Archiv für "Videos"
Lethargie
9. Feb. 2009 · 362 mal gelesen | 2 Kommentare »
Manchmal gibt es Tage (oder ganze Wochenenden) wo ich einfach nicht aus meiner Lethargie aufwache. Wenn aber auch nichts besonderes passiert…
- ein überlegener 4:2 Auswärtssieg
- ein Finanzminister entsorgt in den Altgloscontainer
- ein paar seltsame Mails
Nichts los, Lethargie…
Höchste Zeit, dass mal wieder was passiert – wie in diesem Video…
Kehrwoche
7. Feb. 2009 · 396 mal gelesen | Kommentar schreiben »
Ich habe ja schon erwähnt: es ist schön, da wo ich wohne.
Man führt ein beschauliches Leben, da wo ich wohne. Außergewöhnliches passiert sehr selten, da wo ich wohne. Eigentlich müsste ich sagen: man gewöhnt sich sehr schnell an Außergewöhnliches… Für Fremde könnte so manches schon ein wenig seltsam erscheinen. Es gibt hier Leute, die in ihrem 4 Quadratmeter großen Hühnerstall ein Radio installieren, das mit voller Lautstärke irgendwelche Schlager-Sender durch die Nachbarschaft dröhnt. Wie gesagt: man gewöhnt sich sehr schnell an Außergewöhnliches, auch an den Hühner-Gacker-Sierra-Madre-Mix.
Man führt ein beschauliches Leben, da wo ich wohne. Außer am Samstag. Samstags ist alles anders.
Wie überall im Schwabenland wird der Samstag für sinnvolle Arbeiten genutzt. Die allgemeine allsamstägliche Autowaschpflicht ist zwar noch nicht eingeführt, aber es scheint so. So bald der Schnee geschmolzen ist, muss der Rasen gemäht werden. Wenn es im Lauf der Woche irgendwann geregnet hat, werden die Fenster geputzt. Wenn nicht, dann kann man auch schon mal prophilaktisch die Blumenbeete gießen – das gern auch bevor der Schnee geschmolzen ist.
Weit über das Schwabenland hinaus bekannt, aber nur hier in Vollendung praktiziert, ist die so genannte Kehrwoche, der Gipfel der samstäglichen Arbeitspflicht. Am Samstag wird der Hof gekehrt. “Des kehrt g’hört sich so!”
Drum hör ich jetzt auch pünktlich um 8:00 Uhr schnell mit diesem Artikel auf, damit ich nicht zu spät anfange zu Kehren. Als Homage an die schwäbische Kehrwoche hier noch ein Video. Mögen alle die das sehen, zur besten und ordentlichsten Kehrwoche aller Zeiten motiviert werden.
Das sind zwar keine Schwaben, die man da sieht, aber das ist ja noch mehr Motivation…
Ohne Worte
31. Jan. 2009 · 874 mal gelesen | Kommentar schreiben »
Das Video von den Männern in der Sauna ist zwar schon ein bisschen älter, aber immer wieder witzig:
Tanzen
25. Jan. 2009 · 2.932 mal gelesen | 2 Kommentare »
Ich weiß noch nicht einmal warum, aber irgendwie ist mir heute nach Tanzen zu Mute.
Wer das nicht nachvollziehen kann oder wer heute eher triste Stimmung hat, dem will ich dieses Video empfehlen.
Jede Wette, dass es dir hinterher besser geht…
Where the Hell is Matt? (2008) from Matthew Harding on Vimeo.
Ja ja ja
22. Jan. 2009 · 988 mal gelesen | Kommentar schreiben »
Der 44. ist im Amt.
Der 43. ist gegangen.
Man hat viel gesehen von der Begrüßung des Neuen, aber (fast) nichts von der Verabschiedung des Alten.
Wenn man sieht, wie seine Amtskollegen mit ihm umgegangen sind, fällt es leicht zu vermuten, dass George W. Bush nicht sehr überschwänglich verabschiedet wurde und dass ihn kaum einer wirklich vermissen wird. Außer vielleicht ein paar Comedians und Parodisten. Denen hat er immer genügend Futter geliefert.
