4. Jun, 2008
· 177 mal gelesen
“Diese kleine Geschichte war vor einiger Zeit in einer bekannten englischen Tageszeitung zu finden:
Stell’ dir einmal eine große Mäusefamilie vor, deren Familienmitglieder alle in einem großen Klavier lebten, solange sie zurückdenken konnten. Ihre Klavierwelt war häufig erfüllt mit der wunderbaren Musik dieses Instrumentes - es war ein herrlicher, harmonischer Klang.
Zuerst waren die Mäuse davon ausgesprochen beeindruckt. Sie genossen die Musik und machten sich Gedanken, von wem sie wohl stammte. Ja, sie dachten gerne an den unsichtbaren Klavierspieler, den sie nicht sehen konnten, aber der ihnen doch so nahe sein musste.
Dann, eines Tages, machte sich eine besonders wagemutige Maus auf und erklomm die höher gelegenen Teile des Klaviers. Als sie von ihrem Ausflug zurückkehrte, war sie ganz in Gedanken versunken. Sie hatte herausgefunden, wie die Musik gemacht wird. Sie hatte das Geheimnis entdeckt: Metalldrähte ! Gespannte Metalldrähte verschiedener Länge zitterten und vibrierten und ließen so die Töne entstehen. So mussten die Mäuse ihren alten Glauben aufgeben: Keine der wirklich ernst zu nehmenden Mäuse konnte jetzt noch an den unsichtbaren Klavierspieler glauben.
Später sorgte eine andere Forschermaus für weitere Erklärungen. Jetzt waren kleine Hämmerchen das Geheimnis. Die Hämmerchen tanzten und sprangen auf den Metalldrähten. Diese neue Theorie war natürlich ein ganzes Stück komplizierter, aber sie zeigte besonders deutlich auf, in was für einer mechanischen und wissenschaftlichen Welt die Mäuse lebten. Der unsichtbare Klavierspieler wurde natürlich endgültig in die Welt der Märchen und Sagen verbannt.
Aber der Klavierspieler machte weiter seine wunderschöne Musik.”
(Rainer Haak)
11. Mai, 2008
· 166 mal gelesen
Ich bin gefragt worden: Was ist eigentlich Pfingsten?
Mehr oder weniger umständlich habe ich versucht zu erklären, worum es an Pfingsten geht. Die Reaktion war ein paar große Augen und die Frage: “Gell, du weißt es auch nicht?!”
Dann ist mir eine Andacht eingefallen, die ich vor ein paar Jahren an Pfingsten im Radio gehört habe:
“Warum verstehen wir einander oft so schlecht? Warum gibt es Konflikte, auch wenn keiner dem anderen bös will? Warum sprechen wir überhaupt verschiedene Sprachen?
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11. Apr, 2008
· 203 mal gelesen
Nee, ich will mich nicht darüber auslassen, ob der Auftritt der Bayern im “Fiat-Punto-Cup” UEFA-Cup gestern so richtig peinlich war, oder ob es der ultimative Prototyp für Bayern-Dusel war oder was auch immer.
Ich hab nur einen Satz aus einem Kahn-Interview aufgeschnappt und mir darüber Gedanken gemacht:
Frage: Es scheint so, als hätte jemand etwas dagegen gehabt, dass ihre internationale Karriere auf diesem Hinterhof des Fußballs endet …
Kahn: Das Gefühl hatte ich auch. Der liebe Gott wollte nicht, dass wir hier ausscheiden.
(Spiegel online)
Mir ist Oliver Kahn bisher nicht als gläubiger Mensch aufgefallen. Aber auch wenn die Antwort mehr als nur eine leere Phrase sein sollte, möchte ich doch widersprechen:

Ich finde es schwer zu glauben, dass Gott sich darum kümmert, wer ein Fussballspiel gewinnt.
21. Mrz, 2008
· 230 mal gelesen
Bei Daily Ivy bin ich heute Morgen auf diese Zeichnung gestoßen: Eiertage
Irgendwo hab ich so etwas ähnliches schon mal gesehen…
Zumindest ist es schon komisch, dass mir dabei sofort das hier eingefallen ist…
Dabei haben Ostern und Weihnachten doch gar nichts miteinander zu tun, oder!?
“Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richtet, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird.”
(Johannes 3, 16-17)
5. Mrz, 2008
· 153 mal gelesen
Der schönste Dank für Gottes Gaben besteht darin,
dass man sie weitergibt.
