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	<title>Pumi - Blog &#187; Bibel</title>
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	<description>Aktuelles aus dem Leben von Pumi</description>
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		<title>Heute also&#8230;</title>
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		<pubDate>Sat, 21 May 2011 07:12:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pumi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bibel]]></category>
		<category><![CDATA[Glaube]]></category>
		<category><![CDATA[Matthäus 24;36]]></category>
		<category><![CDATA[Weltuntergang]]></category>

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		<description><![CDATA[Oh Mist! Heute also schon&#8230;?! Und ich hatte noch so viel vor. Abgesehen davon, habe ich in m&#252;hsamer Arbeit Brennholz f&#252;r die n&#228;chsten zwei Winter gemacht. Naja, dann hoffe ich eben, dass es vielleicht doch nicht heute geschieht. Ich finde es auch ein bisschen seltsam, dass die Leute von wecanknow.com das Datum wissen. In meiner [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.pumi.net/Blog/wp-content/uploads/2011/05/Return.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1020" title="Return" src="http://www.pumi.net/Blog/wp-content/uploads/2011/05/Return-300x168.jpg" alt="Return of Christ" width="300" height="168" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Oh Mist! Heute also schon&#8230;?!</p>
<p style="text-align: left;">Und ich hatte noch <a href="http://www.pumi.net/947/absagen-sind-angesagt/">so viel</a> vor. Abgesehen davon, habe ich in m&#252;hsamer Arbeit Brennholz f&#252;r die n&#228;chsten zwei Winter gemacht.</p>
<p style="text-align: left;">Naja, dann hoffe ich eben, dass es vielleicht doch nicht heute geschieht. Ich finde es auch ein bisschen seltsam, dass die Leute von wecanknow.com das Datum wissen. In meiner Bibel steht doch:</p>
<blockquote><p>Von dem Tage aber und <strong>von der Stunde wei&#223; niemand</strong>, auch die Engel im Himmel nicht, auch der Sohn nicht, sondern allein der Vater.<br />
[...]<br />
Darum wachet; denn ihr wisst nicht, an welchem Tag euer Herr kommt.<br />
<em>(Matth&#228;us 24, 36+42)</em></p></blockquote>
<p style="text-align: left;">Das wiederum beruhigt mich ein bisschen&#8230;</p>
<p style="text-align: left;">&nbsp;</p>
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		<title>Nix wie weg &#8211; Meine Gedanken</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Jul 2009 19:33:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pumi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bibel]]></category>
		<category><![CDATA[Glaube]]></category>
		<category><![CDATA[1.Mose 22;1-18]]></category>
		<category><![CDATA[evangelisches Jugendwerk Backnang]]></category>
		<category><![CDATA[JAM]]></category>
		<category><![CDATA[Predigt]]></category>
		<category><![CDATA[Weg]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe ja schon erz&#228;hlt, dass ich heute beim JAM in Oppenweiler dran war zu predigen. F&#252;r alle die es interessiert, hier der komplette Text der Predigt. Mehr als sonst w&#252;rde ich mich nat&#252;rlich hier &#252;ber euer Feedback, eure Meinung und eure Gedanken freuen. Wir sind auf dem Weg Die Ferienzeit steht kurz vor der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe ja schon erz&#228;hlt, dass ich heute beim <a href="http://www.pumi.net/876/nix-wie-weg/">JAM in Oppenweiler</a> dran war zu predigen. F&#252;r alle die es interessiert, hier der komplette Text der Predigt. Mehr als sonst w&#252;rde ich mich nat&#252;rlich hier &#252;ber euer Feedback, eure Meinung und eure Gedanken freuen.</p>
<p><a href="http://www.pumi.net/Blog/wp-content/uploads/2009/07/Weg-steil.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-885" title="Berner Alpen" src="http://www.pumi.net/Blog/wp-content/uploads/2009/07/Weg-steil.jpg" alt="Berner Alpen" width="427" height="320" /></a></p>
<p><span id="more-884"></span></p>
<h3>Wir sind auf dem Weg</h3>
<p>Die Ferienzeit steht kurz vor der T&#252;r. Alle Sch&#252;ler haben nur eines im Kopf: »Nix wie weg!« (Ich kenne &#252;brigens auch mindestens einen Lehrer, der genauso denkt&#8230;). Die Ferien fangen an, man macht sich auf den Weg.<br />
In dem Anspiel vorher haben sich einige Leute auf den Weg gemacht: mit dem Fahrrad, zum Surfen, zum Tauchen oder einfach blo&#223; weg. Fragt sich nur, wie komme ich da hin? Welchen Weg muss ich da nehmen?</p>
<p>Wege gibt es ganz verschiedene: f&#252;r viele f&#252;hrt der Weg in den Urlaub erst mal auf die Autobahn. Da geht es meistens geradeaus, ohne Ampeln, Kreuzungen, Zebrastreifen direkt auf das Ziel zu. Andere &#8211; ich selber auch &#8211; m&#246;gen lieber verschn&#246;rkelte, kurvige, schmale Str&#228;&#223;chen durch die Berge. Wege, die bestimmt anstrengender sind und oft auch holpriger, unebener. Aber das sind die Wege, auf denen man etwas sehen und erleben kann.</p>
