Archiv für "Videos"
Wir lieben Lebensmittel
28. Jul. 2009 · 859 mal gelesen | Kommentar schreiben »
Soll keiner denken, Werbung sei immer wirklichkeitsfern. Manche überzeichnete Figur aus manchem Werbespot ist realer als man es sich vorstellen kann.
Jeder wird den Edeka-Werbespot kennen mit dem Kunden, der Schwierigkeiten hat, Zucchini und Gurke auseinander zu halten. Und jeder wird sich schon einmal gedacht haben: “So doof kann man doch garnicht sein.”
Themawechsel – gaaanz was anderes:
Gestern war eine Kundin im Laden, Typ “Notorische Nörglerin”. Sie findet immer etwas, was grad nicht da ist. Und irgendetwas passt ihr immer nicht. Mal sind die Bananen zu grün, mal sind sie zu gelb. Mal sind die Brötchen zu hell, mal zu dunkel.
Gestern stand sie mit einer Petersilienwurzel in der Hand da und hat mit entrüsteter Stimme gefragt:
“Haben sie eigentlich auch frischeren Rettich da? Der hier ist schon ganz weich!”
Manchmal bin ich selbst überrascht über meine Körperbeherrschung. Wer hätte in dem Moment nicht lauthals loslachen müssen? Ich konnte es mir tatsächlich verkneifen bis ins Kühllager…
Hinweis von einem Amateur
24. Jul. 2009 · 736 mal gelesen | Kommentar schreiben »
Hallo Señor Contador,
hier ein kleiner Hinweis von einem Amateur, der ihre Sportart ohne medizinische Hilfe und nur zum Spaß betreibt:
Man muss Bananen nicht so wie Sie essen.
Man kann auch vor dem Verzehr die praktische Verpackung entfernen und umweltgerecht entsorgen. Das Geschmackserlebnis Banane nimmt damit sogar noch deutlich zu.
Das Öffnen der Verpackung wird in diesem Video erklärt. Hier findet der Anfänger wertvolle Tipps und auch der geübte Bananen-Esser kann noch etwas dazu lernen.
[Video via René Tauchnitz]
Erhöhter Puls
23. Jul. 2009 · 743 mal gelesen | Kommentar schreiben »
Mir fehlt grad ein wenig die Zeit für www.pumi.net.
Im Moment steht arg viel gleichzeitig an: von dem JAM-Gottesdienst und der Sponsorenrallye habe ich ja schon geschrieben. Außerdem geht es in zwei Wochen mit einem Rudel 16-18-jähriger auf’s Camp nach Schweden.
Da ist grad einfach arg viel zu machen, vorzubereiten und zu üben. Da habe ich manchmal schon erhöhten Puls von all dem Zeug, was ich machen muss…
Oder wie es Emilíana Torrini sagen würde: “My heart is beating like a jungle drum…”
Wenigstens 2:12 min zur Erholung und Ablenkung.
PS: Ich habe immer noch Platz auf der Sponsorenliste. Also wer etwas Gutes tun will…
Transportschaden
18. Jul. 2009 · 688 mal gelesen | Kommentar schreiben »
Mai 2007 – eine spontane Idee führte Frank und mich auf einen Kurztrip mit dem Billigflieger nach Nizza. Die Fahrräder durften mitfliegen, obwohl ihre Plätze im Gepäckraum mehr kosteten als unsere Sitzplätze.
Alles klappte ganz ordentlich – bis zur Gepäckausgabe nach dem Rückflug…
Beim Hinflug bekamen wir unsere Räder wie geplant an einem Schalter für Sperrgut ausgehändigt. Beim Rückflug kam ein Spaßvogel beim Flughafenpersonal auf die Idee, die Räder zu den Koffern auf das Gepäckband zu legen. Wir warteten in der Zwischenzeit an der Sperrgutausgabe. Dort sagte man uns irgendwann, dass die Räder nicht hier seien. Als wir dann am Gepäckband ankamen, waren dort keine Koffer und keine Räder zu sehen.
Mein Fahrrad hatte sich auf dem Band an der Öffnung quergestellt und blockierte alle nachfolgenden Gepäckstücke der anderen Reisenden. Ein veritabler Kofferhaufen hatte sich mit meinem Rad verkeilt. Das störte aber anscheinend niemanden vom Personal – das Band lief ungehindert weiter. Nur eben nicht die Gepäckstücke.
Hier hatte nun eine resolute ältere Mitreisende ihren Auftritt: sie erkannte ihr Gepäck durch den Durchgang hinter meinem Fahrrad stecken und wollte es eigenmächtig befreien. Noch bevor ich die Situation erkannt hatte und rettend einschreiten konnte, zog und zerrte sie so lange einfach an irgendwelchen Teilen meines Rades, bis sich der Stau löste.
Ergebnis: die Frau konnte ihr Gepäck unversehrt an sich nehmen. Mein Rad dagegen hatte einige Kratzer zu verzeichnen.
Diese Geschichte ist mir gestern wieder eingefallen, als ich bei der Griminalbullizei die Geschichte von Dave Caroll und seiner Gitarre gelesen habe. Die 3500 $ teure Gitarre wurde beim Flug zerstört. Anders als bei mir war die Schuldfrage leicht zu klären. Trotzdem weigerte sich United Airlines, den Schden zu ersetzen.
