, lernen sie etwas ganz wichtiges: das Reich Gottes muss man sich nicht durch Entbehrungen, Bemühungen und Beschwernisse erarbeiten. Das Reich Gottes ist schon hier, bei dir zu Hause in deinem Zimmer, bei deiner Arbeit, in deiner Welt. Du musst nicht zum Reich Gottes kommen, das Reich Gottes kommt zu dir.

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