<p>Wenn ich erz&#228;hlen will, was mir heute auf meiner Tour bei der Sponsorenrallye besonders gefallen hat, werde ich das langweilige St&#252;ck auf der neuen, noch gesperrten B14 sicher nicht erw&#228;hnen, wo es zwar einfach und schnell vorw&#228;rts ging, wo ich aber nur stupide Kilometer runtergerissen habe. Ich werd eher von dem wenig befahrenen Str&#228;&#223;chen erz&#228;hlen, wo es an einem B&#228;chlein entlang durch den Wald ging. Klar, da ging es anstrengend bergauf, aber immer dann wenn man langsamer unterwegs ist, sieht man mehr. Und dort war es einfach nur sch&#246;n.</p>
<p>Manche Wege gehen ganz einfach eben schnurstracks geradeaus, andere Wege f&#252;hren steil und zickzack bergauf.</p>
<p>Ich bin ganz gern mit dem Fahrrad in den Bergen. Da bin ich mal unten vor dem Grimselpass gestanden und hab mich erinnert an ein Interview mit einem Radprofi. Der hat sich gefragt: »Wer hat denn die Stra&#223;e an die Wand genagelt?«</p>
<p>Manche Wege sind so einfach, dass man sie in stockdunkler Nacht problemlos gehen k&#246;nnte. Andere Wege sind so steinig, dass man auch bei Tag auf jeden Schritt einzeln acht geben muss.</p>
<p>Manche Wege die auf der Landkarte noch recht einfach ausgesehen haben, f&#252;hren ganz unerwartet fast senkrecht eine Felswand hoch. Manche Wege verschwinden auch pl&#246;tzlich in einem Ger&#246;llfeld.</p>
<p>Wahrscheinlich sage ich niemandem von euch etwas neues, wenn ich sage, dass das im Leben genau so ist: Wir sind auf einem Weg. Unser Leben ist ein Weg.<br />
Manchmal geht es problemlos wie von selbst vorw&#228;rts. Du musst dich nicht arg anstrengen, es l&#228;uft fast wie von selbst. Du kommst genau so vorw&#228;rts, wie du es geplant und dir vorgestellt hast.</p>
<p>Und manchmal wird es auch steinig, holprig, steil und schwer. Irgendwie l&#228;uft es schief &#8211; oder es l&#228;uft garnicht mehr. Du planst und nimmst dir etwas vor und kommst aber ganz wo anders raus. Du kannst dich anstrengen, abstrampeln und bem&#252;hen so arg du willst, irgendwie kommst du nicht vorw&#228;rts.<br />
Solche Situationen kennt sicher jeder von euch. Da muss ich wohl kein Beispiel suchen. Ich m&#246;chte lieber von einem Mann erz&#228;hlen, der auch unterwegs war&#8230;</p>
<p>&#220;brigens &#8211; ist euch einmal aufgefallen, wie sch&#246;n das in der deutschen Sprache ist: man ist unterwegs, wenn man auf den Weg ist. Was jetzt: drunter oder drauf? Ist es das gleiche, ob man unterwegs ist oder auf dem Weg?<br />
Warum sagt man unterwegs? Unter dem Weg ist man doch eher selten &#8211; au&#223;er wenn man mit der U-Bahn unterwegs ist.</p>
<p>Was ist der Unterschied zwischen unterwegs und auf dem Weg?<br />
Wenn man »unterwegs« ist, ist man irgendwo. Man ist ziellos unterwegs. Man kann unter vielen Wegen ausw&#228;hlen. »Auf dem Weg« ist man, wenn man ein Ziel hat, das man erreichen will, wenn man auf einem Weg ist.</p>
<p>Aber zur&#252;ck zu dem Mann, der auch unterwegs war: Abraham war wirklich unterwegs. Als Nomade wei&#223; man was es hei&#223;t unterwegs zu sein &#8211; heute hier morgen dort, immer ohne Ziel, trotzdem immer unterwegs.</p>
<p>Bis irgendwann dieser Abraham von Gott auf den Weg gebracht wird. Auf einen ganz bestimmten Weg. Jetzt ist Abraham nicht mehr ziellos unterwegs, jetzt ist er auf dem Weg.</p>
<p>Gott macht das nicht wie ein Diktator oder Marionetten­spieler oder wie die Stimme im Navigationsger&#228;t: »In 100m &#8211; links &#8211; abbiegen!« Gott befiehlt nicht, Gott verhei&#223;t. Gott verspricht &#8211; mehr noch: Gott schw&#228;rmt Abraham was von seiner Zukunft vor, von einem verhei&#223;enen Land, von einem Sohn, von seinen vielen Nachkommen.</p>
<p>Ich erz&#228;hle sicher keine Neuigkeit, wenn ich sage, dass das irgendwie garnicht der Weg ist, den Abraham selbst f&#252;r sich und seine Frau geplant hat. Ihr kennt die Geschichte. Wer erwartet denn, im hohen Alter noch Kinder zu bekommen?</p>
<h3>Gott zeigt uns einen Weg</h3>
<p>Welchen Weg hast denn du f&#252;r dich geplant? Wohin soll dein Weg gehen? Klar, jetzt erst mal weg &#8211; zum Radfahren, zum Bergsteigen, zum Tauchen, zum Kanu fahren, zum Zelten, aufs Jungscharlager, zum Camp &#8211; Hauptsache erst mal weg. Und dann? Wenn du irgendwann nicht mehr weg, sondern wieder da bist? Wohin geht dein Weg? Bist du dann unterwegs oder auf einem Weg?</p>
<p>Hast du schon gemerkt, dass Gott einen Weg f&#252;r dich hat? Ganz sicher nicht den gleichen, den er f&#252;r Abraham gehabt hat, aber sicher auch einen guten.</p>
<p>Woran merkst du denn, welches der richtige Weg ist?</p>
<p>Ich habe ja vorher schon gesagt, dass das bei Gott nicht wie beim Navigationsger&#228;t abl&#228;uft: »In 100m &#8211; links &#8211; abbiegen!«. Wir sind auf einem Weg. Aber ganz anders als eine Lokomotive auf dem Weg ist. Die Lokomotive hat keine Wahl: sie kann halt immer den Schienen nach fahren &#8211; immer geradeaus. Selbst wenn Weichen kommen, f&#228;hrt die Lokomotive immer in die Richtung, die f&#252;r sie eingestellt ist. So ist das bei uns nicht. Wir sind unterwegs und k&#246;nnen &#8211; beziehungsweise eigentlich: wir m&#252;ssen immer wieder den richtigen Weg suchen und finden.</p>
