Wir lieben Lebensmittel
28. Jul. 2009 · 536 mal gelesen | Kommentar schreiben »
Soll keiner denken, Werbung sei immer wirklichkeitsfern. Manche überzeichnete Figur aus manchem Werbespot ist realer als man es sich vorstellen kann.
Jeder wird den Edeka-Werbespot kennen mit dem Kunden, der Schwierigkeiten hat, Zucchini und Gurke auseinander zu halten. Und jeder wird sich schon einmal gedacht haben: “So doof kann man doch garnicht sein.”
Themawechsel – gaaanz was anderes:
Gestern war eine Kundin im Laden, Typ “Notorische Nörglerin”. Sie findet immer etwas, was grad nicht da ist. Und irgendetwas passt ihr immer nicht. Mal sind die Bananen zu grün, mal sind sie zu gelb. Mal sind die Brötchen zu hell, mal zu dunkel.
Gestern stand sie mit einer Petersilienwurzel in der Hand da und hat mit entrüsteter Stimme gefragt:
“Haben sie eigentlich auch frischeren Rettich da? Der hier ist schon ganz weich!”
Manchmal bin ich selbst überrascht über meine Körperbeherrschung. Wer hätte in dem Moment nicht lauthals loslachen müssen? Ich konnte es mir tatsächlich verkneifen bis ins Kühllager…
Die Tour ist vorbei
27. Jul. 2009 · 426 mal gelesen | Kommentar schreiben »
Gestern war es so weit. Die Tour der Strapazen ging zu Ende. Die Aktiven erbrachten Leistungen, die für nicht Radfahrende schwer vorstellbar sind.
Wie in den vergangenen Jahren ging es auch bei dieser Tour wieder fast nur ums Geld. Das ganze Drumherum, die aufwändige Organisation, die Versorgung der Sportler und Zuschauer fand nur wenig Beachtung.
Und auch das Thema Doping wurde komplett verschwiegen. Es gab ja auch keinen Grund, an der Sauberkeit der Sportler zu zweifeln. Der Veteran (der schon merklich auf die Vierzig zugeht) wurde noch nie positiv getestet. Warum sollte er ausgerechnet in diesem Jahr zu leistungssteigernden Mitteln greifen?
Gestern ging sie also zu Ende, die diesjährige Sponsorenrallye vom Evangelischen Jugendwerk Backnang. Der “Verein zur Förderung der evangelischen Jugendarbeit im Kirchenbezirk Backnang e.V.” freut sich über Sponsorengelder von deutlich über 2000 Euro.
Und wer glaubt, man könnte so eine Veranstaltung mit der Tour de France vergleichen, der liegt ganz offensichtlich falsch…
Nix wie weg – Meine Gedanken
26. Jul. 2009 · 419 mal gelesen | Kommentar schreiben »
Ich habe ja schon erzählt, dass ich heute beim JAM in Oppenweiler dran war zu predigen. Für alle die es interessiert, hier der komplette Text der Predigt. Mehr als sonst würde ich mich natürlich hier über euer Feedback, eure Meinung und eure Gedanken freuen.
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Der Countdown läuft
25. Jul. 2009 · 291 mal gelesen | Kommentar schreiben »
Alles ist hingerichtet. Das Vesper und die Kleider sind gepackt. Karten, Werkzeug und Kamera liegen bereit. Morgen früh kann es los gehen.
Die Sponsorenrallye 2009 steht vor der Tür. Sechs Sponsoren haben mir zugesagt, Beträge zwischen -,10 und 2,50 Euro pro gefahrenem Kilometer spenden zu wollen. Insgesamt sind es bisher 4,50 Euro. Nach jetzigem Stand müsste ich also 223 km fahren, um wie im letzten Jahr wieder eine vierstellige Summe zu erradeln. Das könnte schwer werden…
Aber vielleicht finden sich ja ‘über Nacht’ noch weitere Sponsoren, die sich auch beteiligen möchten. Vielleicht liest jemand diese Zeilen und fühlt sich angesprochen. Ich freue mich auch über Zusagen im niedrigen Bereich.
Hinweis von einem Amateur
24. Jul. 2009 · 448 mal gelesen | Kommentar schreiben »
Hallo Señor Contador,
hier ein kleiner Hinweis von einem Amateur, der ihre Sportart ohne medizinische Hilfe und nur zum Spaß betreibt:
Man muss Bananen nicht so wie Sie essen.
Man kann auch vor dem Verzehr die praktische Verpackung entfernen und umweltgerecht entsorgen. Das Geschmackserlebnis Banane nimmt damit sogar noch deutlich zu.
Das Öffnen der Verpackung wird in diesem Video erklärt. Hier findet der Anfänger wertvolle Tipps und auch der geübte Bananen-Esser kann noch etwas dazu lernen.
[Video via René Tauchnitz]
Erhöhter Puls
23. Jul. 2009 · 461 mal gelesen | Kommentar schreiben »
Mir fehlt grad ein wenig die Zeit für www.pumi.net.
Im Moment steht arg viel gleichzeitig an: von dem JAM-Gottesdienst und der Sponsorenrallye habe ich ja schon geschrieben. Außerdem geht es in zwei Wochen mit einem Rudel 16-18-jähriger auf’s Camp nach Schweden.
Da ist grad einfach arg viel zu machen, vorzubereiten und zu üben. Da habe ich manchmal schon erhöhten Puls von all dem Zeug, was ich machen muss…
Oder wie es Emilíana Torrini sagen würde: “My heart is beating like a jungle drum…”
Wenigstens 2:12 min zur Erholung und Ablenkung.