(Michael von Faulhaber)
1. Jan, 2008
· 199 mal gelesen
Am Ende des alten Jahres, ist es schön, rückblickend zu erkennen, dass Gott immer bei mir war.
Und am Anfang des neuen Jahres Freue ich mich darüber, dass er mir auch weiterhin diese Zusage macht:
“Siehe, ich habe dir geboten, dass du getrost und unverzagt seist.
Lass dir nicht grauen und entsetze dich nicht;
denn der Herr, dein Gott, ist mit dir
in allem, was du tun wirst.”
(Josua 1,9)
31. Dez, 2007
· 199 mal gelesen
Zum Jahreswechsel
(Käthe Walter)
Du, der in Ewigkeiten ist und war,
du hast die Zeit als Leben uns gegeben.
Ein anvertrautes Pfand war jedes Jahr,
das deine Güte schenkte unserm Leben.
Und wieder kommt ein Jahr aus deiner Hand.
Schenk allem Wollen gnädiges Gelingen
und segne dieses neue Lebensland,
daß es dir volle Ähren möge bringen !
Wohin der Weg uns führt, weißt du allein,
nur du kennst auch die noch verhüllten Weiten.
Doch auch im Dunkel : welch Geborgensein,
du willst uns ja mit deinen Augen leiten.
So ist ein jeder Tag voll Zuversicht,
ein gnadenvolles Dir-Entgegengehen,
bis wir, wenn du es schenkst, im ewgen Licht
lobpreisend einst vor deinem Throne stehen.
“Befiehl dem Herrn deine Wege
und hoffe auf ihn, er wird’s wohlmachen.”
(Psalm 37, 5)
24. Dez, 2007
· 206 mal gelesen

Der Herr segne dich,
wie er Maria gesegnet hat mit ihrem Sohn.
Und behüte dich;
wie er Josef behütet hat auf dem langen, schweren Weg.
Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir,
wie es geleuchtet hat über den Königen auf ihrer Reise.
Und sei dir gnädig;
wie er den Hirten auf dem Feld gnädig war.
Der Herr hebe sein Angesicht über dich,
wie er es über das Kind in der Krippe gehoben hat.
Und gebe dir Frieden,
wie er allen Menschen Frieden geben will.
20. Dez, 2007
· 167 mal gelesen
Eines der schönsten Gebete, das ich kenne:
Ich kann nicht
Ich will beten
Aber ich kann es nicht
Ich will glauben
Aber ich kann es nicht
Ich will lieben
Aber ich kann es nicht
Ich will mich freuen
Aber ich kann es nicht
Ich will dir vertrauen
Aber ich kann es nicht
Ich will hoffen
Aber ich kann es nicht
Manchmal möchte ich vor dir weglaufen
Aber du lässt mich nicht los
Ich möchte zu dir beten
Aber mir fehlen die Worte
Schenke du mir Worte
Oder schenke mir
Dass auch mein Schweigen
Ein Gebet ist
(Rainer Haak)
5. Dez, 2007
· 145 mal gelesen
Der Herr denkt an uns und segnet uns.
Psalm 115,12
Der Herr segne dich
Er mache dich frei
Von allen inneren und äußeren Zwängen
Er gebe dir Mut und Kraft
Deinen eigenen Weg zu gehen
Den für dich bestimmten Weg
Zu suchen und zu finden
Er behüte dich
Und schütze dich vor allem Unheil
Nie sollst du dich verlassen fühlen
Und widrigen Umständen
Hilflos ausgesetzt sein
Er stelle dir jederzeit
Einen guten Menschen zur Seite
Er lasse sein Angesicht über dir leuchten
Er sei dir gnädig
Und schenke dir offene Augen und Ohren
Auf dass du allezeit seine Taten
Und Wunder erkennst
In den unscheinbaren Dingen des Alltags
Er schenke dir jeden Tag ein fröhliches Herz
Ein Lächeln auf deinen Lippen
Ein Lachen, das andere mitreißt und frei macht
Und die Gabe
Dich selbst nicht so ernst zu nehmen
Mit seinem Segen sei er dir alle Zeit nahe
Umgebe dich mit seinem Beistand
Auf dass du wachsen und reifen kannst
Und deinen Weg findest
So bewahre dich der Herr, dein Gott
Der dich ins Leben rief und will
Dass du lebst und glücklich bist