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Grand Prix Eurovision de la Géographie

6. Mrz. 2008 · 4.085 mal gelesen | 3 Kommentare »

Der Eurovision Song Contest bzw. Grand Prix Eurovision de la Chanson geht mir ganz weit am Ar interessiert mich nicht die Bohne. Aber als der Sprecher im Radio eben über die Veranstaltung berichtete, habe ich trotzdem hingehört und es haben sich mir die Nackenhaare aufgestellt:

Erzählt der Spaßvogel doch allen Ernstes davon, dass die Sieger der letzten Jahre „bis auf die Ausnahme Finnland alle aus dem Südosten Europas“ gekommen seien. Und dann hat er aufgezählt: „Estland, Lettland, Türkei, Ukraine, Griechenland, Serbien“.

Warum sich mir die Nackenhaare aufgestellt haben?

Naja, zum einen, weil die Redewendung „da sind mir die Haare zu Berge gestanden“ nicht kompatibel zu meiner „ausgefallenen“ Frisur wäre. Aber irgend etwas musste mir ja zu Berge stehen.

Europa (klein)

Bei einem kurzen Blick auf eine Europakarte wird klar: nur 2 (in Worten zwei !!!) der aufgezählten Länder liegen in Südosteuropa. Selbst wenn man darüber hinweg sieht, dass die Türkei zwar im Südosten aber größtenteils garnicht in Europa liegt, dann bleibt eine Trefferquote von nur 50%, denn auch mit viel Wohlwollen bekommt man die Ukraine, Lettland und Estland nicht nach Südosteuropa verschoben.

Stellt sich mir nur noch die Frage: Liegt PISA eigentlich in Südosteuropa?

3 Reaktionen zu “Grand Prix Eurovision de la Géographie”

  1. BFreith schreibt:
    Am 7. März 2008 um 08:41 Uhr

    Man hört so einiges. Neulich brachte eine Moderatorin auf Delta-Radio den Klopper, dass George Bush ja vielleicht wieder gewählt werden würde…

  2. oldman schreibt:
    Am 9. März 2008 um 11:53 Uhr

    Ist ja erstaunlich, dass er Finnland ausgenommen hat! 😉

  3. Pumi schreibt:
    Am 9. März 2008 um 12:12 Uhr

    Erschreckend ist für mich, dass das nicht bei „Radio Pupsnase“ vor 100 Zuschauern passiert ist: „SWR3 ist nach der neuen Media Analyse zum achten Mal in Folge das Radio mit den meisten Hörern in Deutschland. Bundesweit hören täglich 3,231 Millionen Menschen den Sender“ (Quelle)

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