<p>Woran merkst du denn, welches der richtige Weg ist? Wie findest du den richtigen Weg?</p>
<p>Ich hab ja schon erz&#228;hlt, dass ich &#246;fter in den Bergen bin zum Radfahren. Einmal hab ich mein Rad wieder ins Auto gepackt und bin in die Schweiz Richtung St. Gotthard gefahren. Dort gab bzw. gibt es eine Problemstelle: Z&#252;rich. Man kommt auf der Autobahn nach Z&#252;rich. Die Stadt kann man aber nicht umfahren, sondern man muss mitten durch die Stadt bevor man auf der anderen Seite weiter z.B. zum St. Gotthard kommt.</p>
<p>Ich bin da schon &#246;fter gefahren, aber dieses Mal ging irgendwas schief &#8211; ich hab mich irgendwie irgendwo verfahren. Ziellos bin ich durch Z&#252;rich geirrt &#8211; ich war zwar noch unterwegs, aber nicht mehr auf dem Weg.</p>
<p>Nat&#252;rlich hab ich genau das gemacht, was alle M&#228;nner in der Situation machen: ich hab <strong>nicht</strong> nach dem Weg gefragt. M&#228;nner fragen <strong>nie</strong> nach dem Weg. Ich bin trotzdem sehr gut vorw&#228;rts gekommen. Hm, ja, zwar vorw&#228;rts, aber nicht voran. Ich war ewig lang unterwegs, aber eben immer noch in Z&#252;rich.</p>
<p>Dabei w&#228;re es ganz einfach gewesen: ich h&#228;tte nur nach dem Weg fragen m&#252;ssen. Gut, &#228;h, vielleichcht h&#228;tte ichch die Antwort in einer chomischen Sprachche bechommen. Vielleicht w&#228;re es schwer verst&#228;ndlich gewesen. Ganz sicher w&#228;re es besser gewesen, als planlos umher zu irren.</p>
<p>Zur&#252;ck zu der Frage: Woran merkst du denn, welches der richtige Weg ist?<br />
Nach der Z&#252;rich-Odyssee gibt es da f&#252;r mich nur eine Antwort: Frag doch einfach nach dem Weg! Es kann sein, dass du die Antwort nicht gleich verstehst. Auf jeden Fall ist das aber besser, als ziellos unterwegs zu sein. Mach einfach mal den Versuch: frag nach bei Gott! Frag ihn nach seinem Weg, nach dem Weg, den er f&#252;r dich und dein Leben hat. Und wenn du die Antwort nicht gleich verstehst, dann frag einfach nochmal. Ehrlich: Gott darfst du richtig auf die Nerven gehen &#8211; der steht da dr&#252;ber!</p>
<p>Nur mach dich drauf gefasst, dass es ein seltsamer Weg ist, den du gezeigt bekommst.</p>
<h3>Gott hat seltsame Wege</h3>
<p>Nochmal zur&#252;ck zu Abraham. Er hat sich auf den Weg gemacht, von dem ihm Gott vorgeschw&#228;rmt hat. Viele Jahre sp&#228;ter &#8211; er hat tats&#228;chlich den Sohn, den Gott ihm versprochen hat. Und er ist weiter auf dem Weg, den Gott ihm zeigt. Aber Gott hat sehr seltsame Wege. Ich lese einen Abschnitt aus 1.Mose 22,1-18:</p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>1 Einige Zeit danach geschah es: Gott stellte Abraham auf die Probe. »Abraham!« rief er. »Ja?« erwiderte Abraham.<br />
2 »Nimm deinen Sohn«, sagte Gott, »deinen einzigen, der dir ans Herz gewachsen ist, den Isaak! Geh mit ihm ins Land Morija auf einen Berg, den ich dir nennen werde, und opfere ihn mir dort als Brandopfer.«<br />
3 Am n&#228;chsten Morgen stand Abraham fr&#252;h auf. Er spaltete Holz f&#252;r das Opferfeuer, belud seinen Esel und machte sich mit seinem Sohn auf den Weg zu dem Ort, von dem Gott gesprochen hatte. Auch zwei Knechte nahm er mit.<br />
4 Am dritten Tag erblickte er den Berg in der Ferne.<br />
5 Da sagte er zu den Knechten: »Bleibt hier mit dem Esel! Ich gehe mit dem Jungen dort hinauf, um mich vor Gott niederzuwerfen; dann kommen wir wieder zur&#252;ck.«<br />
6 Abraham packte seinem Sohn die Holzscheite auf den R&#252;cken; er selbst nahm das Becken mit gl&#252;henden Kohlen und das Messer. So gingen die beiden miteinander.<br />
7 Nach einer Weile sagte Isaak: »Vater!« &#8211; »Ja, mein Sohn?« &#8211; »Feuer und Holz haben wir, aber wo ist das Lamm f&#252;r das Opfer?«<br />
8 »Gott wird schon f&#252;r ein Opferlamm sorgen!« So gingen die beiden miteinander.<br />
9 Sie kamen zu dem Ort, von dem Gott zu Abraham gesprochen hatte. Auf dem Berg baute Abraham einen Altar und schichtete die Holzscheite auf. Er fesselte Isaak und legte ihn auf den Altar, oben auf den Holzsto&#223;.<br />
10 Schon fasste er nach dem Messer, um seinen Sohn zu schlachten,<br />
11 da rief der Engel des HERRN vom Himmel her: »Abraham! Abraham!« &#8211; »Ja?« erwiderte er,<br />
12 und der Engel rief: »Halt ein! Tu dem Jungen nichts zuleide! Jetzt wei&#223; ich, dass du Gott gehorchst. Du warst bereit, mir sogar deinen einzigen Sohn zu opfern.«<br />
13 Als Abraham aufblickte, sah er einen einzelnen Schafbock, der sich mit seinen H&#246;rnern im Gestr&#252;pp verfangen hatte. Er ging hin&#252;ber, nahm das Tier und opferte es anstelle seines Sohnes auf dem Altar.</em></p>
<p>Gott hat sehr seltsame Wege.</p>