PS: Ich habe immer noch Platz auf der Sponsorenliste. Also wer etwas Gutes tun will…
Nix wie weg
22. Jul. 2009 · 764 mal gelesen | 7 Kommentare »
Am kommenden Sonntag ist in Oppenweiler der nächste Jam-Gottesdienst vom Evangelischen Jugendwerk Backnang.
Ich selbst habe die Ehre, mir in der Predigt Gedanken zu machen zum Thema “Nix wie weg”. Nicht nur wegen meinem Beitrag sicher ein sehr empfehlenswerter Gottesdienst für Jugendliche und Jung-Gebliebene.
Das ganze Jam-Team (und natürlich auch ich) würde sich freuen, wenn möglichst viele Besucher zum Gottesdienst und zum anschließenden Grillen da wären.
I-gitt-i-gitt
21. Jul. 2009 · 471 mal gelesen | 5 Kommentare »
Als Befangener weil persönlich Betroffener müsste ich mich ja eigentlich raushalten, aber ich kann mich nicht zurückhalten:
Kirsten schreibt im Artikel “Abk. sind doof” zwar nur über die Abkürzung ‘Fußi’ für Fußball, doch es ist alles noch viel schlimmer:
Die Is begleiten mich schon das ganze Leben lang: Kaum hat man den Schnulli abgelegt, geht es in den Kindi. Für die Schule macht man Hausi. Und spätestens in dem Alter hat auch jeder schon ein Handy.
Das ist noch lange nicht das Schlimmste: wenn ich an Schumi, Klinsi, Poldi, Schweini(!), Hanni, Franzi, Gorbi oder Angie denke, stehen mir die rar vorhandenen Haare zu Berge.
Hat man denn früher den Namen eines Promi auch schon so verunstaltet? Hat man von Luthi, Goethi, Schilli oder Beethi gesprochen, über Caesi, Karli, Heini, Friedi oder Bismi?
Warum muss man alles und jeden mit einer Abkürzi verunstalten?
Ich selbst hab zwar noch niemand gehört, der Fußball mit Fußi abkürzt oder gar Landrover mit ‘Landi’, aber ich weiß nicht, wie weit ich rennen würde, wenn ich so etwas hören würde. Da kann ich ja gleich auch Wurstsalat mit Wursti abkürzen, Lebensversicherung mit Lebi und Fernsehen mit TiVi.
Ich bekomme die Krisi!
Grüßli von Pumi
Mondtag
20. Jul. 2009 · 430 mal gelesen | Kommentar schreiben »
Heute vor 40 Jahren, am 20. Juli 1969 ist die Mission Apollo 11 auf dem Mond gelandet. Neil Armstrong betrat als erster Mensch den Mond und sprach die legendären Worte:
“Dies ist ein kleiner Schritt für einen Menschen,
aber ein gewaltiger Sprung für die Menschheit”.
Weise gewählte Worte für diesen einmaligen Moment in der Geschichte der Menschheit.
Was aber wäre gewesen, wenn andere als erste den Mond betreten hätten?
Welche weisen Worte hätten andere beim ersten Schritt auf den Mond gesprochen?
Bei einigen könnte ich es mir gut vorstellen:
- Lance Armstrong: “Erster! Wenn man nur genug trainiert, wird man immer erster sein.”
- Mario Barth: “Erster! Verstehste? Weißte? Erster! Erster bin ich! Verstehste?
- Marcel Reich-Ranicki: “Ich bin zwar erßter, aber ich möchte ganß offen ßagen: ich nehme dießen Prreiß nicht an!”
- Dieter Bohlen: “Nummer eins! Ein Dieter Bohlen wird immer Nummer eins sein!”
- Udo Lindenberg: “Langweilige Location hier! Ist ja nicht mal ‘ne Bar hier oben.”
- Michael Jackson: “I love you all, and now I’ll do the moonwalk.”
- Michael Stipes: “Do you believe – they put a man on the moon.”
- Jürgen Drews: “Ich bin der König von dem Mond da.”
- Bill Gates: “Eigentlich wollte ich nur nach Redmont fliegen. Da sieht man mal wieder, wie weit man mit Software von Microsoft kommt.”
Was denkt ihr, was hätten andere Prominente als erstes gesagt?
Was hättet ihr gesagt?
Mathe für Anfänger (10)
19. Jul. 2009 · 507 mal gelesen | 1 Kommentar »
Mathe ist ganz einfach – vor allem Prozentrechnung:
Wenn auf einer Flasche Ariel steht: ‘+10% mehr Inhalt’, dann heißt das, dass man erst mal den Grundwert um 10% gesenkt hat, um ihn dann wieder um 11,1% zu erhöhen, wobei dann wieder der ursprüngliche Grundwert heraus kommt. Auf der Flasche steht dann aber nicht ‘11,1% mehr’, sondern nur ‘10 % mehr’, sicher mit der Begründung, dass ja eh beides nicht stimmt, weil der Inhalt statt 1,5 L nur noch 1,4 L beträgt, was wiederum einer Verringerung um 6,67 % entspricht.
Man sieht: Mathe ist ganz einfach – vor allem Prozentrechnung.
Zum besseren Verständnis und zur Wiederholung dieser Lektion, das Ganze noch einmal mit einem praktischen Beispiel in Bildern:
[gefunden bei Duerrbi.de, via]