Nach der Reaktion von Dave Caroll haben sich die Verantwortlichen bei United Airlines wohl gewünscht, sie hätten den Schaden unbürokratisch ersetzt. Der jetzt erlittene Imageschaden ist sicher unvergleichlich größer.
Dave Caroll hat einen Song über seine Geschichte geschrieben und das Video veröffentlicht. In wenigen Tagen wurde es schon mehr als 3 Millionen mal angeschaut, schaffte es in die Nachrichten bei CNN und ist auf dem besten Weg zum Internet-Hit:
Auch wenn man Country-Musik nicht mag, hat der Song doch ein gewisses Ohrwurm-Potential. Und zumindest die Message bleibt hängen: “United breaks Guitars”
Hätte ich trotz viel geringerem Schaden vielleicht damals auch singen sollen?
I just love to see people smile
11. Jul. 2009 · 508 mal gelesen | Kommentar schreiben »
Bei “mal schräg und mal schön” bin ich auf ein Video gestoßen.
Ich glaube, ich könnte über diesen Film ganze Philosophiebücher voll schreiben.
Aber zu manchen Filmen sagt man am besten ganz einfach – überhaupt nichts.
(Validation von Kurt Kuenne)
Schönes Wochenende!
Wenn ich mal ganz viel Zeit habe
8. Jul. 2009 · 461 mal gelesen | Kommentar schreiben »
Wenn ich mal irgendwann ganz viel Zeit habe, dann drehe ich meinen eigenen Film.
Einen Film in Stop-Motion, also zusammengesetzt nur aus Einzelbildern. Weil ich nicht so arg gut zeichnen kann und im Kneten auch höchstens rudimentär begabt bin, werde ich nur mit ganz einfachen Gegenständen arbeiten.
Hm, Streichhölzer und Streichholzschachteln wären z.B. eine gute Idee…
LAÏKA (short version) from Guillaume Blanchet on Vimeo.
Schade – wenn man keine Zeit hat, sind die besten Ideen schon verwirklicht, bevor man sich selbst dran macht… Aber so gut hätte ich das auch nicht hin bekommen.
[via Schmunzelpause, Feingut]
Die wirklich großen Probleme
7. Jul. 2009 · 475 mal gelesen | 1 Kommentar »
Es ist schon erstaunlich, wie die ganze Welt die Augen vor den wirklich großen Problemen unserer Gesellschaft verschließt.
Eine weltweite Banken- und Wirtschaftskrise oder eine sich global verbreitende Schweinegrippe werden vorgeschoben, damit das Volk von den wirklich wichtigen Problemen abgelenkt ist. Alibi-Probleme wie die Zensur des Internets oder der Tod des King of Pop sollen vertuschen, welches die wirklich entscheidenden Fragestellungen unserer Zeit sind:
Das sind die Fragen, die die Welt wirklich bewegen. Oder zumindest den “Adler” in Leimerstetten…
Anschaubefehl!
(Endlich neue Folgen von “Die Welt auf schwäbisch” auf youtube. Einbetten leider nicht möglich.)
Manche Tage
30. Jun. 2009 · 1.034 mal gelesen | Kommentar schreiben »
Manche Tage sind die Tinte nicht wert, mit der man sie aus dem Kalender streichen will.
Für manche Tage findet man einfach keine Worte.
Manche Tage sind es auch nicht wert, Worte für sie zu suchen.
Wenn es an ganz genau so einem Tag trotzdem für ein Lächeln und einen wippenden Fuß reicht, dann ist das auf jeden Fall eine Erwähnung wert.
Danke Razorlight !
Danke für ‘Hostage of love’:
Zum Geburtstag
28. Jun. 2009 · 739 mal gelesen | 1 Kommentar »
An allerlei Jahrestagen, verschiedenen Jubiläen, jedes Jahr an Silvester und vor allem wenn ich an einem Sonntag Geburtstag und sonst nichts zu tun habe, mache ich mir Gedanken über das Leben.
Mein Leben kommt mir schon ewig lang vor. Wie weit weg ist die Kindergartenzeit? Wie viel ist seither passiert. Auch wenn ich mich an vieles noch erinnere als sei es erst gestern gewesen, ist es doch scheinbar eine Ewigkeit her.
39 Jahre sind sehr viel Zeit.
Und dann sehe ich ein Video wie dieses: “650 Million Years in 1:20 Min.”
Und plötzlich werden meine 39 Jahre zu einem winzig kleinen Tropfen in einem Ozean.
“Ein Mensch ist in seinem Leben wie Gras,
er blüht wie eine Blume auf dem Felde;
wenn der Wind darüber geht, so ist sie nimmer da,
und ihre Stätte kennet sie nicht mehr.
Die Gnade aber des HERRN währt von Ewigkeit zu Ewigkeit”
(Psalm 103, 15-17)
Ich hoffe trotzdem, dass ich mit meinem Leben etwas bewegen kann. Vielleicht nicht ganz so viel wie Indien (0:28 – 0:35), aber doch zumindest ein bisschen etwas…
So sind sie eben
26. Jun. 2009 · 1.170 mal gelesen | 1 Kommentar »
Manches Video ist so gut, da getraut man sich garnicht, noch einleitende Worte zu verlieren.
Lehnt euch einfach zurück und schaut euch diesen genialen dänischen Kurzfilm an über den kleinen Mathias und seine Versuche, die Mädchen zu verstehen.
[Gefunden auf atomtigerblog]