<p>Was hat Abraham wohl in dem Moment gedacht, als er den Auftrag bekommen hat? Hat er wohl gedacht: »Och, Gott wird das schon regeln. Ich muss den Isaak doch nicht wirklich opfern.«</p>
<p>Ich denke eher, dass der Abraham wirklich damit gerechnet hat, dass er seinen Sohn opfern soll. Zu der Zeit waren bei den anderen G&#246;ttern solche Opfer ganz normal. Da wurden jede Menge Erstgeborene get&#246;tet und geopfert. Und Abraham hat sich wohl gedacht: »Bei meinem Gott ist das eben ganz genau so. Das ist halt sein Weg.«</p>
<p>Aber die Wege Gottes sind selten genau so, wie wir es erwarten. Und so geht die Geschichte anders aus, als der Abraham es erwartet. Abraham wird auf die Probe gestellt. Wenn die Probe darin besteht, ob er macht, was Gott von ihm verlangt, dann hat der die Probe bestanden. Wenn die Probe darin besteht, ob er es Gott wirklich zutraut, so grausame Opfer zu verlangen, dann ist er durchgefallen.</p>
<p>Gott hat seltsame Wege. Aber Gott ist kein grausamer Gott, der solche Opfer fordert.</p>
<p>Gott hat seltsame Wege. Oft kommt mir ein Weg unterwegs mehr als seltsam vor. Erst hinterher merke ich, wie der Weg gelaufen ist.</p>
<p>Wenn man durch ein Autobahnkreuz f&#228;hrt: rechts raus, erst geradeaus und dann doch rechts durch einen langen Schn&#246;rkel, nicht rechts bleiben, sondern wieder links in die Autobahn einf&#228;deln&#8230; So lange man da f&#228;hrt, verliert man leicht den &#220;berblick, wo man grad ist und wo es hin gehen soll. Wenn man aber hinterher auf der Karte genau schaut, merkt man dass das zwar sehr verschn&#246;rkelt und verwirrend, aber eben genial genau der richtige Weg war.<br />
Gott hat manchmal auch seltsame Wege. Aber ich w&#252;nsche euch allen, dass ihr &#8211; auch wenn es erst hinterher ist &#8211; immer wieder merkt: »Das war genau der richtige Weg.«</p>
<p>Jetzt hatten wir zwei Punkte: »Gott zeigt uns einen Weg« und »Gott hat seltsame Wege«. Ich m&#246;chte aber noch einen n&#228;chsten und letzten Schritt weiter gehen:</p>
<h3>Gott ist der Weg</h3>
<p>Mal angenommen, Gott zeigt dir einen Weg und du entschlie&#223;t dich, auf diesem Weg zu gehen. L&#228;uft dann automatisch immer alles gut? Hast du dann automatisch immer die g&#246;ttliche Rundumversicherung? Ich w&#252;rde eher sagen: »Nein.«</p>
<p>Ganz sicher wird es immer Stellen auf deinem Weg geben, die dir nicht gefallen. Und es wird wahrscheinlich auch passieren, dass du hin f&#228;llst, dass es dich richtig auf die Schnauze haut.</p>
<p>Du hast mehr gelernt als jemals vorher, und bekommst trotzdem eine miese Note. Dein Freund erkl&#228;rt dir, dass er eigentlich nicht mehr wei&#223;, warum er noch mit dir zusammen ist. Dein Chef sagt dir, dass du dir besser eine andere Stelle suchst. Ein Freund auf den du vertraut hast, l&#228;sst dich mit deinen Problemen einfach sitzen.</p>
<p>Egal wie jung oder alt ihr seid, jeder wird sich an so was erinnern oder es sich zumindest vorstellen k&#246;nnen.</p>
<p>In solchen Situationen ist es nahe liegend, zu denken: »Gott ist weg!« Ist ja auch nachvollziehbar: mich haut es hier auf die Schnauze, und von Gott ist nirgends irgendwo irgendwas zu sehen. Gott ist weg!</p>
<p>Aber ich kann euch ganz sicher versprechen: das stimmt nicht! Wenn dein Weg schwer ist oder einsam oder steinig und steil, wenn dein Weg eine Sackgasse ist oder ein Labyrinth, wenn du auf deinem Weg stolperst oder hin f&#228;llst, dann sagt Gott eben nicht: »Ich bin dann mal weg«, sondern genau im Gegenteil &#8211; er sagt: »Ich bin der Weg«.</p>
<p>Stell dir das mal vor: wenn du stolperst, hin knallst und es dich flach hin streckt, wenn du denkst: »jetzt bin ich ganz unten«, dann ist Gott nicht weg, sondern dann ist Gott der Weg. Der Weg, dort wo du gelandet bist. Du kannst gar nicht tiefer fallen als dort hin, wo Gott sowieso schon ist.</p>
<p>Ich w&#252;nsche dir nicht, dass du stolperst oder hinf&#228;llst. Aber ich w&#252;nsche dir, wenn du stolperst oder hinf&#228;llst, dass du dann sp&#252;rst &#8211; Gott ist schon da. Gott ist bei dir.</p>
<p>Amen.</p>
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		<title>Ausgepowert</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Jul 2009 16:45:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pumi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bibel]]></category>
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		<category><![CDATA[ausgepowert]]></category>
		<category><![CDATA[Burn-Out]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Lukas 10;38-42]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus aktuellem Anlass heute mal eine kleine Abendandacht: Es ist noch garnicht so lang her, da habe ich eine E-Mail bekommen, die ungef&#228;hr so geklungen hat: &#8220;Manchmal macht man so viel Jugendarbeit, dass man sich irgendwann echt ausgepowert f&#252;hlt. Manchmal hat man das Gef&#252;hl nur zu geben und hat gar keinen Input mehr&#8230; Manchmal vergisst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus aktuellem Anlass heute mal eine kleine Abendandacht:</p>
