Archiv für "Zitate"

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Hoffnung

28. Feb. 2009 · 41.367 mal gelesen | 3 Kommentare »

Schon ein bisschen älter, aber immer wieder ganz aktuell:

hoffnung

And the Oscar goes to…

23. Feb. 2009 · 1.809 mal gelesen | Kommentar schreiben »

Nein, ich möchte nicht damit prahlen, dass ich in meiner Vorschau auf das Jahr 2009 den hochroten Kopf von Uli Hoeneß nach dem Spiel gegen Köln genauso richtig vorhergesagt habe, wie den Oscar für einen deutschen Film.

Ich möchte auch nicht weiter auf die Oscar-Verleihung in der vergangenen Nacht eingehen – das können andere sicher eindrücklicher beschreiben. Ich finde Oscar-Verleihungen eh nicht so sonderlich interessant – abgesehen von einigen wenigen Momenten, die man nie vergessen wird.

Allen voran der unvergleichliche Auftritt von Roberto Benigni, als er 1999 den (hochverdienten) Oscar für ‚La Vita è bella‚ als bester fremdsprachiger Film überreicht bekam:

benigni

Legendär seine Klettertour über die Sitze seiner Kollegen und seine Dankesrede für seine Eltern:

„And also I want to thank my parents […] They gave me the biggest gift: Poverty“

Wie gesagt: ein unvergesslicher Moment.

Heinz Erhardt zum 100.

21. Feb. 2009 · 2.010 mal gelesen | Kommentar schreiben »

Bereits gestern wäre der 100. Geburtstag von Heinz Erhardt gewesen. Grund genug, einen der größten deutschen Komiker zu Wort kommen zu lassen.

Bei allen, die gestern an Heinz Erhardt erinnerten, wurde er als Meister des Kalauers und des albernen Wortspiels vorgestellt. Das ist auch richtig so. Bekannt Legendär wurde er durch Gedichte, wie dieses:

Der Berg

Hätte man sämtliche Berge der Welt
Zusammengetragen und übereinander gestellt
Und wäre zu Füßen dieses Massivs
Ein riesiges Meer, ein breites und tief’s
Und stürzte dann unter Donnern und Blitzen
Der Berg in dies Meer
Na, das würd spritzen.

Wer solche Gedichte kennt und dazu die zahlreichen Kalauer-Filme aus der Wirtschaftswunderzeit, der würde kaum erwarten, dass Heinz Erhardt auch philosophisch wertvolles Gedankengut geschrieben hat. Doch, ehrlich:

Der Spatz

Es war einmal ein grauer Spatz,
der saß ganz oben auf dem Dache,
und unten hielt die Miezekatz
schon seit geraumer Weile Wache.

Da sagte sich das Spätzlein keck:
»Mich kann das Biest nicht überlisten!«
Bums, kam ein Habicht um die Eck
und holte sich den Optimisten.

So kann es allen denen gehn,
die glauben, nur sie wären die Schlauen.
Man darf nicht nur nach unten sehn,
man muss auch mal nach oben schauen!

Zitat des Tages: Sorgen

19. Feb. 2009 · 1.429 mal gelesen | Kommentar schreiben »

Von allen Sorgen, die ich mir machte,
sind die meisten nicht eingetroffen.

Sven Hedin
(19.2.1865 – 26.11.1952)


“Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch.”

1. Petrus 5,7

Zitat des Tages: Verstand

15. Feb. 2009 · 2.165 mal gelesen | 1 Kommentar »

Ich fühle mich nicht zu dem Glauben verpflichtet,
dass derselbe Gott, der uns mit Sinnen, Vernunft und Verstand ausgestattet hat,
von uns verlangt, dieselben nicht zu benutzen.
Galileo Galilei
(15.2.1564 – 8.1.1642)

Nach dem 200. von Charles Darwin vor drei Tagen, feiern wir heute den 445. Geburtstag von Galileo Galilei.

Unmittelbar mit seinem Namen verbunden ist die Auseinandersetzung der Kirche mit den Naturwissenschaften. Der gläubige Galilei wollte mit seinen Beobachtungen und Ergebnissen nicht den Glauben widerlegen, sondern war einer der Wegbereiter für einen Glauben, der nicht im Widerspruch zu den Naturwissenschaften steht.

