Déjà Vu

Bei Daily Ivy bin ich heute Morgen auf diese Zeichnung gestoßen: Eiertage

Irgendwo hab ich so etwas ähnliches schon mal gesehen…
Zumindest ist es schon komisch, dass mir dabei sofort das hier eingefallen ist…

Dabei haben Ostern und Weihnachten doch gar nichts miteinander zu tun, oder!?

“Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richtet, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird.”

(Johannes 3, 16-17)

Die schönste Weihnachsgeschichte

Nachträglich (in diesem Zusammenhang ist wahrscheinlich “posthum” das richtige Wort) zur schönsten Weihnachtsgeschichte des Jahres 2007 möchte ich eine Geschichte küren, auf die ich hier gestoßen bin.

Einfach rührend erzählt: bei einem Bestattungsunternehmer stehen am Heiligabend drei todtraurige Kinder vor der Tür…

Aber lest selbst die ganze Geschichte: Weihnachten im Bestattungshaus

Segen zu Weihnachten

Kerzen

Der Herr segne dich,
wie er Maria gesegnet hat mit ihrem Sohn.

 

Und behüte dich;
wie er Josef behütet hat auf dem langen, schweren Weg.

 

Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir,
wie es geleuchtet hat über den Königen auf ihrer Reise.

 

Und sei dir gnädig;
wie er den Hirten auf dem Feld gnädig war.

 

Der Herr hebe sein Angesicht über dich,
wie er es über das Kind in der Krippe gehoben hat.

 

Und gebe dir Frieden,
wie er allen Menschen Frieden geben will.

Weihnachten ist alles Mögliche

Weihnachten ist alles Mögliche:

  • “Können wir nicht noch eine Stunde extra machen, wir schreiben vor den Ferien eine Klassenarbeit?”
  • “Warum machen sie denn am Heiligabend schon um 12:00 Uhr zu?”
  • “Über die Feiertage bin ich mal wieder zuhause, dann machen wir mal was zusammen.”
  • “Last Christmas, I gave you my heart…”
  • “Kann ich deinen Jungs das Buch schenken, oder haben sie das schon?”
  • “Ich hätte gern eine Pute mit 5 kg oder zwei mit 3,5 kg.”
  • “Feliz Navidad, Feliz Navidad, prospero año y felicidad”
  • “Weißt du, wo wir Fackeln für die Waldweihnacht kaufen können?”

Weihnachten ist alles Mögliche. Und irgendwie gehört dieses “alles Mögliche” auch dazu. Aber trotzdem hab ich ein komisches Gefühl:

“Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat.” - (Johannes 3, 16)

Das Bild habe ich gefunden bei Schnutingers Toonblog. Ich finde den Cartoon einfach herrlich. Dort gibt es übrigens noch viele andere geniale Cartoons…

Eine Weihnachtsgeschichte

Heute ist der Todestag meiner Oma. Darum gibt es schon heute eine Weihnachtsgeschichte.

Für meine Oma
Im Advent 2000: Kann es Weihnachten werden, wenn wenige Tage vorher ein geliebter Mensch gestorben ist? Müsste nicht die Welt um mich herum stehen bleiben? Diese Fragen habe ich mir selbst mit dieser frei erfundenen aber wahren Weihnachtsgeschichte beantwortet. Und es wurde wirklich Weihnachten…

Eine Weihnachtsgeschichte:

Es war eine saukalte Nacht, eine Nacht wie jede andere.
Wir sind draußen auf dem Feld beim Lagerfeuer gelegen. Jeder hat sich so seine Gedanken gemacht.

Es war eine saukalte Nacht, eine Nacht wie keine andere.
Es war schon ein paar Tage her. Ein Schaf war ausgerissen. Daniel war losgegangen: »Bleibt ihr ruhig hier, ich finde es schon wieder«. Und dann ist er nicht mehr wieder gekommen. Ein falscher Schritt im Dunkeln. Er ist die Felsen runter gestürzt und war sofort tot.

Es war eine saukalte Nacht, eine Nacht wie keine andere.
Wir sind wieder draußen auf dem Feld beim Lagerfeuer gelegen. Aber alles, was mich sonst in solchen Nächten beschäftigt hat, war heute so weit weg. Der Streit mit Ruben. Die Sorgen um die Familie daheim. Was die im Dorf über uns Außenseiter hier draußen denken. Alles schien nur an mir vorbei zu laufen. Die Angst, ob ich den Job behalten werde, und ob das Geld reicht. Alles, was sonst so unglaublich wichtig war, alles war nun verschwommen und ganz weit weg. Nur noch ein Gedanke war da: Daniel - tot - nie mehr wird er bei uns sein - nie mehr mit uns arbeiten - nie mehr mit uns diskutieren - nie mehr mit uns lachen - nie mehr.

Es war eine saukalte Nacht, eine Nacht wie keine andere.
Wir sind draußen auf dem Feld beim Lagerfeuer gelegen. Jeder hat sich so seine Gedanken gemacht. Jeder war woanders, keiner war wirklich da.

»Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde.
Und der Engel des Herrn trat zu ihnen, und die Klarheit des Herrn leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr.
Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr.«
(Lukas 2; 8-11)

Es war eine saukalte Nacht, eine Nacht wie keine andere.
In dieser Nacht hat Gott gesagt: »Fürchtet euch nicht!«. In dieser Nacht hat Gott gesagt:
Ich lasse euch nicht allein hier draußen.
Ich komme zu euch. Ich will bei euch sein, bei euren Problemen, bei eurem Streit, bei eurer Angst.
Ich komme zu euch. Ich bin bei euch, egal was euch beschäftigt, egal was euch wichtig ist.
Ich komme zu euch. Ich bin bei euch, bei euren Sorgen, bei eurer Furcht und bei eurer Trauer.

»Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude.«

Nikolaus

Johannes hat heute angerufen: “Der Nikolaus war bei mir”. Die Freude in seiner Stimme war unüberhörbar. Johannes ist hat einer, der noch Bäume ausreißen kann.

Er hat den Nikolaus zwar nicht selbst gesehen: “Der war glaub schon wieder im Auto…”, aber immerhin hat er etwas mitgebracht, nämlich “Ostereier”.

Jetzt ist er also ganz schön durcheinander gekommen, der Johannes. Ist aber auch wirklich bescheuert schwer nachvollziehbar, dass die Schokoladen-Hersteller (im vorliegenden Fall der mit der lila Kuh) in der Weihnachtszeit unbedingt Schoko-Eier verkaufen müssen.