<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } -->Es ist noch garnicht so lang her, da habe ich eine E-Mail bekommen, die ungef&#228;hr so geklungen hat:</p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>&#8220;Manchmal macht man so viel Jugendarbeit, dass man sich irgendwann echt ausgepowert f&#252;hlt. Manchmal hat man das Gef&#252;hl nur zu geben und hat gar keinen Input mehr&#8230;<br />
Manchmal vergisst man warum bzw. f&#252;r wen man das alles eigentlich macht. Der eigene geistliche Input bleibt oft auf der Strecke.&#8221;</em></p>
<p>Ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendjemand, der Jugendarbeit in einer Gemeinde, im Bezirk, bei Projekten oder auf Freizeiten macht, diese Frage nicht kennt:<br />
<em>&#8220;Warum mache ich das eigentlich?&#8221; </em></p>
<p>Jeder stellt sich die Frage fr&#252;her oder sp&#228;ter selbst:<br />
<em>&#8220;Warum schmei&#223;e ich nicht einfach alles hin und h&#246;re auf?&#8221;</em></p>
<p>Meistens reicht ein kleiner Ansto&#223;, ein kleiner Tropfen, der das Fass zum &#220;berlaufen bringt. Irgendetwas l&#228;uft nicht so wie gedacht. Man wird f&#252;r etwas kritisiert, obwohl man sein Bestes gegeben hat. Die Arbeit ist ungleich verteilt. Man reibt sich an der Arbeit auf. Man ist &#252;berlastet. Man ist ausgepowert.</p>
<p>Grade jetzt ist eine beliebte Zeit f&#252;r dieses Gef&#252;hl. Jetzt ist am meisten zu tun: Freizeiten, Camps, Zeltlager m&#252;ssen vorbereitet werden. Alles m&#246;gliche muss abgearbeitet und erledigt werden. Je mehr man tut, desto mehr kann nat&#252;rlich auch schief gehen. Und schon sitzt man in der Frustrationsfalle. Schon kommen die Fragen auf. Schon ist man am Boden.</p>
<p><em>&#8220;Warum mache ich das alles eigentlich?&#8221;</em></p>
<p>Bei Lukas steht eine Geschichte, die meiner Meinung nach hervorragend in die Situation passt:</p>
<p style="margin-left: 1.25cm;"><em>&#8220;Als sie aber weiter zogen, kam er [Jesus] in ein Dorf. Da war eine Frau mit Namen Marta, die nahm ihn auf.</em><em><br />
Und sie hatte eine Schwester, die hie&#223; Maria; die setzte sich dem Herrn zu F&#252;&#223;en und h&#246;rte seiner Rede zu.<br />
</em><em>Marta aber machte sich viel zu schaffen, ihm zu dienen. Und sie trat hinzu und sprach: Herr, fragst du nicht danach, dass mich meine Schwester l&#228;sst allein dienen? Sage ihr doch, dass sie mir helfen soll!<br />
</em><em>Der Herr aber antwortete und sprach zu ihr: Marta, Marta, du hast viel Sorge und M&#252;he.<br />
Eins aber ist Not. Maria hat das gute Teil erw&#228;hlt; das soll nicht von ihr genommen werden.&#8221;</em></p>
<p style="margin-left: 1.25cm;"><em>(Lukas 10,38-42)</em></p>
<p>Die beiden Schwestern bekommen Besuch von Jesus. Martha macht sich -wie es sich geh&#246;rt- einen Haufen Stress: sie k&#252;mmert sich um den Gast und kocht und schafft und bedient ihn. Maria setzt sich inzwischen einfach hin und h&#246;rt Jesus zu.</p>
<p>Man kann sich bildlich vorstellen, wie Martha sich aufgeregt hat: Ich mache die ganze Arbeit und meine Schwester macht nichts. Und man kann sich noch besser vorstellen, was f&#252;r ein Gesicht Martha gemacht hat: Jesus lobt nicht sie und fordert ihre Schwester zur Mithilfe auf. Er sagt, dass Maria das Richtige tut.</p>
<p>Maria hat es verstanden: Jesus aufnehmen ist mehr als nur ihn zu umsorgen, ihm zu dienen, irgendwelche Arbeiten zu verrichten, Taten zu vollbringen. Jesus aufnehmen bedeutet als erstes, sein Wort aufnehmen. Nicht nur ihm zu dienen, sondern ihm die Chance geben, selbst zu dienen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Zum Geburtstag</title>
		<link>http://www.pumi.net/831/zum-geburtstag/</link>
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		<pubDate>Sun, 28 Jun 2009 11:49:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pumi</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Geburtstag]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Psalm 103;15-17]]></category>
		<category><![CDATA[Vergänglichkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[An allerlei Jahrestagen, verschiedenen Jubil&#228;en, jedes Jahr an Silvester und vor allem wenn ich an einem Sonntag Geburtstag und sonst nichts zu tun habe, mache ich mir Gedanken &#252;ber das Leben. Mein Leben kommt mir schon ewig lang vor. Wie weit weg ist die Kindergartenzeit? Wie viel ist seither passiert. Auch wenn ich mich an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.pumi.net/Blog/wp-content/uploads/2009/06/Kindergarten.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-832" title="Kindergarten" src="http://www.pumi.net/Blog/wp-content/uploads/2009/06/Kindergarten.jpg" alt="Kindergarten" width="150" height="208" /></a>An allerlei Jahrestagen, verschiedenen Jubil&#228;en, jedes Jahr an Silvester und vor allem wenn ich an einem Sonntag Geburtstag und sonst nichts zu tun habe, mache ich mir Gedanken &#252;ber das Leben.</p>
