2. Jul, 2008
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So langsam neigt sich das Schuljahr dem Ende zu. Ein paar letzte Schüler sind mir noch geblieben. Hauptsächlich Gymnasium 10er, die die letzte Klassenarbeit noch vor sich haben.
Thema für die letzten paar Stunden: Trigonometrie am Einheitskreis.

Ab 30° (siehe Skizze) wird Mathe zu einer schweißtreibenden Angelegenheit, der Kopf wird matschig und ich werde das Gefühl nicht los, dass so mancher Einheitskreis heute ein Einheitzkreis war.
Vielleicht verstehe ich erst heute die beste Ausrede aller Zeiten zum ersten Mal richtig…
19. Mrz, 2008
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“Ich weiß nicht, ob diese Haltung vorteilhaft für das Ansehen der Kirche ist” - hr-online hat gestern über einen Schlecker-Markt in Fulda berichtet. Die Drogerie darf keine Kondome verkaufen, weil sie in einem Haus liegt, das der katholischen Kirche gehört, und im Mietvertrag ist der Verkauf von Kondomen untersagt.
Das allein wäre mir keinen Kommentar wert. Die Schlecker-Herrschaften sind doch selbst schuld, wenn sie ihre Mietverträge nicht lesen. Von mir aus kann die Katholische Kirche auch fordern was sie will…
Was die ganze Geschichte aber zu dem Brüller macht, der mich längere Zeit lachend über den Boden rollen ließ, ist eine einzelne Zwischenüberschrift in dem Artikel:
“Bistumssprecher kann Erregung nicht nachvollziehen” …
Nur damit mich keiner des Abschreibens bezichtigt: bei Citronengras hat man den Brüller auch gefunden.
17. Mrz, 2008
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Auf der Blumenstrasse ist ein seltsames seltenes Wort aufgetaucht: “mäandern”
Als Geographie-Experte (Kinderatlas-Leser im Grundschulalter) ist mir das Wort natürlich bekannt, aber zu meinem aktiven Wortschatz würde ich es nicht zählen.
Was ich drollig an dem Wort finde, ist dass tatsächlich ein Imperativ dazu existiert. Da werd ich demnächst mal einem künstlich begradigten Fluss zurufen: “Mäandere!” Und wehe, der windet sich dann irgendwie raus…
8. Feb, 2008
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In Frankreich hat ein Lehrer einen Schüler geschlagen. Ich möchte mir jetzt kein Urteil bilden, ob das richtig ist oder nicht. Ich will nicht darüber entscheiden, ob es pädagogisch besser ist, dem Schüler beizubringen, dass er ohne Konsequenzen seinem Lehrer auf der Nase herum tanzen und ihn beleidigen kann, oder ihm vorzuleben, dass man mit Gewalt Probleme lösen kann.
Ich mache mir nur Gedanken über die Frage: Ist es eigentlich journalistisch bzw. sprachlich gelungen, wenn in einem Artikel über den Vorfall diese Formulierung zu finden ist:
“Das Verständnis für den Ohrlaschen-Lehrer ist in Frankreich groß.
Sympathien schlagen ihm auch von Seiten der Politik entgegen.” ???
Na ja, so lange der Lehrer nicht einschlägig vorbestraft ist, sollte man ihm die Bitte nicht abschlagen, wieder in den Schuldienst zurückzukehren. Seine nächste Schulstunde wird auf jeden Fall ein durchschlagender Erfolg sein. Auf der anderen Seite wird der Schüler - wenn er schlagfertig ist - eine Abschlagszahlung auf das Schmerzensgeld fordern…
Stellt sich mir nur noch die Frage, ob Profi-Golfer eigentlich nur von Abschlagszahlungen leben. Aber das gehört ja überhaupt nicht zu diesem Thema.
6. Feb, 2008
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Wäre es nicht konsequent, im Zuge des Rauchverbots auch den Aschermittwoch abzuschaffen?
2. Jan, 2008
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Braucht ein Seifenspender eigentlich auch eine Spendenquittung fürs Finanzamt?
1. Jan, 2008
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Warum sollte ein Händler, dessen Inventar aus Ventilatoren besteht, von der jährlichen Inventur verschont bleiben?
Für Zuschauer ist die Ventilator-Inventar-Inventur eventuell gar ein Event.