Archiv für "Videos"
Müde
1. Apr. 2009 · 414 mal gelesen | Kommentar schreiben »
The life of Pumi – aktueller Zwischenstand:
- Die Erkältung ist nach einer Woche jetzt fast geschafft. Ich hab sie überlebt, obwohl weil ich keinen der unzähligen guten Ratschläge und Arzneiempfehlungen ernst genommen oder gar befolgt habe.
- Alle Lehrer meinen, dass es Pflicht sei, unmittelbar vor den Ferien noch eine Klassenarbeit zu schreiben. Wenn das Telefon klingelt, ist es auch für Amateur-Gedankenleser ein Leichtes zu erraten, dass es um die Frage gehen wird: “Können wir diese Woche vielleicht 2x Mathenachhilfe machen?”. So ein Tag hat also eindeutig zu wenig Stunden…
Fazit: Ich bin müde – so richtig müde:
Aber hey, der Frühling hat heute seinen ersten schüchternen Auftritt gehabt. Früher oder später werd ich nicht mehr heizen müssen. Früher oder später werd ich wieder Zeit für mein Fahrrad haben. Früher oder später heb ich wieder so richtig ab – wie in diesem Video:
PS: Das zweite Video hat die BBC im letzten Jahr pünktlich zum 1. April veröffentlicht. Mal schauen, wer in diesem Jahr den besten April-Fool-Scherz abliefert…
McMathe
29. Mrz. 2009 · 286 mal gelesen | Kommentar schreiben »
Die Nachricht des Wochenendes habe ich bei Pressetext.de gefunden.
Die Pommesbude mit dem großen M auf’m Dach möchte australischen Schülern Mathe-Nachhilfestunden erteilen. Die Online-Kurse, die sonst ca. 20 Euro kosten würden, sollen gratis angeboten werden. Die Schüler müssen nur immer wieder Werbeeinblendungen ertragen und bekommen beim Einloggen einen schönen Gruß vom Sponsor zu sehen.
So, und was sollen wir nun davon halten?
Zuerst habe ich nur den Kopf geschüttelt und mit dem Untergang der abendländischen Kultur gerechnet. Dann habe ich mir mich selbst vorgestellt, wie ich bei meinen eigenen Nachhilfestunden die eine oder andere Werbepause einbaue. Die Vorstellung fand ich auch recht absurd.
Aber ich denke, dass die Idee an sich garnicht zu verachten ist.
Warum soll man nicht Mathe mit etwas in Verbindung bringen, was für die Kids zweifellos positiv besetzt ist? Genau genommen macht mit dieser Aktion McDonalds Werbung für Mathe und nicht umgekehrt.
Warum sollte nicht ein solventer Sponsor den Schülern die Mathematik schmackhaft machen? Gut, das Wort ’schmackhaft’ ist im Zusammenhang mit diesem Werbepartner vielleicht nicht ganz geschickt gewählt…
Warum soll man solches Bildungs-Sponsoring nur auf Online-Nachhilfestunden beschränken? Warum sucht man sich nicht Sponsoren, die den alltäglichen öffentlichen Schulunterricht unterstützen? Es muss ja nicht unbedingt ein Klingelton-Vertreiber den Musikunterricht sponsoren oder o.b. den Biologieunterricht. “Die Religionsstunde wird präsentiert von Durex” wäre unpassend und die großen Bier-Abfüller als Unterstützer des Schulsports auch nicht ganz geeignet. Aber es ließen sich sicher auch passende Werbepartner finden.
Warum sollte die Werbung den Kindern in der Schule mehr schaden als die, die sie eh schon tagtäglich eingetrichtert bekommen? Mit Hilfe der Sponsoren könnte man vielleicht endlich den Schulen genügend Geld zur Verfügung stellen, damit vernünftig ausgebildete Pädagogen in Klassen mit vernünftiger Schülerzahl vernünftigen Unterricht machen können. Da wäre dann vielleicht sogar noch genügend Zeit, um den Schülern den vernünftigen Umgang mit den Medien und der Werbung beizubringen, was die meisten Eltern nicht mehr leisten können.
Warum dürfen Unternehmen im Sport Kinder- und Jugendmannschaften unterstützen, warum dürfen in sie Kinder- und Jugendzeitschriften werben, warum werden Kinder- und Jugendsendungen im Fernsehen von ihnen finanziert, aber in den Schulen soll Werbung verwerflich sein?