<p>Mein Leben kommt mir schon ewig lang vor. Wie weit weg ist die Kindergartenzeit? Wie viel ist seither passiert. Auch wenn ich mich an vieles noch erinnere als sei es erst gestern gewesen, ist es doch scheinbar eine Ewigkeit her.</p>
<p>39 Jahre sind sehr viel Zeit.</p>
<p>Und dann sehe ich ein Video wie dieses: &#8220;<a href="http://www.youtube.com/watch?v=R87mFSVws-U">650 Million Years in 1:20 Min.</a>&#8221;</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/R87mFSVws-U&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/R87mFSVws-U&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Und pl&#246;tzlich werden meine 39 Jahre zu einem winzig kleinen Tropfen in einem Ozean.</p>
<p style="text-align: center;">&#8220;Ein Mensch ist in seinem Leben wie Gras,<br />
er bl&#252;ht wie eine Blume auf dem Felde;<br />
wenn der Wind dar&#252;ber geht, so ist sie nimmer da,<br />
und ihre St&#228;tte kennet sie nicht mehr.<br />
Die Gnade aber des HERRN w&#228;hrt von Ewigkeit zu Ewigkeit&#8221;</p>
<p style="text-align: center;"><em>(Psalm 103, 15-17)</em></p>
<p>Ich hoffe trotzdem, dass ich mit meinem Leben etwas bewegen kann. Vielleicht nicht ganz so viel wie Indien (0:28 &#8211; 0:35), aber doch zumindest ein bisschen etwas&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Zum Start in die Woche</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Jun 2009 04:07:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pumi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bibel]]></category>
		<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Glaube]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[Jesaja 40;31]]></category>
		<category><![CDATA[Zusage]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Alle, die auf den HERRN vertrauen, bekommen immer wieder neue Kraft, es wachsen ihnen Fl&#252;gel wie dem Adler. Sie gehen und werden nicht m&#252;de, sie laufen und brechen nicht zusammen.&#8221; (Jesaja 40,31)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.pumi.net/Blog/wp-content/uploads/2009/06/NeueKraft.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-820" title="Jesaja 40,31" src="http://www.pumi.net/Blog/wp-content/uploads/2009/06/NeueKraft.jpg" alt="Jesaja 40,31" width="478" height="318" /></a></p>
<p style="text-align: center;">&#8220;Alle, die auf den HERRN vertrauen,<br />
bekommen immer wieder neue Kraft,<br />
es wachsen ihnen Fl&#252;gel wie dem Adler.<br />
Sie gehen und werden nicht m&#252;de,<br />
sie laufen und brechen nicht zusammen.&#8221;</p>
<p style="text-align: center;"><em>(Jesaja 40,31)</em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Zitat des Tages: Not getting what you want</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Jun 2009 18:04:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pumi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bibel]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophisches]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[Dalai Lama]]></category>
		<category><![CDATA[Matthäus 6;25-26]]></category>
		<category><![CDATA[Sorgen]]></category>
		<category><![CDATA[Zitat]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern habe ich mich noch gegen Twitter ausgesprochen, heute folgt gleich ein Twitter-Zitat: &#8220;Remember that not getting what you want is sometimes a wonderful stroke of luck.&#8221; (Dalai Lama) Wie oft sind wir unzufrieden damit, wenn unsere W&#252;nsche nicht in Erf&#252;llung gehen, wenn wir nicht bekommen, was wir gerne h&#228;tten. Selten genug bemerken wir, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern habe ich mich noch <a href="http://www.pumi.net/758/warum-ich-nicht-twittere/">gegen Twitter ausgesprochen</a>,<br />
heute folgt gleich ein <a href="http://twitter.com/OHHDLInfo/statuses/2004034963">Twitter-Zitat</a>:</p>
<p style="text-align: center;">&#8220;Remember that not getting what you want<br />
is sometimes a wonderful stroke of luck.&#8221;</p>
<p style="text-align: center;">(Dalai Lama)</p>
<p>Wie oft sind wir unzufrieden damit, wenn unsere W&#252;nsche nicht in Erf&#252;llung gehen, wenn wir nicht bekommen, was wir gerne h&#228;tten.<br />
Selten genug bemerken wir, dass das im Nachhinein das Beste f&#252;r uns war.</p>
<blockquote><p>&#8220;Ich sage euch: Sorgt nicht um euer Leben, was ihr essen und trinken werdet; auch nicht um euren Leib, was ihr anziehen werdet. Ist nicht das Leben mehr als die Nahrung und der Leib mehr als die Kleidung?<br />
Seht die V&#246;gel unter dem Himmel an: sie s&#228;en nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater ern&#228;hrt sie doch. Seid ihr denn nicht viel mehr als sie?&#8221;</p></blockquote>
<p style="text-align: right;"><em>(Matth&#228;us 6,25-26)</em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Pfingsten</title>
		<link>http://www.pumi.net/756/pfingsten/</link>
