Einfach so

Schön zu hören - gut zu wissen - wunderbar zu erfahren:

Es gibt keinen Gott

“Diese kleine Geschichte war vor einiger Zeit in einer bekannten englischen Tageszeitung zu finden:

Stell’ dir einmal eine große Mäusefamilie vor, deren Familienmitglieder alle in einem großen Klavier lebten, solange sie zurückdenken konnten. Ihre Klavierwelt war häufig erfüllt mit der wunderbaren Musik dieses Instrumentes - es war ein herrlicher, harmonischer Klang.

Zuerst waren die Mäuse davon ausgesprochen beeindruckt. Sie genossen die Musik und machten sich Gedanken, von wem sie wohl stammte. Ja, sie dachten gerne an den unsichtbaren Klavierspieler, den sie nicht sehen konnten, aber der ihnen doch so nahe sein musste.

Dann, eines Tages, machte sich eine besonders wagemutige Maus auf und erklomm die höher gelegenen Teile des Klaviers. Als sie von ihrem Ausflug zurückkehrte, war sie ganz in Gedanken versunken. Sie hatte herausgefunden, wie die Musik gemacht wird. Sie hatte das Geheimnis entdeckt: Metalldrähte ! Gespannte Metalldrähte verschiedener Länge zitterten und vibrierten und ließen so die Töne entstehen. So mussten die Mäuse ihren alten Glauben aufgeben: Keine der wirklich ernst zu nehmenden Mäuse konnte jetzt noch an den unsichtbaren Klavierspieler glauben.

Später sorgte eine andere Forschermaus für weitere Erklärungen. Jetzt waren kleine Hämmerchen das Geheimnis. Die Hämmerchen tanzten und sprangen auf den Metalldrähten. Diese neue Theorie war natürlich ein ganzes Stück komplizierter, aber sie zeigte besonders deutlich auf, in was für einer mechanischen und wissenschaftlichen Welt die Mäuse lebten. Der unsichtbare Klavierspieler wurde natürlich endgültig in die Welt der Märchen und Sagen verbannt.

Aber der Klavierspieler machte weiter seine wunderschöne Musik.”

(Rainer Haak)

Gedanken zu Pfingsten

Ich bin gefragt worden: Was ist eigentlich Pfingsten?

Mehr oder weniger umständlich habe ich versucht zu erklären, worum es an Pfingsten geht. Die Reaktion war ein paar große Augen und die Frage: “Gell, du weißt es auch nicht?!”

Dann ist mir eine Andacht eingefallen, die ich vor ein paar Jahren an Pfingsten im Radio gehört habe:

“Warum verstehen wir einander oft so schlecht? Warum gibt es Konflikte, auch wenn keiner dem anderen bös will? Warum sprechen wir überhaupt verschiedene Sprachen?

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Gott und Fußball

Nee, ich will mich nicht darüber auslassen, ob der Auftritt der Bayern im “Fiat-Punto-Cup” UEFA-Cup gestern so richtig peinlich war, oder ob es der ultimative Prototyp für Bayern-Dusel war oder was auch immer.

Ich hab nur einen Satz aus einem Kahn-Interview aufgeschnappt und mir darüber Gedanken gemacht:

Frage: Es scheint so, als hätte jemand etwas dagegen gehabt, dass ihre internationale Karriere auf diesem Hinterhof des Fußballs endet …

Kahn: Das Gefühl hatte ich auch. Der liebe Gott wollte nicht, dass wir hier ausscheiden.

(Spiegel online)

Mir ist Oliver Kahn bisher nicht als gläubiger Mensch aufgefallen. Aber auch wenn die Antwort mehr als nur eine leere Phrase sein sollte, möchte ich doch widersprechen:

Ich finde es schwer zu glauben, dass Gott sich darum kümmert, wer ein Fussballspiel gewinnt.

Déjà Vu

Bei Daily Ivy bin ich heute Morgen auf diese Zeichnung gestoßen: Eiertage

Irgendwo hab ich so etwas ähnliches schon mal gesehen…
Zumindest ist es schon komisch, dass mir dabei sofort das hier eingefallen ist…

Dabei haben Ostern und Weihnachten doch gar nichts miteinander zu tun, oder!?

“Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richtet, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird.”

(Johannes 3, 16-17)

Zitat des Tages

“Ab und zu sollten wir auch jene, die nichts Gutes an uns finden, maßlos enttäuschen.”

(Ernst Ferstl)

In der Bibel hört sich das so an:

“Hungert deinen Feind, so speise ihn mit Brot, dürstet ihn, so tränke ihn mit Wasser.”

(Sprüche 25, 21)

Heilige drei Könige

Das Jahr 2008 fängt ja gut an: gleich der zweite Feiertag des Jahres fällt auf einen Sonntag und fällt damit als Feiertag aus (Anmerkung: der 6. Januar ist bei uns in Baden-Württemberg ein gesetzlicher Feiertag).

Aber egal ob zusätzlicher freier Tag oder nicht - auf jeden Fall steht bei mir im Kalender heute “Heilige Drei Könige”.

Dieser kirchliche Feiertag ist - vor allem wegen seinem Namen - ein guter Grund, mal wieder die Bibel aufzuschlagen und darin zu lesen. Es ist nämlich sehr interessant festzustellen, dass die wohlbekannten “Heiligen drei Könige” tatsächlich weder “heilig”, noch “drei”, noch “Könige” waren. Zumindest ist darüber in der Bibel nichts zu finden. Und woher sonst sollten wir Details über sie kennen?

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Im alten und im neuen Jahr

Am Ende des alten Jahres, ist es schön, rückblickend zu erkennen, dass Gott immer bei mir war.
Und am Anfang des neuen Jahres Freue ich mich darüber, dass er mir auch weiterhin diese Zusage macht:

“Siehe, ich habe dir geboten, dass du getrost und unverzagt seist.
Lass dir nicht grauen und entsetze dich nicht;
denn der Herr, dein Gott, ist mit dir
in allem, was du tun wirst.”
(Josua 1,9)

Zum Jahreswechsel

Zum Jahreswechsel

(Käthe Walter)

Du, der in Ewigkeiten ist und war,
du hast die Zeit als Leben uns gegeben.
Ein anvertrautes Pfand war jedes Jahr,
das deine Güte schenkte unserm Leben.

Und wieder kommt ein Jahr aus deiner Hand.
Schenk allem Wollen gnädiges Gelingen
und segne dieses neue Lebensland,
daß es dir volle Ähren möge bringen !

Wohin der Weg uns führt, weißt du allein,
nur du kennst auch die noch verhüllten Weiten.
Doch auch im Dunkel : welch Geborgensein,
du willst uns ja mit deinen Augen leiten.

So ist ein jeder Tag voll Zuversicht,
ein gnadenvolles Dir-Entgegengehen,
bis wir, wenn du es schenkst, im ewgen Licht
lobpreisend einst vor deinem Throne stehen.

“Befiehl dem Herrn deine Wege
und hoffe auf ihn, er wird’s wohlmachen.”
(Psalm 37, 5)

Segen zu Weihnachten

Kerzen

Der Herr segne dich,
wie er Maria gesegnet hat mit ihrem Sohn.

 

Und behüte dich;
wie er Josef behütet hat auf dem langen, schweren Weg.

 

Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir,
wie es geleuchtet hat über den Königen auf ihrer Reise.

 

Und sei dir gnädig;
wie er den Hirten auf dem Feld gnädig war.

 

Der Herr hebe sein Angesicht über dich,
wie er es über das Kind in der Krippe gehoben hat.

 

Und gebe dir Frieden,
wie er allen Menschen Frieden geben will.