Ich erinnere nur an:
- “They are West Texas girls just like me”
- “I believe, what I believe is right”
- “They missunderestimated me”
- “Not one doubt in my mind that we will fail”
und viele weitere mehr.
Der Neue, Barak Obama, hat bisher nur ein Zitat für die Ewigkeit geliefert. Diesen Satz hat er in den letzten Wochen sicher mehrere hundert Mal wiederholen müssen: “Yes we can”
Diese Floskel -bisher nur heiße Luft, ohne Substanz- haben die Berlitz Sprachschulen (bzw. deren Werbeagentur) zum besten Werbeslogan des Jahres (wenn nicht gar des Jahrzehnts) inspiriert.
(Gefunden bei Textguerilla)

Theologie-Studenten wissen es: unter dem englischen “yes” und dem französischen “oui” steht ganz unten das hebräische Wort “ken”, was auch “ja” heißt.
Ausgesprochen also “Yes we can”.
Bleibt die Hoffnung, dass Obamas “Yes we can” mehr ist, als nur dieses “Ja ja ja” – was sich ein wenig wie “bla bla bla” anhört.
Bleibt die Hoffnung, dass Obama am Ende seiner Amtszeit mehr hinterlässt als nur skurile Zitate.
Gute Ansätze sind ja schon erkennbar. Auch wenn es keine eigenen Ideen sind, sondern nur das Versprechen, dass er versucht, die Fehler seines Vorgängers auszubügeln.
Aber das ist ja schon schwer genug…
Schwäbisch ist schön
18. Jan. 2009 · 575 mal gelesen | Kommentar schreiben »
In der ganzen Republik dürfte inzwischen bekannt sein, dass wir alles können – außer Hochdeutsch.
Aber wissen die Menschen da draußen auch, wie schön unser Hochdeutsch-Ersatz ist? Weiß irgendjemand, wie schön die Schwäbische Sprache ist?
Ich meine jetzt nicht das leidlich bekannte, nachgeäffte “Schaffö, schaffö, Häuslö baue” oder ähnliche Verbrechen.
Ich rede von einer wunderschönen Sprache, wo minimal anders betonte Laute plötzlich etwas ganz anderes bedeuten können. Wo man Sätze wie ‘I gang no no do no.’ hören kann, bei denen jedes ‘o’ anders ausgesprochen wird. Und nur richtig betont wird klar, dass ‘Ich gehe dann noch da hin.’ gemeint ist.
Wie ich darauf komme?
Durch Zufall habe ich heute den Video-Beweis gefunden, dass der neu gewählte Alles-Könner und USA- und Ganze-Welt-Retter Barak Obama auch exzelent Schwäbisch spricht.
Ich habe es schon immer gewusst
16. Jan. 2009 · 843 mal gelesen | 2 Kommentare »
Ich habe es schon immer gewusst…
Warum und wie auch immer hat das Wallstreet-Journal letzte Woche eine Liste der Besten und schlechtesten Berufen (Best and worst jobs) aufgestellt.
Und …. *Trommelwirbel* … was steht auf Platz 1 ? *Noch immer Trommelwirbel*
“The Best and Worst Jobs
Of 200 Jobs studied, these came out on top:
The Best
1. Mathematician”
Auch wenn in der Studie sicher nicht gerade Mathe-Lehrer und schon gleich garnicht Mathe-Nachhilfe-Lehrer gemeint sind, fühle ich mich trotzdem angesprochen.
Manchmal hört man von einer Schülerin nach langem Kampf völlig unvermittelt: “Das Thema macht ja richtig Spaß!”. Und in solchen Momenten würde ich meinen Beruf auch auf Platz 1 setzen.
Zumindest weit, weit vor dem Platz 200 – dem Waldarbeiter.
Obwohl: ist ‘Lumberjack’ nicht doch auch ein Traumjob?