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		<pubDate>Sun, 31 May 2009 01:31:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pumi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bibel]]></category>
		<category><![CDATA[Glaube]]></category>
		<category><![CDATA[Pfingsten]]></category>

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		<description><![CDATA[Im letzten Jahr habe ich noch geschrieben, dass Pfingsten ein kompliziertes Thema ist. Dabei k&#246;nnte man es auch ganz einfach sagen: Pfingsten ist das wichtigste Fest f&#252;r den christlichen Glauben. An Weihnachten wird gefeiert, dass Gott selbst auf die Welt gekommen ist. An Ostern wird gefeiert, dass er den Tod besiegt hat. Genau genommen bleibt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im letzten Jahr habe ich noch geschrieben, dass <a href="http://www.pumi.net/153/gedanken-zu-pfingsten/">Pfingsten</a> ein kompliziertes Thema ist. Dabei k&#246;nnte man es auch ganz einfach sagen:</p>
<p style="text-align: center;">Pfingsten ist das wichtigste Fest f&#252;r den christlichen Glauben.</p>
<p>An Weihnachten wird gefeiert, dass Gott selbst auf die Welt gekommen ist.<br />
An Ostern wird gefeiert, dass er den Tod besiegt hat.</p>
<p>Genau genommen bleibt Gott trotz dieser beiden Aktionen f&#252;r uns heute nicht fassbar, nicht sichtbar oder greifbar &#8211; wie Luft. Aber dann kommt Pfingsten: an Pfingsten wird aus dieser Luft &#8220;ein gewaltiger Wind&#8221; (Apostelgeschichte 2,2).</p>
<p>An Pfingsten wird gefeiert, dass Gott erlebbar ist.<br />
An Pfingsten wird gefeiert, dass Gott nicht &#8216;Luft&#8217; ist, sondern dass er wirkt und sp&#252;rbar ist.</p>
<p style="text-align: center;">Und damit wird Pfingsten zum wichtigsten aller Feste.</p>
<p>Ich w&#252;nsche euch allen sch&#246;ne Pfingstfeiertage.<br />
Und ich w&#252;nsche euch allen, dass ihr Gott sp&#252;ren und erfahren k&#246;nnt.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Vom Krieg</title>
		<link>http://www.pumi.net/705/vom-krieg/</link>
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		<pubDate>Wed, 13 May 2009 04:20:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pumi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bibel]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[Boy George]]></category>
		<category><![CDATA[kalter Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[Matthäus 26;52]]></category>
		<category><![CDATA[Sechselberg]]></category>

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		<description><![CDATA[Als ich noch zur Schule ging, war alles ganz anders. Damals durfte ich manchmal nicht durch den Wald radeln, weil dort erwachsene M&#228;nner in seltsamen Verkleidungen Krieg spielten &#252;bten. Damals hatte der Erzfeind tats&#228;chlich Massenvernichtungswaffen &#8211; und das war nicht nur eine erfundene Behauptung &#8211; er hatte sie tats&#228;chlich. Aber nicht nur der Feind, nein, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich noch zur Schule ging, war alles ganz anders.</p>
<p>Damals durfte ich manchmal nicht durch den Wald radeln, weil dort erwachsene M&#228;nner in seltsamen Verkleidungen Krieg <span style="text-decoration: line-through;">spielten</span> &#252;bten.</p>
<p>Damals hatte der Erzfeind tats&#228;chlich Massenvernichtungswaffen &#8211; und das war nicht nur eine erfundene Behauptung &#8211; er hatte sie tats&#228;chlich. Aber nicht nur der Feind, nein, auch der Freund hatte Massenvernichtungswaffen. Und er hatte sie nicht nur, er fuhr sie auch spazieren.<br />
Warum der Freund seine Waffen ausgerechnet vor meiner Haust&#252;r spazieren fuhr, habe ich nie so ganz verstanden. Ich war ja auch erst in der 5. Klasse, als im Wald bei Sechselberg eine solche Spazierfahrt mit einem Motorschaden, einem Brand des Sattelschleppers und einer Explosion der Rakete endete. (<a href="http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/dokument.html?id=14354045">Spiegel Archiv</a>)</p>
<p>Damals war alles ganz anders. Damals glaubte man tats&#228;chlich, dass Krieg eine sinnvolle M&#246;glichkeit sei, wie man miteinander umgehen kann. Damals protzte man mit immer st&#228;rkeren, immer besseren Waffen.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-706" title="what-goes-around-jet1" src="http://www.pumi.net/Blog/wp-content/uploads/2009/05/what-goes-around-jet1.jpg" alt="what-goes-around-jet1" width="464" height="159" /></p>
<p>Damals musste <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Boy_George">Boy George</a> &#8220;War is stupid&#8221; singen, damit es wenigstens ein paar kapierten.</p>
<p>Heute ist alles ganz anders. Heute f&#252;hrt man keine Kriege mehr. Heute verteidigt man Deutschland am Hindukush, befreit und demokratisiert oder sucht nach Massenvernichtungswaffen.</p>