Top 3

14. Feb. 2009 · 2.039 mal gelesen | Kommentar schreiben »

Meine Top 3 – Heute:

„Sportarten, die mich begeistern, die ich aber nicht selbst betreiben möchte“

Platz 3: Fußball

Muss ich ja nichts dazu sagen…

Aber es gibt Sportarten, die mich noch weit mehr begeistern.

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Glück oder Unglück

7. Feb. 2009 · 1.980 mal gelesen | 2 Kommentare »

Über das Glück habe ich mir erst vor kurzem Gedanken gemacht. Heute wieder:

Es macht überhaupt keinen Spaß, der Überbringer von schlechten Nachrichten zu sein. Es ist überhaupt nicht schön, anderen die Botschaft von einem Unglück zu überbringen.

Aber was ist eigentlich Unglück? Und was ist Glück?

Ein alter Mann und sein Sohn arbeiteten gemeinsam auf ihrem kleinen Hof. Das einzige, was sie hatten, war ein Pferd, das den Pflug zog. Eines Tages lief das Pferd fort.
„Wie schrecklich“, sagten die Nachbarn, „welch ein Unglück.“
Der alte Bauer erwiderte: „Wer weiß, ob Glück oder Unglück?“
Eine Woche später kehrte das Pferd zurück. Es brachte fünf wilde Pferde mit in den Stall.
„Wie wunderbar“, sagten die Nachbarn, „welch ein Glück.“
Der alte Bauer sagte: „Wer weiß, ob Glück oder Unglück?“
Am nächsten Morgen wollte der Sohn eines der wilden Pferde zähmen. Er wurde abgeworfen und brach sich ein Bein.
„Wie schrecklich“, sagten die Nachbarn, „welch ein Unglück!“
Der alte Bauer antwortete: „Wer weiß, ob Glück oder Unglück?“
Kurz darauf kamen Soldaten ins Dorf und holten alle jungen Männer in den Krieg. Den Sohn des Bauern konnten sie aber nicht gebrauchen, darum durfte er als einziger zu Hause bleiben.
„Wer weiß, ob Glück oder Unglück?“

Diese Geschichte (vermutlich aus China) habe ich in unzähligen verschiedenen Versionen gefunden. Welche am ehesten ‚das Original‘ ist, konnte ich nicht nachvollziehen. Ich habe mich weitgehend an diese Version gehalten: norbert-glaab.de

So wie ich bin

2. Feb. 2009 · 2.126 mal gelesen | 2 Kommentare »

Gedanke des Tages:

Wenn man mich nehmen soll, so wie ich bin,
dann sollte ich auch so sein, wie ich bin.

Gedanken zur Zukunft

29. Jan. 2009 · 2.238 mal gelesen | Kommentar schreiben »

0901250004Heute ist mir mal wieder die Titelseite einer Zeitschrift ins Auge gesprungen:

„Die Zukunft kommt näher“

steht da in leuchtenden Neon-Buchstaben. Diese eindrückliche Warnung hat mich ins Grübeln gebracht.

Die Zukunft ist schon was Komisches: ein Problem ist ja, dass sich die Zukunft ständig ändert. Die Zukunft von gestern ist morgen schon Vergangenheit.

Die Zukunft kommt immer näher, ist aber trotzdem immer gleich weit entfernt. Ich bin gespannt auf die Zukunft, obwohl sie doch immer -eigentlich unerreichbar- vor mir liegt.

Auch wenn sie ziemlich vertrackt ist, diese Zukunft, schaue ich trotzdem lieber nach vorne auf die Zukunft, als ständig in der Vergangenheit zu leben. Früher war eben nicht alles besser.

Oder zumindest:

„Früher war alles besser – sogar die Zukunft“

Zitat des Tages: Glück

28. Jan. 2009 · 3.072 mal gelesen | 4 Kommentare »

isa051

Wir sind auf Erden, um das Glück zu suchen, nicht um es zu finden.
Sidonie-Gabrielle Colette
(28.1.1873 – 8.3.1954)

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