Mathe leicht gemacht
15. Jan. 2009 · 2.492 mal gelesen | 2 Kommentare »
Manchmal ist Mathe einfacher als man denkt.
Beispiel: das Distributivgesetz
Wie kann man 21 und 13 ohne elektronische Hilfsmittel multiplizieren?
Geht das auch mit 2 dreistelligen Zahlen, z.B. 321 x 123 ?
Das Video zeigt eine verblüffende Möglichkeit:
Es sieht seltsam aus und ist viel zu einfach. Mathe muss doch kompliziert sein.
Aber es ist kein fauler Zauber. Und es funktioniert nachweisbar immer.
Was passiert da:
Multipliziert wird 21 x 13. Die zeichnerische Lösung zerlegt die Faktoren in (20 + 1) und (10 + 3). Die Zahl der Schnittpunkte ergibt sich aus 20×10 = 200 (linke Kreuzung 2), 20 x 3 = 60 (obere Kreuzung 6), 1 x 10 = 10 (untere Kreuzung 1) und 1 x 3 = 3 (rechte Kreuzung 3).
Die Reihenfolge, wie die Kreuzungspunkte ausgezählt werden, dient wohl nur dazu, ein wenig Verwirrung zu stiften und das ganze verblüffender wirken zu lassen.
Allgemein gilt: (a + b)(c + d) = ac + ad + bc + bd
Mehr steckt nicht hinter diesem ‘Trick’.
Wer Probleme mit den Binomischen Formeln hat, für den könnte das Video hilfreich sein. Werd das mal in einer Stunde ausprobieren, ob es verständlich ist.
Guter Vorsatz für 2009
4. Jan. 2009 · 901 mal gelesen | 2 Kommentare »
Anscheinend kommt man am Anfang eines neuen Jahres doch nicht um “Gute Vorsätze” herum.
Auch ich habe mir einen guten Vorsatz ausgedacht, selbst wenn man bei ‘Mitten aus dem Leben‘ dieses schöne Zitat findet:
Ich habe Ziele, keine Vorsätze. Ziele sind verbindlich, Vorsätze sind “Sand zwischen den Fingern”. Sie zerrinnen, die stören beim Greifen.
Für 2009 nehme ich mir vor, öfter auch mal was zu versuchen, was völlig unmöglich erscheint:
‘Jo, wir schaffen das’
Mein Jahr 2008 (4. Teil)
31. Dez. 2008 · 1.110 mal gelesen | 5 Kommentare »
Nach den Buchstaben A-G, H-N und O-U folgt nun der dritte Teil meines Rückblicks: V-Z
Verabschiedungs-Geschenk, beeindruckendstes:
Schon im letzten Jahr wurde ich aus dem Mitarbeiterkreis in Althütte verabschiedet. Als Abschieds-Geschenk habe ich einen Gutschein für eine Ballonfahrt bekommen. Am 11. Oktober konnte ich die Fahrt endlich antreten.
Es war ein beeindruckendes Erlebnis, von dem ich sicher noch ausführlicher berichten werde. Deshalb hier nur kurz: es war einfach herrlich, an einem wunderschönen Herbsttag über die bunten Bäume zu schweben.

Wortschöpfung, passendste:
Das Spiel VfB Stuttgart – FC Bayern München am 13. Dezember hat das ‘Powerbook Blog‘ mit der hervorragend passenden Alliteration ‘Blödmann-Bayern‘ kommentiert. Treffender geht es kaum.
Wieder einmal haben die Bayern in Stuttgart Unfairness, um nicht zu sagen Unsportlichkeit, erster Kategorie demonstriert. Allen voran Luca Toni, der bei jedem(!) Zweikampf einen versteckten Tritt oder Ellbogen-Check austeilte. Ganz zu Schweigen von Massimo Oddo und seiner Kung-Fu-Einlage. Selten gab es eine klarere Rote Karte. Und selten gab es absurdere Hoeneß-Interviews. Aber lassen wir das.
Blödmann-Bayern…
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