<p>Aber um den Menschen zu erkl&#228;ren, dass Krieg sinnlos ist, daf&#252;r gibt es heute auch bessere M&#246;glichkeiten als die Lieder von Boy George: &#252;ber <a href="http://www.spreeblick.com/2009/05/12/what-comes-around-goes-around-antikriegsplakate/">Spreeblick</a> bzw. <a href="http://www.kraftfuttermischwerk.de/blogg/?p=5415/">Kraftfuttermischwerk</a> bin ich auf die aktuelle Plakat-Kampagne &#8220;<a href="http://theinspirationroom.com/daily/2009/what-goes-around-comes-around/">What goes around comes around</a>&#8221; gesto&#223;en. Es handelt sich um vier Plakate mit Kriegsmotiven, die ein ganz neues Bild ergeben, wenn sie um eine S&#228;ule herum aufgeh&#228;ngt werden. Das Beispiel mit dem Jet von oben sieht dann so aus:</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-707" title="what-goes-around-jet-poster1" src="http://www.pumi.net/Blog/wp-content/uploads/2009/05/what-goes-around-jet-poster1.jpg" alt="what-goes-around-jet-poster1" width="464" height="529" /></p>
<p>Das Motto &#8216;What goes around comes around&#8217; bedeutet dabei in etwa &#8216;Wie man in den Wald hinein ruft, so schallt es wieder heraus&#8217; oder anders ausgedr&#252;ckt:</p>
<p style="text-align: center;">&#8220;Alle, die zum Schwert greifen, werden durch das Schwert umkommen.&#8221;</p>
<p style="text-align: right;"><em>(Matth&#228;us 26, 52)</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Gleich noch einmal &#8216;Jugend&#8217;</title>
		<link>http://www.pumi.net/703/gleich-noch-einmal-jugend/</link>
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		<pubDate>Tue, 12 May 2009 12:34:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pumi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bibel]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophisches]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[Jugend]]></category>
		<category><![CDATA[Prediger 11; 7-10]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach dem Beitrag von gestern, gleich noch ein weiteres Zitat zum Thema &#8216;Jugend&#8216;, diesmal eines das wirklich nachweislich mehrere Tausend Jahre alt ist: &#8220;Genie&#223;e das Leben, solange du jung bist Das Licht der Sonne sehen zu k&#246;nnen bedeutet Gl&#252;ck und Freude. Genie&#223;e froh jeden Tag, der dir gegeben ist! Auch wenn du noch viele vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem <a href="http://www.pumi.net/702/zitat-des-tages-die-jugend/">Beitrag von gestern</a>, gleich noch ein weiteres Zitat zum Thema &#8216;<a href="http://www.pumi.net/702/zitat-des-tages-die-jugend/">Jugend</a>&#8216;, diesmal eines das wirklich nachweislich mehrere Tausend Jahre alt ist:</p>
<blockquote><p>&#8220;Genie&#223;e das Leben, solange du jung bist<br />
Das Licht der Sonne sehen zu k&#246;nnen bedeutet Gl&#252;ck und Freude. Genie&#223;e froh jeden Tag, der dir gegeben ist! Auch wenn du noch viele vor dir hast &#8211; denk daran, dass die Nacht, die ihnen folgt, noch l&#228;nger ist. Alles, was noch kommt, ist vergeblich. Freu dich, junger Mensch! Sei gl&#252;cklich, solange du noch jung bist! Tu, was dir Spa&#223; macht, wozu deine Augen dich locken! Aber vergiss nicht, dass Gott f&#252;r alles von dir Rechenschaft fordern wird. Halte dir den &#196;rger von der Seele und die Krankheit vom Leib. Jugend und dunkles Haar sind so verg&#228;nglich.</p>
<p style="text-align: right;"><em>(Prediger 11, 7-10)</em></p>
</blockquote>
<p>Na wenn das nicht wirklich ein erstaunliches, unerwartetes Bibelzitat ist&#8230;</p>
<blockquote><p>&#8220;Tu, was dir Spa&#223; macht, wozu deine Augen dich locken!&#8221;</p></blockquote>
<p>Irgendwie haben sich andere Traditionen in der Geschichte der Kirche(n) besser gehalten, sind weniger in Vergessenheit geraten und haben mehr zur PR der Kirche beigetragen &#8211; seltsam!</p>
<p>[<a href="http://karoettchen.wordpress.com/2009/04/20/lebe-jetzt-und-hier/">via</a>][<a href="http://www.exscribo.de/ich-habe-etwas-zum-nachdenken/geniess-deine-jugend">via</a>]</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Er lebt</title>
		<link>http://www.pumi.net/644/er-lebt/</link>
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		<pubDate>Mon, 13 Apr 2009 15:02:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pumi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bibel]]></category>
		<category><![CDATA[Glaube]]></category>
		<category><![CDATA[Gott]]></category>
		<category><![CDATA[Ostern]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestorben &#8211; begraben &#8211; er lebt ! Nicht nur ein Phrase &#8211; erlebt!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-645" title="Tod" src="http://www.pumi.net/Blog/wp-content/uploads/2009/04/tod.jpg" alt="tod" width="480" height="349" />Gestorben &#8211; begraben &#8211; er lebt !</p>
<p style="text-align: center;">Nicht nur ein Phrase &#8211; erlebt!</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-646" title="Leben" src="http://www.pumi.net/Blog/wp-content/uploads/2009/04/leben.jpg" alt="leben" width="480" height="349" /></p>
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