Ich denke, das ist zumindest nachdenkenswert.
Schon vor einiger Zeit hat übrigens auch Volker Pispers über das Thema nachgedacht – und ich muss sagen: “Er hat Recht!” – Seht selbst:
Teil 1: www.youtube.com/watch?v=2UmAadpN-Po
Teil 2: www.youtube.com/watch?v=VhszHx2K0Ok
Fußball-Entzugs-Prophylaxe
28. Mrz. 2009 · 262 mal gelesen | Kommentar schreiben »
Wegen der Länderspielpause ist heute kein Bundesliga-Spieltag.
Für alle, die aus diesem Grund Entzugserscheinungen befürchten, hier ein wenig Fußball-Content. Samstag, 15:30 Uhr, here we go…
Das war wenigstens noch souverän verwandelt im Gegensatz zu denen:
Jubel
24. Mrz. 2009 · 238 mal gelesen | Kommentar schreiben »
Ich gehöre zu den Menschen, denen Wetter -egal welcher Art- nichts ausmacht. Ich kann es nur schwer verstehen, warum man sich von ein bisschen schlechtem Wetter die Laune oder sogar den ganzen Tag verderben lassen soll.
Noch viel weniger versteh ich die Leute, die über das Wetter -egal welcher Art- schimpfen und meckern und damit nicht nur sich selbst, sondern auch noch den anderen die Laune oder sogar den ganzen Tag verderben.
Aber als ich grad eben aus dem Fenster geschaut und schon wieder Schnee gesehen habe…
NEIN! Ich meckere nicht !!!
Wie wäre es mit ein wenig Jubel – quasi als Stimmungs-Prophylaxe für gefühlte 250 Wetter-Meckerer im Lauf des heutigen Tages:
Don’t be afraid
22. Mrz. 2009 · 425 mal gelesen | Kommentar schreiben »
Bei Graubrot habe ich eine witzige Gute-Laune-Melodie gefunden:
(‘Furr’ von Blitzen Trapper)
Ich find das Lied an sich schon herrlich. Und die Textzeile: “Don’t be afraid of what you’ve learned” macht das Video perfekt passend für das Blog eines Nachhilfe-Lehrers unmittelbar vor den Prüfungen an den diversen Schulen.
“Don’t be afraid of what you’ve learned”
Wenn du dich schon fürchtest, dann lieber davor, was du nicht gelernt hast…
Widerlich
19. Mrz. 2009 · 341 mal gelesen | Kommentar schreiben »
Sorry Anne, aber ich muss noch einmal zurück nach Winnenden:
Bei NDR Zapp gibt es einen interessanten Beitrag [via Stefan Niggemeier]:
Es ist einfach widerlich, was mit den Betroffenen gemacht wird.
Die Küche des Krankenhauses Winnenden liegt unmittelbar neben dem Schulzentrum. Die Küchenmitarbeiter haben die Tragödie aus nächster Nähe miterlebt. Seit mehr als einer Woche führt ihr Weg zur Arbeit durch das Spalier der Kameras, vorbei an trauernden Bekannten und Verwandten. Täglich haben sie die Albertville-Realschule direkt im Blickfeld, täglich gehen sie durch den Park, wo ein Krankenhausmitarbeiter getötet wurde. Es wäre höchste Zeit, dass auch sie einmal an einem freien Wochenende zur Ruhe finden können, dass auch sie Gelegenheit finden können, das Geschehene und Gesehene zu verarbeiten, dass auch sie Zeit für Gespräche mit ihren Kindern haben, die z.T. selbst dort zur Schule gehen.
Ein freier Tag ist am kommenden Samstag aber nicht möglich. Da werden zu der zentralen Trauerfeier mehrere zehntausend Menschen in Winnenden erwartet. Unter ihnen selbstverständlich auch zahlreiche Politiker, die in diesem Jahr wiedergewählt werden wollen. In der Küche des Krankenhauses Winnenden wird jede helfende Hand gebraucht. Da gilt es, die wichtigen Gäste zu verköstigen, damit sie nicht nur mit einer Butterbrezel abgespeist werden müssen.
Wäre doch auch schlimm, wenn die geladenen hohen Gäste ihr Mitgefühl mit den Betroffenen hungrig zum Ausdruck bringen müssten.
Ta-daaa
18. Mrz. 2009 · 210 mal gelesen | Kommentar schreiben »
Es ist eine schwierige Gratwanderung, einerseits ein herausragendes ‘Jubiläum’ zu feiern, aber gleichzeitig nicht bei der Selbstbeweihräucherung stehen zu bleiben.
Heute morgen habe ich bemerkt, dass der Besucherzähler erstmals eine sechsstellige Zahl anzeigt.
Schnell ein kurzes Dankeschön an alle Leser, Suchmaschinen-Bots und Spam-Dreckschleudern, die meine Seite regelmäßig besuchen und den Zähler so vorwärts bewegen.
Und dann aber gleich – als sein nichts gewesen – vorwärts gedacht. Ich will mich von diesem Zwischenstand nicht aufhalten lassen und einfach weiter machen, wie der herrenlose Autoreifen in diesem Video.
Jeder weiß, was seine Aufgabe und wo sein Platz ist… Seht selbst:
St. Patrick’s Day
17. Mrz. 2009 · 494 mal gelesen | 3 Kommentare »
Am 17. März feiern die Iren ihren Nationalfeiertag, den St. Patrick’s Day.
Anlass genug für mich, auch mal wieder einen ‘irischen Tag’ einzulegen.
Wie schon beim letzten Mal habe ich wieder einen sehr schönen Segen gefunden:
Das heißt genau genommen hab ich ihn nicht gefunden, sondern die Lisa hat ihn mir vor ein paar Tagen geschickt und einen Volltreffer damit gelandet.
Ich bekomme bei dem Video jedes mal eine Gänsehaut und ‘Heimweh’…
Nicht, dass keine Wolke deinen Weg überschatte
Nicht, dass dein Leben künftig ein Beet voller Rosen sei
Nicht, dass du niemals bereuen müsstest
Nicht, dass du niemals Schmerzen empfinden solltest
Nein, das wünsche ich dir nicht.Mein Wunsch für dich lautet:
Dass du tapfer bist in Stunden der Prüfung
Wenn andere Kreuze auf deine Schultern legen
Wenn Berge zu erklimmen
Und Klüfte zu überwinden sind
Wenn die Hoffnung kaum mehr schimmertDass jede Gabe, die Gott dir schenkt, mit dir wachse
Und sie dir dazu diene
Denen Freude zu schenken, die dich mögenDass du immer einen Freund hast
Der es wert ist, so zu heißen
Dem du vertrauen kannst
Der dir hilft, wenn du traurig bist
Der mit dir gemeinsam den Stürmen des Alltags trotztUnd noch etwas wünsche ich dir:
Dass du in jeder Stunde der Freude und des Schmerzes
Die Nähe Gottes spürst
Das ist mein Wunsch für dich
Und für alle, die dich mögen.
Drei Dinge, die ich überhaupt nicht kann
16. Mrz. 2009 · 350 mal gelesen | 2 Kommentare »
Es gibt einen ganzen Haufen Dinge, die ich kann:
- Ich kann an einem Fahrrad (fast) alles reparieren
- Ich kann die Zahl Pi bis zur 13. Stelle auswendig aufsagen
- Ich kann einen Stuhl auf dem Kinn balancieren
- Ich kann mir die Hauptstädte von Honduras und Burkina Faso merken
Aber es gibt auch drei Dinge, die ich überhaupt nicht kann:
- Ich kann nicht auf einem Hüpfstock hüpfen
- Ich kann nicht Geige spielen
- Ich kann den Brechreiz nicht unterdrücken, wenn ich die Werbung für die Bild-Zeitung mit Philip Lahm und Johannes B. Kerner sehe.
Das Video von der hüpfenden Geigerin [via Nerdcore] soll aber hier nur ein positives Gegengewicht sein zu Sprüchen wie “Meine Meinung zu „Bild“ ist ne sehr positive, weil ich jeden Tag diese Zeitung lese.” (P. Lahm) oder “Also mir wäre ein bisschen mehr Bildung und ein bisschen weniger Meinung lieber!” (J.B. Kerner)
Im Zusammenhang mit der aktuellen “Berichterstattung” sind solche Aussagen einfach nur peinlich und widerlich.
Auf die Frage: “Wie tief kann man sinken?” findet man bei NDR Zapp andeutungsweise Erklärungen zu den Hintergründen der Werbekampagne.
Tell me why
13. Mrz. 2009 · 262 mal gelesen | Kommentar schreiben »
Ich finde immer noch keine Worte – aber Musik:
They can see no reasons – ’cause there are no reasons…



